Kaiserslautern

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Kaiserslautern
Kaiserslautern
Deutschlandkarte, Position der Stadt Kaiserslautern hervorgehoben
49.4447222222227.7688888888889251Koordinaten: 49° 27′ N, 7° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Höhe: 251 m ü. NHN
Fläche: 139,72 km²
Einwohner: 97.112 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 695 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 67655–67663
Vorwahlen: 0631, 06301
Kfz-Kennzeichen: KL
Gemeindeschlüssel: 07 3 12 000
Stadtgliederung: Kernstadt (9 Gebiete) und 9 Ortsbezirke/Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Willy-Brandt-Platz 1
67653 Kaiserslautern
Webpräsenz: www.kaiserslautern.de
Oberbürgermeister: Klaus Weichel (SPD)
Lage von Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz
Niederlande Belgien Frankreich Luxemburg Baden-Württemberg Hessen Nordrhein-Westfalen Saarland Frankenthal (Pfalz) Kaiserslautern Koblenz Landau in der Pfalz Landau in der Pfalz Ludwigshafen am Rhein Mainz Pirmasens Speyer Trier Worms Zweibrücken Landkreis Ahrweiler Landkreis Altenkirchen (Westerwald) Landkreis Alzey-Worms Landkreis Bad Dürkheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Bernkastel-Wittlich Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Donnersbergkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Germersheim Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landkreis Mainz-Bingen Landkreis Mayen-Koblenz Neustadt an der Weinstraße Landkreis Neuwied Rhein-Hunsrück-Kreis Rhein-Lahn-Kreis Rhein-Pfalz-Kreis Landkreis Südliche Weinstraße Landkreis Südwestpfalz Landkreis Trier-Saarburg Landkreis Vulkaneifel WesterwaldkreisKarte
Über dieses Bild

Kaiserslautern (pfälzisch: Lautre[2]) ist eine Industrie- und Universitätsstadt am nordwestlichen Rand des Pfälzerwaldes im Süden des Landes Rheinland-Pfalz. Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist gleichzeitig Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Kaiserslautern und der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd.

Kaiserslautern war bereits zu karolingischer Zeit Königshof. Die Blütezeit der Siedlung begann Mitte des 12. Jahrhunderts, als Friedrich I. Barbarossa die um 1100 errichtete Burg zu einer Pfalz erweitern ließ. Während des Dreißigjähriges Krieges wurde die Stadt nacheinander von Spaniern, Schweden und Kaiserlichen erobert. Im Pfälzischen und Spanischer Erbfolgekrieg besetzten Franzosen die Stadt und zerstörten die Burg Barbarossas sowie das daneben von Johann Casimir im 16. Jahrhundert erbaute Schloss. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die nun zum Königreich Bayern gehörende Stadt Mittelpunkt des Pfälzer Aufstandes und entwickelte sich durch zahlreiche Firmengründungen in der Textilbranche, der Metallindustrie und dem Maschinenbau zum bedeutendsten Industriestandort der Pfalz.

Im Juni 2014 zählte Kaiserslautern 98.166 Einwohner. Die Kaiserslautern Military Community mit rund 50.000 Militärangehörigen und Zivilisten bildet den weltweit größten US-Militär-Stützpunkt außerhalb der USA.

Geographie[Bearbeiten]

Blick vom Rathaus nach Westen. Die beiden Türme gehören zur kath. Marienkirche (links) bzw. zur prot. Apostelkirche.
Stadtbild vom Betzenberg her gesehen
Fruchthalle von Norden.
Wadgasserhof Kaiserslautern
Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern; seltenes Beispiel eines Vierseithofs.

Lage[Bearbeiten]

Kaiserslautern liegt 251 Meter über dem Meer[3] am nordwestlichen Rand des Pfälzerwaldes im Kaiserslauterer Becken. Die Stadt wird im Süden und Osten von bewaldeten Höhen wie dem Humberg oder dem Kahlenberg und im Norden vom Rothenberg umrahmt und dehnt sich im Westen in das Landstuhler Bruch aus, das im Süden von der Sickinger Höhe begrenzt wird.

Die Stadt wird von der Lauter durchflossen, die im Stadtinneren jedoch unterirdisch geführt wird. Die nächsten größeren Städte sind Ludwigshafen am Rhein, etwa 75 km östlich, Mainz etwa 80 km nordöstlich und Saarbrücken etwa 75 km westlich.

Kaiserslautern befindet sich auf einem Rotsandsteingebirge, welches ursprünglich von Muschelkalksedimenten überlagert war. Diese Sedimente wurden später jedoch ausgewaschen und im Westrich abgelagert.

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kaiserslautern, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle – außer der Gemeinde Elmstein, die zum Landkreis Bad Dürkheim gehört − im Landkreis Kaiserslautern:

Otterbach, Otterberg, Mehlingen, Enkenbach-Alsenborn, Fischbach, Hochspeyer, Waldleiningen, Elmstein, Trippstadt, Stelzenberg, Schopp, Krickenbach, Queidersbach, Bann, Kindsbach, Landstuhl, Ramstein-Miesenbach, Rodenbach, Weilerbach, Katzweiler.

Klima[Bearbeiten]

Kaiserslautern liegt innerhalb der gemäßigten Klimazone mit Niederschlägen zu allen Jahreszeiten. Im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands hat Kaiserslautern ein recht warmes und sehr sonniges Klima. Durch die Lage im Lee von Hunsrück und Eifel werden Niederschläge bei Nordwestwetterlagen meist abgehalten. Der Jahresniederschlag beträgt 656 mm. Die Niederschläge liegen im unteren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 31 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der Februar, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,5 mal mehr Niederschläge als im Februar. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 2 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.


Monatliche Durchschnittswerte für Kaiserslautern
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 4 5 10 13 19 22 25 25 20 15 9 5 Ø 14,4
Min. Temperatur (°C) −1 −2 2 3 8 12 14 13 9 6 3 1 Ø 5,7
Temperatur (°C) 1,3 2,1 5,7 9,5 13,9 15,0 19,1 18,4 14,3 10,0 5,2 2,3 Ø 9,8
Niederschlag (mm) 65 59 65 53 69 64 64 63 59 74 66 81 Σ 782
Sonnenstunden (h/d) 1,5 2,0 3,8 5,6 6,3 6,9 7,2 10,0 5,1 3,3 1,8 1,2 Ø 4,6
Regentage (d) 18 15 13 15 14 14 15 14 13 14 16 17 Σ 178
Luftfeuchtigkeit (%) 86 83 76 71 70 75 76 79 80 83 88 90 Ø 79,7
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Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Gebiet der Kaiserslauterer Kernstadt ist traditionell in Fünftel eingeteilt, die durch die Farben Blau (Südwesten), Weiß (Westen), Gelb (Nordwesten), Rot (Nordosten) und Grün (Südosten) gekennzeichnet wurden. Diese Einteilung spiegelt sich noch beispielsweise in den althergebrachten Emailleschildern mit der Hausnummer, die durch die Farbe auch die Zugehörigkeit zum Fünftel angeben; auch die Farbe der alten, an Hauswänden angebrachten Straßenschilder oder Namen wie Rote Apotheke und Grüne Apotheke beziehen sich auf die Fünftel. Die Gliederung wurde durch die französische Besatzungsverwaltung an der Wende zum 19. Jahrhundert eingeführt. Verwaltungstechnisch haben die Fünftel keine Bedeutung mehr.

Mit der Eingemeindung der umliegenden Ortschaften am 7. Juni 1969 erhielten die neuen Ortsteile einen Ortsbeirat sowie einen Ortsvorsteher; die Ortsbeiräte waren zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. Nachdem das Land Rheinland-Pfalz in seinem Kommunalrecht die Möglichkeit eröffnet hatte, auch in Städten solche Ortsbeiräte einzurichten, wurde die gesamte Stadt in 18 Ortsbezirke eingeteilt, um die Bürgernähe zu erhöhen.

