Hackordnungstheorie

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In der Theorie der Unternehmenskapitalstruktur- und Finanzierungsentscheidungen wurde die Hackordnungstheorie (engl. Pecking Order Theory) oder auch Hackordnungsmodell zuerst von Donaldson im Jahr 1961 vorgeschlagen, und wurde durch Stewart Clay Myers und Nicolas Majluf im Jahr 1984 modifiziert.[1] Sie besagt, dass Unternehmen ihre Finanzierungsquellen (von interner Finanzierung zu Eigenkapital) nach dem Prinzip des geringsten Aufwands oder des geringsten Widerstandes priorisieren, und es vorziehen Eigenkapital als Finanzierungsquelle lediglich als letzten Ausweg heranzuziehen. Daher werden interne Mittel (wie Gewinnthesaurierung) zuerst herangezogen, wenn diese aufgebraucht sind, werden Schulden aufgenommen, und wenn es nicht mehr sinnvoll ist noch mehr Schulden aufzunehmen, wird Eigenkapital ausgegeben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Corporate financing and investment decisions when firms have information that investors do not have, Journal of Financial Economics, 1984