HMS Monmouth

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Sieben Schiffe der Royal Navy erhielten den Namen HMS Monmouth nach der walisischen Stadt in Monmouthshire; der Name bezieht sich auch auf James Scott, 1. Duke of Monmouth, dem „Schwarzen Herzog“ (engl. Black Duke), einen nichtehelichen Sohn von König Karl II. von England, englischer Thronprätendent, Feldherr und Führer der Monmouth Rebellion:

  • Die erste HMS Monmouth war eine 8-Kanonen-Yacht, die 1666 vom Stapel lief und 1698 verkauft wurde.
  • Die zweite HMS Monmouth war ein 66-Kanonen-Linienschiff der 3. Klasse, das 1667 vom Stapel lief. 1700 wurde sie zu einem 66-Kanonen-Schiff umgebaut und 1742 erfolgte ein weiterer Umbau zu einem 70- Kanonen-Schiff. Erst nach 100 Jahren wurde sie 1767 abgebrochen.
  • Die dritte HMS Monmouth war ein 64-Kanonen-Linienschiff der 3. Klasse, das 1772 vom Stapel lief. 1796 wurde sie ein Gefängnis-Schiff und in HMS Captivity umbenannt. 1818 erfolgte ihr Abbruch.
  • Die vierte HMS Monmouth war ebenfalls ein 64-Kanonen-Linienschiff der 3. Klasse. Ursprünglich als Indienfahrer Belmont in Auftrag gegeben, wurde sie während des Baues angekauft und lief 1796 vom Stapel. 1815 wurde sie ein Kranschiff und 1834 erfolgte ihr Abbruch.
  • Die fünfte HMS Monmouth war eine 46-Kanonen-Fregatte der 5. Klasse, die 1828 als HMS Hotspur vom Stapel gelaufen war. Ab 1859 dient sie als stationäres Kirchenschiff und wurde 1868 in HMS Monmouth umbenannt. 1902 wurde die Hulk verkauft.
  • Die sechste HMS Monmouth war ein Panzerkreuzer der Monmouth- oder County-Klasse, der 1901 vom Stapel lief und 1914 mit der gesamten Besatzung im Seegefecht bei Coronel sank.
  • Die siebente HMS Monmouth ist eine Fregatte vom Type 23 (Duke-Klasse), die 1991 vom Stapel lief und sich noch im Dienst der Royal Navy befindet.