Dabei entfielen zehn auf die Kernstadt und zwar (mit amtlicher Nummerierung):

  • 01: Innenstadt Ost
  • 02: Innenstadt Südwest
  • 03: Innenstadt West/Kotten
  • 04: Innenstadt Nord/Kaiserberg mit Engelshof
  • 05: Grübentälchen/Volkspark mit Eselsfürth
  • 06: Betzenberg
  • 07: Lämmchesberg/Universitätswohnstadt
  • 08: Bännjerrück/Karl-Pfaff-Siedlung
  • 09: Kaiserslautern-West mit Am Belzappel, Bahnheim, Fischerrück und Vogelweh
  • 10: Erzhütten/Wiesenthalerhof.

Die anderen acht waren die eingemeindeten Stadtteile:

Die Ortsbeiräte waren bei wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Entscheidungen zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme oblag dann jedoch dem Stadtrat der Gesamtstadt Kaiserslautern. Nur einzelne Maßnahmen konnten die Ortsbeiräte in eigener Zuständigkeit allein entscheiden.

Ende 2002 wurden die Hauptsatzung der Stadt geändert und die Ortsbezirke für die Kernstadt wieder aufgelöst. Ortsbezirke bestehen seither nur noch für Einsiedlerhof, Morlautern, Erlenbach, Mölschbach, Dansenberg, Hohenecken, Siegelbach und Erfenbach. 2008 erfolgte die Wiedereinführung des Ortsbezirks Erzhütten/Wiesenthalerhof.

Geschichte[Bearbeiten]

Hauptartikel: Geschichte Kaiserslauterns

Frühe Geschichte[Bearbeiten]

Der Raum um Kaiserslautern ist seit der Jungsteinzeit (Bandkeramische Kultur, 6./5. Jahrtausend v. Chr.) besiedelt, auch römische Besiedlung ist nachweisbar.

Seit der Hallstattzeit (seit dem 8. Jahrhundert v. Chr.) war der Kaiserslauterer Raum wohl durchgängig besiedelt. Aus dieser Zeit stammen mehrere keltische Grabhügel im Stadtgebiet, etwa beim Kalkofen, im Grübentälchen (Grabungen in den 1930er-Jahren) und nördlich der heutigen Autobahn A6 (Grabungen 2003/2004).

Auch aus der Römerzeit haben sich Reste erhalten (so etwa unter der Stiftskirche und dem zugehörigen Kloster), sie erlauben jedoch nicht, den Siedlungscharakter zu klären; die Lage bei einer Niederung lässt sowohl den Schluss auf eine Villa rustica als auch auf eine Straßenstation zu.

Römische Straßendämme sind südlich von Kaiserslautern zwischen dem Gelände der Technischen Universität und dem Nordostabhang des Dansenbergs nachgewiesen, ferner sind Reste der „via regalis“ erhalten, der Heerstraße von Metz nach Mainz, die etwa parallel der heutigen Bundesstraße 40 verläuft und schon seit vorgeschichtlicher Zeit zu belegen ist. Für die Zeit nach dem Rückzug der Römer zu Anfang des 5. Jahrhunderts gibt es keine Belege.

In der Karolingerzeit (ab dem 7. Jahrhundert) führte der Zuwachs der Bevölkerung dazu, den Siedlungsraum von der Rheinebene auch in die Waldgebiete auszudehnen und sie mit neuen Verkehrswegen, Wirtschafts- und Verwaltungszentren zu erschließen. Zu diesen neu erschlossenen Gebieten gehörte auch der Raum Kaiserslautern.

Um 830 wurde die Villa Luthra (von althochdeutsch luttar, klar, hell und aha, Wasser) im Lorscher Reichsurbar erstmals urkundlich erwähnt. Nach 1152 ließ Barbarossa hier eine Pfalz errichten, weshalb Kaiserslautern bis heute als Barbarossastadt gilt.

Stadtgründung und Name[Bearbeiten]

1276, verlieh Rudolf von Habsburg dem Ort Lautern die Stadtrechte.

Der Status einer Freien Reichsstadt und die damit verbundenen Rechte lassen sich nicht lange halten. Schon 1313 oder 1314 wird die Stadt an die Grafen Georg von Veldenz und Gottfried von Leiningen, 1322 durch Kaiser Ludwig den Bayern an König Johann von Böhmen verpfändet. In dieser Pfändungsurkunde erscheint erstmals der Name „Keyserslutern“. Nach weiteren Verpfändungen wird die Stadt im Jahr 1357 als Reichspfand an Kurfürst Ruprecht I. von der Pfalz abgetreten und kommt danach an die Kurpfalz. Seit 1375 wurde die jetzt Kaiserslautern genannte Stadt an die Kurpfalz verpfändet und damit Sitz eines kurpfälzischen Amts bzw. Oberamts.

Historisch wurde Kaiserslautern auch bei seinem lateinischen Namen genannt: Caesarea lutra.[4] Lutra wegen des Flüsschens, das durch Kaiserslautern floss. Heute wird die Lauter unterirdisch durch die Stadt geführt. Im Jahre 1322 ist in einer Urkunde erstmals der Name Kayserslûtern bezeugt. Die Hinzufügung des Wortes Kaiser bezieht sich wahrscheinlich auf das Wirken Kaiser Friedrichs I. Barbarossa, der hier ab 1152 die Kaiserpfalz erbauen ließ und sich bis zum Jahre 1186 fünfmal darin aufhielt, um Kreuzzüge vorzubereiten.

Wappen der Stadt[Bearbeiten]

Das Wappen der Stadt Kaiserslautern zeigt in Rot einen silbernen Pfahl, belegt mit einem steigenden blauen Fisch (Hecht oder Karpfen). Die Stadtfarben sind Rot-Weiß. Der Pfahl ist bereits seit 1266 belegt und stellt den Bach Lauter dar. Das Wappen war ursprünglich das der Lauterer Reichsschultheißen von Lautern (in Urkunden auch de lutra geschrieben), welche sich im 13. Jahrhundert vermutlich nach dem Bau der Burg Hohenecken (heute im gleichnamigen Stadtteil Kaiserslauterns gelegen) umbenannten in von Hohenecken (in Urkunden auch de honecken geschrieben). Ab 1373 ist der Fisch als Wappenfigur belegt. Die Form beider Symbole sowie die Wappenfarben wechselten im Laufe der Geschichte mehrmals. Doch sind die Stadtfarben Rot und Weiß seit 1545 nachweisbar. In seiner heutigen Form wurde das Wappen am 3. August 1842 von König Ludwig I. von Bayern genehmigt. In früheren Jahrhunderten enthielt das Siegel auch noch andere Symbole, zum Beispiel eine Zinnenmauer mit als Kirchtürmen gedeuteten Gebäuden.

Geschichte bis 1900[Bearbeiten]

Ansicht Kaiserslauterns nach Matthäus Merian

Nach 1571 ließ Johann Casimir als Landesherr von Pfalz-Lautern neben der Barbarossaburg ein Schloss bauen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt mehrfach umkämpft und besetzt. 1688 wurde die Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg und danach im Spanischen Erbfolgekrieg 1703 erneut durch die Franzosen besetzt, Schloss und Burg wurden daraufhin gesprengt. Nach den Napoleonischen Kriegen kam Kaiserslautern 1801 unter französische Herrschaft und wurde Sitz einer Unterpräfektur. Nach den Befreiungskriegen wurde die Pfalz 1816 und damit auch Kaiserslautern bayerisch. In der Revolution von 1849 residierte in der Fruchthalle eine Provisorische Regierung, die die Unabhängigkeit der Pfalz von Bayern proklamierte.

