Handwerkskammer der Pfalz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Handwerkskammer der Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern ist eine von 54 Handwerkskammern in der Bundesrepublik Deutschland. Sie verzeichnet fast 17.000 Mitgliedsbetriebe mit ca. 110.000 Mitarbeitern.

Stellung und Funktion[Bearbeiten]

Die Handwerkskammer der Pfalz ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die eine Vielzahl von Aufgaben für ihre Mitglieder erbringt. Sie leistet einen unverzichtbaren Beitrag für Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigung und Ausbildung und versteht sich als Interessenvertretung des pfälzischen Handwerks. Die Handwerkskammer sorgt für eine gemeinsame und solidarische Vertretung der Anliegen aller Handwerker in Politik und Öffentlichkeit.

Im Bereich Aus- und Weiterbildung organisiert die Handwerkskammer zahlreiche Kurse und Seminare. Sie unterhält drei Berufsbildungs- und Technologiezentren in Kaiserslautern, Ludwigshafen und Landau. Auch das umfangreiche Beratungsangebot für Handwerksbetriebe zählt zu den Kernaufgaben der Handwerkskammer. Ihr Leistungsspektrum umfasst sämtliche Bereiche des betrieblichen Alltags, von der Existenzgründung bis zur Betriebsübergabe.

Organisation[Bearbeiten]

Das oberste Beschlussorgan der Handwerkskammer ist die Vollversammlung, die aus 28 Arbeitgeber- und 14 Arbeitnehmer-Vertretern besteht.

Die Vollversammlung trifft Entscheidungen über den Wirtschaftsplan, die Beiträge und den Jahresabschluss. Auch die grundsätzlichen Aufgaben der Handwerkskammer legt sie fest. Gewählt wird die Vollversammlung von den Mitgliedern der Handwerkskammer für fünf Jahre. Aus ihren Reihen werden der Präsident, der Vizepräsident, die Vizepräsidenten und die weiteren Vorstandsmitglieder gewählt.

Die Handwerkskammer der Pfalz steht seit dem 3. Dezember 2009 unter der Leitung der Präsidentin Brigitte Mannert. Der bisherige Präsident Walter Dech wurde gleichzeitig zum Ehrenpräsidenten ernannt. Hauptgeschäftsführer ist weiterhin Ralf Hellrich.

Weblinks[Bearbeiten]