Nach 1850 entwickelte sich Kaiserslautern zu einer Industriestadt. Durch die Gründung von Einrichtungen wie der Kammgarnspinnerei und der Nähmaschinenfabrik Pfaff entwickelte sich die Stadt zum bedeutendsten Industriestandort der Pfalz.

Geschichte seit dem 20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Nach dem Ersten Weltkrieg stand die Stadt unter französischer Verwaltung (bis 1930), wogegen sich 1923/24 Separatistenunruhen erhoben.

Am 1. März 1920 wurde die Stadt aus dem Bezirksamt Kaiserslautern ausgegliedert und somit kreisfrei.[5]

Im März 1933 begann die nationalsozialistische Zeit in Kaiserslautern. Zu dieser Zeit hatte die Stadt 648 jüdische Einwohner, 1932 waren es noch 765 gewesen. Aufgrund der 1933 einsetzenden Schikanen und wirtschaftlichen Boykottmaßnahmen verließen viele Juden Kaiserslautern. Im August 1938 wurde die Synagoge abgerissen. Die meisten der noch in Kaiserslautern lebenden Deutschen jüdischen Glaubens wurden am 22. Oktober 1940 in das Camp de Gurs deportiert (Wagner-Bürckel-Aktion). Nur wenigen gelang von dort die Flucht. Viele starben an Hunger und Krankheiten. Im August 1942 wurden Transporte in die Gaskammern von Auschwitz und Lublin-Majdanek zusammengestellt. Von den 90 Juden, die 1939 noch in Kaiserslautern lebten, sind nach ihrer Deportation mindestens 78 ermordet worden.

Im Zweiten Weltkrieg kam es ab 1940 immer wieder zu massiven Luftangriffen, die Bevölkerung wurde mehrmals evakuiert. Bei mehreren großen Luftangriffen 1944/45 wurde die Stadt weitgehend zerstört. Am 20. März 1945 wurde die Stadt durch die Amerikaner eingenommen (siehe Operation Undertone), was den Krieg für Kaiserslautern beendete.

Die Nachkriegszeit war unter anderem durch einen verkehrsgerechten Wiederaufbau der Stadt (siehe auch Autogerechte Stadt) und den Zuzug Tausender Vertriebener geprägt. Zugleich wurde der Raum Kaiserslautern zur größten US-amerikanischen Garnison außerhalb der USA (Kaiserslautern Military Community).

Am 14. November 1956 stürzte ein F-86 Kampfjet der US-Air Force in das Bezirksamt im Bereich Burgstraße/Maxstraße. Neben dem Piloten starben zwei weitere Menschen. Zahlreiche Personen wurden verletzt.[6]

Mit der Eingemeindung der bis dahin selbstständigen Gemeinden Dansenberg, Erfenbach, Erlenbach, Hohenecken, Mölschbach, Morlautern und Siegelbach am 7. Juni 1969 wurde Kaiserslautern zur Großstadt. 1970 wurde die Universität Kaiserslautern gegründet.

Die – etwa bis zur ersten Ölkrise (1973) – wiederaufblühende Industrie, die sich z. B. 1966 durch die Ansiedlung von Opel zeigte,[7] war durch die militärische Nutzung großer Flächen in ihren Entwicklungsmöglichkeiten mancherorts gehemmt. In den 1970er-Jahren kamen viele Industrieunternehmen in eine Krise. 1981 ging die Kammgarnspinnerei insolvent; Pfaff und Opel entließen Mitarbeiter. Die Verkleinerung der amerikanischen Garnison und der Abzug der französischen Garnison kosteten weitere Arbeitsplätze.

Heute sieht sich Kaiserslautern, unterstützt durch Konversionsprojekte des Landes, auf dem Weg zu einer Wissenschafts- und IT-Stadt. Erfolgreiche Projekte in diesem Zusammenhang sind die Einrichtung des PRE-Parks, zweier Fraunhofer-Institute (Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik sowie Fraunhofer-Institut Experimentelles Software Engineering) und des Max-Planck-Instituts für Softwaresysteme in Nähe der Technischen Universität sowie des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). Die Stadt Kaiserslautern ist außerdem "Korporativ Förderndes Mitglied" der Max-Planck-Gesellschaft.[8]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Kaiserslautern hat laut Zensus 2011 96.963 Einwohner und ist damit neben Trier, Mainz, Ludwigshafen und Koblenz ein Oberzentrum des Landes Rheinland-Pfalz. Hinzu kommen knapp 48.000 US-Amerikaner (Soldaten, ehemalige Soldaten, amerikanische Zivilangestellte und ihre Familienangehörigen), die in Kaiserslautern und auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein Dienst tun und in Stadt und Landkreis wohnen. Die Kernstadt, ohne eingemeindete Dörfer, zählt etwa 85.000 Einwohner.

Die Einwohnerzahl lag seit der Mitte des 16. Jahrhunderts bis etwa 1800 stets zwischen 1000 und 3000. Zwischen 1802 und 1834 verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf ungefähr 7000. Mit Beginn der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein, 1900 lebten bereits 48.000 Menschen in der Stadt. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zählte man ca. 70.000 Einwohner, nach Kriegsende waren es noch etwa 56.000.

Durch Zuzug stieg die Einwohnerzahl Kaiserslauterns auf über 86.000 in den 1960ern. Durch die Eingemeindung mehrerer umliegender Orte überschritt die Stadt 1969 die Grenze von 100.000 Einwohnern, wodurch Kaiserslautern zur Großstadt wurde. Im Jahre 2000 sank die Einwohnerzahl der Stadt jedoch wieder unter die Grenze von 100.000.

Seit 1. Mai 2009 gilt eine Zweitwohnsitzsteuer in Höhe von zehn Prozent der Kaltmiete, wodurch sich die Stadt über vermehrte Anmeldung von Erstwohnsitzen eine Steigerung der Einwohnerzahl über 100.000 erhoffte.

Kaiserslauterer Sagen[Bearbeiten]

Über die Geschichte Kaiserslauterns existieren ungewöhnlich viele Sagen. Einige von diesen sind für die Stadt von großer Bedeutung. So ist der Fisch im Wappen von Kaiserslautern auf die Sage vom Hecht im Kaiserwoog zurückzuführen. Eine andere Sage, die sogenannte Sage von Lutrina, berichtet von der aus Trier stammenden frommen Frau Lutrina, welche zur Zeit der großen Christenverfolgungen in die Wildnis floh und dort eine Wohnung errichtete, die sie Lutrea nannte. Dies soll Lautern den Namen gegeben haben. Lutrina ist heute noch Name einer Straße in Kaiserslautern, an deren Ende sich die Lutrinaklinik befindet. Eine weitere Sage stellt die Hahnenfalz dar.

Stadtbild[Bearbeiten]

Aufgrund ihrer strategisch wichtigen Lage an einem der wenigen Pässe zwischen Rhein und Mosel (via regalis) wurde die Stadt im Lauf ihrer Geschichte immer wieder zerstört. Auch die rasche Industrialisierung der Stadt im 19. Jahrhundert, die Bombardierung während des Zweiten Weltkriegs, der verkehrsgerechte Wiederaufbau nach dem Krieg und die Altstadtsanierung (Flächensanierung) der ausgehenden Sechziger- und frühen Siebzigerjahre führten zu wesentlichen Verlusten an historischer Bausubstanz.

Dennoch haben sich etliche bemerkenswerte Einzelgebäude, Ensembles und historische Grundrisse erhalten, auch wenn sie sich nicht zu einem pittoresken Ganzen fügen.

Mittelalter und frühe Neuzeit[Bearbeiten]

Bemerkenswerte Bauten des Mittelalters und der frühen Neuzeit sind die evangelische Stiftskirche und die katholische Martinskirche sowie Reste der Barbarossaburg mit Casimirsaal. Einige Reste der Stadtmauer sind erhalten und ein Seitenflügel eines gotischen Patrizierhauses, verborgen im Hinterhof der Marktstraße 8.

Barocke Bauten befinden sich rund um den Martinsplatz, in der Klosterstraße (Bistumshaus), am Rittersberg (Gasthaus Ritters) und in der Schillerstraße (Gasthaus Zum Spinnrädl). Bauwerke des Klassizismus lassen sich unter anderem in der Friedenstraße (ehemalige Friedhofskapelle), in der Marktstraße (Adler-Apotheke), in der Scheidstraße/Ecke Matzengasse und in der Steinstraße 49 (Villa Karcher) finden.

Die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg[Bearbeiten]

Der größte Teil der erhaltenen Kulturdenkmale stammt aus der Zeit ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Kaiserreichs. Typisch für die gründerzeitliche Bebauung ist die Blockbebauung mit traufenständigen Häusern. Bemerkenswert sind die heute als Konzerthalle genutzte Fruchthalle, das Gewerbemuseum (heute Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern), die Marienkirche und die Apostelkirche, ferner die Denkmalzone um den Stadtpark sowie das Villenviertel im Benzinoring/Villenstraße. Repräsentative Verwaltungsbauten der Gründerzeit sind das ehemalige Hauptpostamt in der Karl-Marx-Straße (heute Deutsche Telekom), das ehemalige Bezirkskommando (heute Polizeipräsidium) in der Logenstraße, das königliche Hauptzollamt (heute Finanzamt) in der Eisenbahnstraße, der Verwaltungssitz der Pfälzischen Eisenbahnen in der Eisenbahnstraße 73 (heute privat genutzt) und die neobarocke Kaserne des 23. Königlich Bayerischen Infanterieregiments im Osten der Stadt.

Als Industriedenkmal stehen die Bauten der ehemaligen Kammgarnspinnerei unter Denkmalschutz. Das weitläufige Gelände ist heute in die Gartenschau eingegliedert; im ehemaligen Kesselhaus befindet sich das Kulturzentrum Kammgarn, Teile der Verwaltungsbauten nutzt die Fachhochschule.

Baudenkmale des Jugendstils sind selten in Kaiserslautern. Zu nennen sind das ehemalige Hotel Brenner gegenüber dem Bahnhof, die Goetheschule, das Wohnhaus Schumannstraße 10 und das Geschäftshaus Steinstraße 15. Bemerkenswert sind zwei ganz seltene Beispiele von sehr früh errichteten Lichtspieltheatern (Union von 1911, Kerststraße; Central von 1913, Osterstraße), die noch heute als Kino genutzt werden.

Städtebaulich interessant ist der Erweiterungsplanung von Eugen Bindewald von 1887. Auf diese gehen zurück: die Ringstraßen im Osten des Stadtgebiets (Barbarossaring, Hilgardring, Benzinoring), das Quartier um den heutigen Kolpingplatz (Rondell mit Radialstraßen) sowie im Westen der Stadt der Stadtpark und der Marienplatz mit der Marienkirche. Diese bildet das Zentrum sternförmig auf sie zulaufender Straßen. 1912 wurde nach Plänen von Hermann Hussong der Waldfriedhof angelegt.

Von 1894 bis 1896 wurde die Synagoge in der Frühlingsstraße (heute Luisenstraße) nach Plänen des Architekten Ludwig Levi im maurisch-byzantinischen Stil errichtet. Sie prägte das damalige Stadtbild Kaiserslauterns und galt als besondere Sehenswürdigkeit. 1938 wurde die Jüdische Kultusgemeinde gezwungen, die Synagoge der Stadt zu überlassen, die das Gebäude sprengen ließ. 1980 wurde das Gelände offiziell in Synagogenplatz umbenannt. 2001 wurde die Synagoge in einem Projekt der TU Darmstadt virtuell rekonstruiert. 2002 wurde auf dem Fundament der gesprengten Synagoge ein Mahnmal zur Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Kaiserslautern errichtet.

Zwischenkriegszeit[Bearbeiten]

Mit Hermann Hussong ist eine der das Stadtbild bis heute prägenden Persönlichkeiten bereits genannt. Von ihm stammen die Neufassung des Bindewald’schen Stadterweiterungsplanes (1913) sowie die Entwürfe für die Bebauung des Pfaffenbergs und des Lämmchesbergs.

Hussong baute ab 1919 die schlossähnliche Wohnanlage an der Fischerstraße, die als Reparationsleistung vom Deutschen Reich bezahlt wurde und ursprünglich als Offizierswohnungen der französischen Besatzungsarmee vorgesehen war. Nachdem die Franzosen auf die Anlage verzichtet hatten, fiel sie an die 1921 gegründete Gemeinnützige Baugesellschaft (Bau AG). Im Auftrag der Bau AG errichtete Hussong zahlreiche Wohnbauten zur Bekämpfung der Wohnungsnot. Von Denkmalsrang sind der expressionistisch angehauchte Bunte Block in der Königstraße/Marienplatz, der sog. Rundbau (Königstraße) über D-förmigem und der Grüne Block (Altenwoogstraße/Mannheimer Straße) über A-förmigem Grundriss sowie die Pfaffsiedlung. Von Hussong stammt auch das Ausstellungshalle auf dem Gelände des heutigen Volksparks; die Anlage wurde durch Bomben 1945 zerstört, nur die monumentale Figurengruppe des Rossebändigers ist noch erhalten.

Volkspark

Die Idee der Gartenstadt wurde in Kaiserslautern im Bahnheim, einer Siedlung in Nachbarschaft des Reichsbahnausbesserungswerks, umgesetzt. 1928 wurde am Schillerplatz das erste Gebäude in Stahlskelettbauweise errichtet (das Fleischbein-Haus mit der Schillerplatz-Apotheke im Erdgeschoss), und mit dem Hauptpostamt am Bahnhof entstand 1930 das erste Dienstgebäude Süddeutschlands, das Ideen des Bauhauses aufgriff. Eine interessante Interpretation von gotischen Stilelementen im expressionistischen Geist zeigt die katholische Minoritenkirche Maria Schutz (Gelöbniskirche) von 1928/29 am Messeplatz im Osten der Stadt.

Das Bauwesen der nationalsozialistischen Zeit war geprägt durch die Siedlungsbewegung mit Errichtung von Großsiedlungen im Osten und Westen der Stadt, außerdem entstanden verschiedene Kasernenbauten. Bauwerke von Denkmalrang sind Erweiterungsbauten der Kammgarnspinnerei sowie die Autobahnbrücke über das Waschmühltal. Wegen der Erhebung zur Gauhauptstadt im Jahr 1939 wurden Parade- und Aufmarschplätze geplant und im Vorgriff darauf bereits im Sommer 1938 die Synagoge abgerissen. Die Umgestaltung kam während des Kriegs jedoch zum Erliegen, als Saarbrücken neue Hauptstadt des Gaus Saar/Pfalz wurde.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Die Innenstadt Kaiserslauterns wurde gegen Ende des Kriegs durch Bombenangriffe zu fast zwei Dritteln zerstört. Der Wiederaufbau der Stadt nach 1945 folgte den verkehrstechnischen Vorgaben der amerikanischen Besatzungsarmee. Um Durchbrüche zu schaffen und Straßen zu verbreitern, wurde viel noch erhaltene Bausubstanz abgerissen. Beim Wiederaufbau der Gebäude wurden sie meist in vereinfachten Formen wiederhergestellt. Die Neubauten folgen zumeist den Idealen der Zeit und wirken heute banal. Baulich bedeutsame Gebäude dieser Zeit sind die Evangelische Christuskirche (1957/58) und die Evangelische Pauluskirche (1958–60), die Berufsbildende Schule in der Martin-Luther-Straße (1954–56), das ehemalige französische Offizierskasino am Altenhof (1955/56), das Bürohaus der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in der Fackelstraße (1956/57), die Kreisverwaltung (1959–60) sowie das 84 m hohe Rathaus (1963–1968), seinerzeit das höchste Rathaus der Bundesrepublik.

Um Unterkünfte für die amerikanischen Soldaten und Zivilangehörigen zu schaffen, wurde mit der Vogelweh im Westen der Stadt ein Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern geschaffen. In der Nachbarschaft entstand in den 1960er Jahren das Wohngebiet Bännjerrück. Ferner wurden der Betzenberg im Süden und der Fischerrück im Nordwesten der Stadt mit Hochhaussiedlungen bebaut. Mit Gründung der Universität wurde das Universitätswohngebiet in einer Mischung aus Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern ausgewiesen.

Amerikaner in und um Kaiserslautern[Bearbeiten]

Zusätzlich zu den offiziellen Zahlen der Einwohnermeldeämter leben in Stadt und im Landkreis Kaiserslautern knapp 48.000 US-Amerikaner (Soldaten, ehemalige Soldaten, amerikanische Zivilangestellte und ihre Familienangehörigen), die in der Militärgemeinde Kaiserslautern (KMC – Kaiserslautern Military Community) organisiert sind. Die starke Präsenz der Amerikaner (der Raum Kaiserslautern ist die größte amerikanische Siedlung außerhalb der USA) hängt mit dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein Air Base in Ramstein-Miesenbach, etwa 10 km westlich von Kaiserslautern, sowie mit weiteren Einrichtungen von US Army und US Air Force im Raum Kaiserslautern zusammen.[9]

Es entstanden eigens für die amerikanischen Soldaten neue Wohngebiete wie die Vogelweh im Westen der Stadt, in denen die Straßennamen amerikanisch sind und Namen wie etwa Third Avenue oder Florida Loop tragen.

Aktuelle militärische Stützpunkte der Amerikaner in Kaiserslautern sind das 21. Sustainment Command (Exp), die Community Facility, die Daenner Kaserne (mit General Support Center – Europe, Movement Control Team und Support Center), das Einsiedlerhof Training Anx 49° 26′ 24″ N, 7° 39′ 54″ O49.447.665, die Flugsimulation Einsiedlerhof Air Station, Hill 365 Radio Relay Fac, Army Depot, Equip Spt Center, Family Housing Anx No 3, Kapaun Administration Anx, die Kleber Kaserne (mit Transportation und Kaiserslautern Legal Center), die Panzer Kaserne (GE642), die Pulaski Barracks (mit Base Support Battalion), die Rhine Ordnance Barracks und das Vogelweh Family Housing Annex.

Die Amerikaner sind für die Stadt und den Kreis Kaiserslautern ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und die lokale deutsche Wirtschaft und Verwaltung hat sich auf die Amerikaner als Kunden, Konsumenten und Mieter eingestellt. So sind Speisekarten in Restaurants sehr oft zweisprachig gehalten, der US-Dollar wird vielfach neben dem Euro als Zahlungsmittel akzeptiert und Rechnungen in Restaurants werden z. T. mit beiden Währungen darauf ausgestellt. Auch die Stadtverwaltung hat sich auf die Situation eingestellt und verschickt Strafzettel wegen Verkehrsverstößen mit Zahlungsaufforderung an amerikanische Verkehrssünder in englischer Sprache. Allerdings werden von der Stadt keine US-Dollars akzeptiert. In Geschäften sind die Angestellten vielfach zweisprachig. Unter amerikanischen Soldaten und deren Angehörigen hat sich die Bezeichnung K-Town ('kā 'tau̇n) für Kaiserslautern durchgesetzt. So sind manche Straßenschilder der US-Armee damit bezeichnet. Der Name taucht auch in Liedern der Liedermacher Reinhard Mey (Alle Soldaten woll'n nach Haus, Album: Farben, 1990) und Franz Josef Degenhardt auf.

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Dinosaurierfigur in der Gartenschau

Vor allem der Süden von Kaiserslautern liegt im grenzüberschreitenden Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen.

So befinden sich auch innerhalb der Gemarkung der Stadt zahlreiche Sehenswürdigkeiten des Pfälzer Waldes wie der Humbergturm, ein Aussichtsturm südlich der Stadt, der Wildpark am Betzenberg und das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg, das als Spielstätte für Heimspiele des 1. FC Kaiserslautern dient.

Die beiden bekanntesten Burgen im Stadtgebiet sind die ebenfalls im Pfälzerwald gelegenen Burgen Hohenecken, die den gleichnamigen südwestlichen Stadtteil Hohenecken überragt, sowie die östlich der Stadt liegende, im Wald versteckte Burg Beilstein.

Im Stadtzentrum befindet sich die Gartenschau, die aus der ersten Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz hervorging und die größte Dinosaurier-Ausstellung Europas beherbergt, das Kulturzentrum Kammgarn, das in den Bauten der ehemaligen Kammgarn-Spinnerei beim jetzigen Gartenschaugelände untergebracht ist, der Japanische Garten und der Kaiserbrunnen am Mainzer Tor, der im Jahr 1987 von Gernot Rumpf geschaffen wurde.

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern war ursprünglich als Gewerbemuseum gedacht und beherbergt heute Werke von pfälzischen Künstlern. Der Sammlungsschwerpunkt liegt bei Grafik, Gemälde und Plastik des 19. und 20. Jahrhunderts, dabei vor allem im deutschen Impressionismus und Expressionismus. Außerdem gibt es eine kunsthandwerkliche Sammlung des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Im Norden der Stadt im Stadtteil Siegelbach liegt der Zoo Kaiserslautern, sowie ein paar Kilometer östlich davon das Freibad Waschmühle mit dem nach dem Frankfurter Brentanobad zweitgrößten Wasserbecken Europas.

Brunnen[Bearbeiten]

Im Stadtgebiet (Kernstadt und eingemeindete Stadtteile) sind rund 50 Brunnen öffentlich zugänglich. Die bekanntesten sind in der Bildergalerie unten abgebildet.

Politik[Bearbeiten]

Stadtoberhäupter[Bearbeiten]

An der Spitze der Stadt Kaiserslautern stand über die Jahrhunderte der Schultheiß als oberster Richter und Verwaltungsbeamter der Stadt. Später gab es einen Bürgermeister, der anfangs ehrenamtlich tätig war. Ab 1906 war er hauptamtlich tätig. Seit 1913 gibt es für das Stadtoberhaupt den Titel Oberbürgermeister.

Rathaus Kaiserslautern mit einem Lokal und Aussichtsterrasse in 84 m Höhe
  • 1789–1800: Ludwig Schoefer
  • 1811–1813: Charles Auguste Lufft
  • 1814–1826: Daniel Hummel, 1814–1817 mit dem Titel Oberbürgermeister
  • 1826–1834: Carl Spaeth
  • 1835–1850: Adam Weber
  • 1850–1852: Valentin Jacob
  • 1852–1853: Carl Orth
  • 1853–1857: Adrian Pletsch
  • 1858–1864: Philipp Hack
  • 1864–1869: Jean (Johann) Gelbert
  • 1870–1874: Carl Hohle
  • 1875–1883: Louis (Ludwig) Goerg
  • 1883–1884: Jose von Neumayer
  • 1885–1889: Carl Hohle
  • 1890–1894: Jose von Neumayer
  • 1895–1905: Theodor Orth
  • 1906–1918: Hans Küfner
  • 1918–1932: Franz Xaver Baumann
  • 1932–1938: Hans Weisbrod
  • 1938–1945: Richard Imbt
  • 1945–1956: Alex Müller, SPD
  • 1956–1967: Walter Sommer, SPD
  • 1967–1979: Hans Jung, SPD
  • 1979–1989: Theo Vondano, CDU
  • 1989–1999: Gerhard Piontek, SPD
  • 1999–31. August 2007: Bernhard J. Deubig, CDU
  • seit 1. September 2007: Klaus Weichel, SPD

Oberbürgermeisterwahl

Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl vom 11. März 2007:

  1. Klaus Weichel (SPD): 55,6 %
  2. Bernhard Deubig (CDU): 40,2 %
  3. Peter Hahn (REP): 4,2 %

Wahlbeteiligung: 41,8 %

Klaus Weichel siegte damit im ersten Wahlgang. Er trat sein Amt am 1. September 2007 an.

Stadtrat[Bearbeiten]

Sitzverteilung im Stadtrat 2014
4
19
6
1
3
3
15
1
19 15 
Von 52 Sitzen entfallen auf:

Der Stadtrat von Kaiserslautern besteht aus 52 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Oberbürgermeister als Vorsitzenden.

Bei den Stadtratswahlen seit 1999 ergaben sich folgende Ergebnisse:[10]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009
%
2004
Sitze
2004
%
1999
Sitze
1999
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 35,4 19 37,8 20 37,1 19 36,3 20
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 29,4 15 30,3 16 37,0 19 46,9 27
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,6 6 8,4 4 8,3 4 4,7 3
FDP Freie Demokratische Partei 6,6 3 8,7 5 6,4 4 4,1 2
Linke Die Linke 7,4 4 6,1 3 - - - -
FWG Freie Wählergruppe 6,4 3 6,2 3 7,6 4 2,3 0
FBU Freie Bürger Union 1,1 1 2,6 1 3,7 2 - -
REP Die Republikaner - - - - - - 2,7 0
NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands 2,1 1 - - - - - -
Gesamt 100 52 100 52 100 52 100 52
Wahlbeteiligung in Prozent 41,66 39,9 44,5 43,7

Finanzen[Bearbeiten]

Am 31. Dezember 2012 hatte Kaiserslautern mit 12.334 € die höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Städte und Gemeinden in Rheinland-Pfalz.[11] Innerhalb der 103 kreisfreien Städten in Deutschland hat Kaiserslautern die zweithöchste Pro-Kopf-Verschuldung.[12]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kaiserslautern unterhält eine Vielzahl von Städtepartnerschaften und -freundschaften. Die erste Partnerschaft entstand 1960.

Kaiserslautern stiftete dem Bezirk Bunkyo (Tokyo) eine vom Künstlerehepaar Gernot und Barbara Rumpf geschaffene Skulpturengruppe, die dort im Kubomachi-Higashi-Park aufgestellt wurde. (Teilansicht)

Städtepartnerschaften:

Städtefreundschaften:

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten]

Schachtdeckel der Guss- und Armaturwerke Kaiserslautern in der Innenstadt von Baden-Baden

Kaiserslautern ist noch immer eine bedeutende Industriestadt mit über 11.000 Arbeitsplätzen im industriellen Bereich. Der bedeutendste Arbeitgeber der Region ist indes die US-amerikanische Militärgemeinde Kaiserslautern mit etwa 28.000 Arbeitsplätzen (davon 6700 deutsche Zivilbeschäftigte).

Mit der Technischen Universität als Kraftzentrum entwickelt sich Kaiserslautern aber zunehmend zu einem Wissenschaftsstandort mit dem Schwerpunkt Informationstechnik (kurz IT), wie zahlreiche Firmengründungen und -ansiedlungen der letzten Jahre zeigen. Mit der Bezeichnung Silicon Woods versucht sich Kaiserslautern an das bekannte Silicon Valley in Kalifornien anzulehnen, welches als die Geburtsstätte wichtiger IT-Unternehmen gilt. Kaiserslautern befindet sich am nördlichen Rand des Pfälzerwaldes, daher Silicon „Woods“ (Silicon: engl. Silizium, wood: Wald).[13][14]

Zu den überregional bekannten in Kaiserslautern ansässigen industriellen Traditionsunternehmen gehören die Nähmaschinenfabrik Pfaff, die Eisenwerke Kaiserslautern (heute unter dem Namen General Dynamics European Land Systems-Germany GmbH), die unter anderem militärische Schwimmfahrzeuge und Pontonbrücken produziert, die Gebr. Pfeiffer SE (Maschinen für die Zement- und Baustoffindustrie) sowie die ACO Guss GmbH (bis 1997 Guss- und Armaturwerk Kaiserslautern), die Industrie- und Bauguss herstellt, beispielsweise Kanaldeckel. Alle diese Unternehmen wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet. Das frühere Eisenbahninstandsetzungswerk gehört heute zur schwedischen Euromaint-Gruppe.

Von der ehemals blühenden Textilindustrie ist heute nur noch die Spinnerei Lampertsmühle AG (Herstellung von Effekt- und Spezialgarnen) erhalten, andere Unternehmen wie die Kammgarnspinnerei Kaiserslautern GmbH sind in Konkurs gegangen. Wichtigste industrielle Neuansiedlung der neueren Zeit ist das Motoren- und Komponentenwerk der Adam Opel AG, auf deren Werksgelände auch die GKN Gelenkwellenwerk Kaiserslautern GmbH und das Logistikunternehmen Stute Verkehrs GmbH untergebracht sind; zur Automobilbranche gehören auch die Corning GmbH (Produktion von keramischen Katalysatorträgern) sowie die Euromaster GmbH (europaweit tätiges Reifenserviceunternehmen, Hauptsitz in Kaiserslautern). Mit der Keiper Recaro Group hat ein internationaler Hersteller von Automobil- und Flugzeugsitzen seinen Sitz in Kaiserslautern; die Tochtergesellschaft Keiper GmbH & Co. KG hat hier ihren Hauptsitz, ihr Entwicklungszentrum sowie im Stadtteil Einsiedlerhof eine Produktionsstätte (die 2010 geschlossen und nach Rockenhausen verlegt wird).

Weitere große industrielle Arbeitgeber sind Freudenberg (Faservliesstoffe), die C.P. Schmidt GmbH & Co. KG (Verpackungen aus Pappe) sowie die Wipotec Wägetechnik GmbH (Wägesysteme für industrielle Anwendungen). In Kaiserslautern befindet sich ferner das Distributions- und Logistikzentrum für Europa von Fruit of the Loom. Zur Lebensmittelbranche gehören die Großbäckerei Barbarossa Bäckerei GmbH, die Fleischwerke Beck GmbH, ein Milchwerk der Hochwald Nahrungsmittel-Werke sowie die aus der früheren Saar-Pfalz-Erfrischungsgetränke GmbH (Konzessionär der Coca Cola Company) hervorgegangene Niederlassung der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG.

Die zur Fuchs Petrolub-Gruppe gehörende Fuchs Lubritech GmbH erweitert derzeit ihr im Gewerbegebiet Nord bestehendes Werk deutlich und will nach Beendigung der Bauarbeiten Produktion und Verwaltung aus dem benachbarten Weilerbach dorthin verlagern. Zu den größten Arbeitgebern mit über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört das Sicherheitsunternehmen WR-Security & Bewachungs GmbH. Als das älteste Unternehmen der Sicherheitsbranche in der Stadt zählt die 1954 gegründete Firma Wach- und Schließgesellschaft.

Medien[Bearbeiten]

Die Stadt hat ein Studio des Privatsenders RPR1 und des Südwestrundfunks (SWR) und ist Sitz des Privatsenders Antenne Kaiserslautern sowie dessen Dachorganisation The Radio Group. Einige Bürger der Stadt stellen im Offenen Kanal Kaiserslautern (OK-KL) ein Fernsehprogramm zusammen.

Als Tageszeitung erscheint die Pfälzische Volkszeitung als Regional- beziehungsweise Lokalausgabe der in Ludwigshafen ansässigen Rheinpfalz, als kostenlose Wochenzeitung das Wochenblatt Kaiserslautern. Ferner gibt es kostenlose, monatlich erscheinende Programm- und Szenezeitschriften (z. B. Pavillon, Linie 1).

Die Infrastruktur für die Verbreitung der Medien ist relativ gut: Neben zwei Anbietern für öffentliches WLAN (zur Versorgung der Privathaushalte) existiert ein Wimax-Testnetz. Seit der WM 2006 ist DVB-T-Empfang der öffentlich-rechtlichen Sender von den Standorten Dansenberg und Rotenberg (Richtung Gersweilerhof) möglich.

Sendeeinrichtungen[Bearbeiten]

In der Nähe von Kaiserslautern befindet sich bei Sambach ein Mittelwellensender des AFN, der als Sendeantenne einen 136 Meter hohen, gegen Erde isolierten selbststrahlenden Sendemast verwendet. Auf dem vorderen Rotenberg, nördlich der Bundesautobahn 6 befindet sich seit 1951 ein 120 Meter hoher Sendemast des SWRs. Dieser Sender Rotenberg ist ebenfalls gegen Erde isoliert, da er bis 1975 als selbststrahlender Sendemast für einen Mittelwellensender genutzt wurde. Seit 2004 wird er wieder als Mittelwellensender, allerdings für Sendungen im DRM-Modus eingesetzt.

Auf dem Dansenberg südlich von Kaiserslautern betreibt die T-Systems-Tochter Media & Broadcast GmbH (M&B) den 133 Meter hohen Fernmeldeturm Kaiserslautern aus Stahlbeton (Typenturm), der von September 1985 bis Mai 1987 errichtet wurde und am 30. August 1988 in Betrieb ging. Am 27. Mai 2006 wurde der analoge Fernsehbetrieb eingestellt und durch DVB-T ersetzt.

Behörden[Bearbeiten]

In Kaiserslautern befindet sich neben der Stadtverwaltung auch die zuständige Kreisverwaltung für den Landkreis Kaiserslautern, sowie der Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Kaiserslautern-Süd. Die Stadt ist Sitz des Polizeipräsidiums Westpfalz sowie mehrerer organisatorisch darunter gegliederter Polizeieinheiten. Außerdem gibt es eine Inspektion der Bundespolizei sowie ein Zollamt.

Im neuen Justizzentrum am Hauptbahnhof haben das Amtsgericht und das Landgericht Kaiserslautern, das Arbeitsgericht Kaiserslautern sowie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ihren Sitz. Die Agentur für Arbeit Kaiserslautern ist Hauptstelle des Arbeitsamtsbezirks Kaiserslautern, welcher neben der Stadt Kaiserslautern auch den Landkreis Kaiserslautern, den Donnersbergkreis sowie den Landkreis Kusel umfasst. Des Weiteren ist Kaiserslautern Sitz eines Finanzamts sowie eines Kreiswehrersatzamts. Die aus früheren rheinland-pfälzischen Landesämtern hervorgegangen Landesbetriebe für Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) sowie für Mobilität (LBM) unterhalten in Kaiserslautern Niederlassungen.

Hinzu kommen diverse weitere Ämter und Dienststellen. So sind unter anderem das Landesamt für Mess- und Eichwesen, der Landesforsten Rheinland-Pfalz, das Vermessungs- und Katasteramt vertreten.

Soziale Dienste und Ämter[Bearbeiten]

Einsatzleitwagen der Kaiserslauterer Malteser

An sozialen Diensten und Ämtern gibt es im Stadtgebiet unter anderen die sogenannte Ökumenische Sozialstation Kaiserslautern mit zwei Ambulante-Hilfe-Zentren (AHZ) sowie mehrere Alters- und Pflegeheime verschiedener Träger wie der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas, der Diakonissenanstalt, dem DRK, der Gravius-Stiftung, der Stadt Kaiserslautern und anderen. Von der Caritas wird auch das sogenannte Caritas-Zentrum betrieben.

Darüber hinaus existieren noch das Übernachtungs- und Resozialisierungsheim St. Christophorus und die Glockestubb, die als Tagesbegegnungsstätte für wohnungslose Menschen dient. Für die wohnsitzlosen Menschen engagiert sich auch die katholische Kirche, indem an der Pforte der St.Franziskus Gymnasium und Realschule (einer Mädchenschule in Trägerschaft der Dillinger Franziskanerinnen) eine kostenlose warme Mahlzeit ausgeteilt wird. Die Aktion alt – arm – allein ist eine gemeinsame Adventsaktion der lokalen Zeitung Die Rheinpfalz sowie der evangelischen Apostelkirchengemeinde und der katholischen Gemeinde St. Maria. Es werden Geldspenden gesammelt zur Hilfe für alte und alleinstehende Menschen, so werden zum Beispiel Putzhilfen gezahlt oder neue Möbel angeschafft, Behördengänge begleitet und Begegnungsmöglichkeiten organisiert.

Das bedeutendste Krankenhaus ist das Westpfalz-Klinikum, welches zugleich akademisches Lehrkrankenhaus der Johannens-Guttenberg-Universität Mainz ist. Des Weiteren ist das Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie mit einer Niederlassung in Kaiserslautern vertreten. An der Lutrina-Klinik werden primär ambulante orthopädische und chirurgische Operationen durchgeführt.

Die Feuerwehr Kaiserslautern besteht aus der Berufsfeuerwehr mit 100 Angestellten und der Freiwilligen Feuerwehr mit 250 Mitgliedern in vier Innenstadtzügen und sieben Ortsteilzügen. Der öffentlich-rechtliche Rettungsdienst in Kaiserslautern wird vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und dem Deutsche Rote Kreuz (DRK) betrieben. Daneben führt auch der Malteser Hilfsdienst (MHD) Krankentransporte und Rückholdienst durch. Die genannten Organisationen sind auch in den Katastrophenschutz der Stadt Kaiserslautern integriert.

Bildung und Forschung[Bearbeiten]

Fraunhofer ITWM

In Kaiserslautern gibt es insgesamt 36 allgemein-, berufs- und weiterbildende Schulen aller Schultypen, die von über 20.000 Schülern besucht werden. Besonders hervorzuheben ist das Heinrich-Heine-Gymnasium, das sowohl als Sportschule als auch als Internat für Hochbegabtenförderung überregionalen Ruf genießt. Ebenfalls überregional orientiert ist die Meisterschule Kaiserslautern, eine berufsbildende Schule mit Berufsfachschule und Fachschule für Technik sowie zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung, die sich in der Trägerschaft des Bezirksverbands Pfalz befindet.

Die beiden Hochschulen im Stadtgebiet sind die Technische Universität Kaiserslautern (TU), die 1970 als Teil der Universität Trier-Kaiserslautern gegründet und 1975 verselbständigt wurde, und die Fachhochschule Kaiserslautern. An die Universität angegliedert ist das überregional tätige Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung, das mittlerweile nach der FernUniversität in Hagen der zweitgrößte Fernstudienanbieter Deutschland ist. Ebenfalls an der TU befindet sich das einzige Patentinformationszentrum in Rheinland-Pfalz, das anerkannter Kooperationspartner des Deutschen Patent- und Markenamts ist. Die Fachhochschule Kaiserslautern entstand 1971 durch Vereinigung mehrerer Bildungseinrichtungen, die zum Teil schon seit dem 19. Jahrhundert bestanden, unter anderem Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen, Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen und Staatliche Ingenieurschule für Textiltechnik. Der Hauptstandort ist Kaiserslautern, Teile des Lehrangebots werden in Pirmasens und in Zweibrücken angeboten.

Bedeutende Kaiserslauterer Forschungseinrichtungen sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Fraunhofer-Institut Experimentelles Software Engineering (Fraunhofer IESE), das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (Fraunhofer ITWM), das Institut für Oberflächen- und Schichtanalytik (IFOS) und das Institut für Verbundwerkstoffe (IVW); eine Außenstelle des Freiburger Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik (Abteilung Terahertz-Messtechnik) ist an der TU angesiedelt. Im Aufbau befindet sich zurzeit das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme. Die Technische Akademie Südwest e. V. (TAS) bietet berufsbegleitende Weiterbildung auf technischem Gebiet an. Die vom Bezirksverband Pfalz getragene ehemalige Heimatstelle Pfalz heißt heute Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Das Institut betreibt historische Forschungen insbesondere zur pfälzischen Auswanderungsgeschichte. In dem Gebäude war auch die Pfälzische Wörterbuchkanzlei als Außenstelle der Mainzer Akademie der Wissenschaften angesiedelt, die 1997 das Pfälzische Wörterbuch fertigstellte und jetzt an einem Wörterbuch der deutschen Winzersprache arbeitet.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahnverkehr

Kaiserslautern Hbf Hauptgebäude

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Mannheim–Saarbrücken die aus der Pfälzischen Ludwigsbahn Ludwigshafen–Bexbach hervorging. Nach Süden führt die Biebermühlbahn bis Pirmasens, nach Norden die sogenannte Lautertalbahn bis Lauterecken und nach Nordosten die Bahnstrecke Kaiserslautern–Enkenbach. Im Westen der Stadt befindet sich außerdem der Rangierbahnhof Einsiedlerhof , der in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung verlor.

Seit Ende 2003 ist der Hauptbahnhof Haltestelle der S-Bahn RheinNeckar, die die Stadt mit Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg im Osten und Homburg im Westen verbindet.

Hauptbahnhof Kaiserslautern

Weitere Bahnhalte an der Magistrale Mannheim-Saarbrücken sind Kennelgarten, Kaiserslautern Ausbesserungswerk, Vogelweh und Einsiedlerhof, an der Biebermühlbahn Galgenschanze und der inzwischen aufgelassene Haltepunkt Hohenecken .

An der Lautertalbahn werden die Haltepunkte Pfaffwerk, Kaiserslautern West und Lampertsmühle-Otterbach bedient. An der Verbindungsstrecke Kaiserslautern-Enkenbach lagen die inzwischen stillgelegten Haltepunkte Kaiserslautern Nord und Eselsfürth, die inzwischen stillgelegte Bachbahn von Lampertsmühle-Otterbach nach Reichenbach bediente im heutigen Stadtgebiet noch die Stadtteile Siegelbach und Erfenbach.

Der Hauptbahnhof Kaiserslauterns ist Haltepunkt im ICE-Netz der Deutschen Bahn AG. Am 10. Juni 2007 ging die transeuropäische Hochgeschwindigkeitslinie ParisFrankfurt (Rhealys) in Betrieb. Die Fahrzeit zwischen Kaiserslautern und Paris beträgt seitdem 2 Stunden und 40 Minuten.

Busbahnhof am Hauptbahnhof

Stadtverkehr

Nachdem die 1916 eröffnete Straßenbahn Kaiserslautern 1935 ihren Betrieb eingestellt hatte, übernahm der städtische Busverkehr die Aufgabe des innerstädtischen Verkehrs. Die Technischen Werke Kaiserslautern (TWK Verkehrs AG) betreiben heute ein Stadtbusnetz mit zurzeit 13 Stadtlinien und 5 Nachtlinien. Alle Linien bedienen die Haltestelle Rathaus. Das Umland wird von zahlreichen Regionallinien der DB Stadtverkehr (Saar-Pfalz-Bus GmbH sowie zwei mal täglich Busverkehr Rhein-Neckar GmbH) bedient.

Seit der Integration des Westpfalz-Verkehrsverbunds (WVV) in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) gelten dessen Tarife in der gesamten Pfalz und bis über Mannheim und Heidelberg hinaus.

Die Einrichtung eines City-Shuttle zwischen Hauptbahnhof und dem Universitätscampus wird derzeit diskutiert. Planskizzen sahen eine schienengebundene Bahn oder einen spurgeführten Bus vor.

In den Jahren 1949 bis 1985 bildete der Obus Kaiserslautern das Rückgrat des Stadtlinienverkehrs.

Fernstraßen und Flughäfen

Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn 6 SaarbrückenMannheim mit vier Ausfahrten: Kaiserslautern-Einsiedlerhof, Kaiserslautern-West, Kaiserslautern-Centrum/Dreieck Kaiserslautern und Kaiserslautern-Ost. Die neu angelegte Ausfahrt Kaiserslautern-Ost führt zu einem Park-and-ride-Platz, der für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 neu angelegt wurde. Ferner endet hier die A 63 aus Richtung Mainz und trifft im Dreieck Kaiserslautern auf die A 6. Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: von Süden nach Norden die B 270, in West-Ost-Richtung die B 37 und in Richtung Nordosten die ehemalige B 40.

Nächster Verkehrslandeplatz ist der Flugplatz Zweibrücken (63 km). Etwas weiter entfernt ist der Flughafen Saarbrücken (80 km) mit Charterverkehr und einigen innerdeutschen Linienverbindungen, gefolgt von den Budget-Flughäfen Frankfurt-Hahn im Hunsrück (105 km) und Baden-Airport bei Karlsruhe (113 km). Das internationale Drehkreuz Frankfurt ist 103 km entfernt. Dort ist der Airbus A321 Kaiserslautern (Flugzeugkennung: D-AIRN) der Lufthansa stationiert.

Kultur[Bearbeiten]

Pfalztheater Kaiserslautern
Rotunde Pfalztheater Kaiserslautern

Theater und andere kulturelle Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Pfalztheater ist ein Mehrsparten-Theater für Oper, Operette, Musical, Ballett und Schauspiel. Es befindet sich in der Trägerschaft des Bezirksverbandes Pfalz und der Stadt Kaiserslautern.

An Kinos gibt es in Kaiserslautern das Kinocenter UCI Kinowelt, den Central Filmpalast und ein Spielfilm- und Programmkino mit dem Namen Union-Kino.

In der Fruchthalle finden gesellschaftliche Veranstaltungen und Konzerte statt, im Kulturzentrum Kammgarn Rock-, Jazz-, Blues- und Pop-Konzerte, Comedy und andere vergleichbare Veranstaltungen.

Im Jugend- und Programmzentrum werden Kleinkunst und Musik angeboten.

Das Irish House ist ein Irisches Pub mit Live-Musik. Das Underground ist ein Club für gitarrenorientierte Live-Musik und Rockabende.

Museen und Bibliotheken[Bearbeiten]

Das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern ist eine Kunstgalerie, die sich in der Trägerschaft des Bezirksverbands Pfalz befindet. Sie wurde als Kunstgewerbeanstalt gegründet, Schwerpunkt der Sammlung sind heute Werke des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts.

Im Theodor-Zink-Museum und dem Wadgasserhof werden Stadt- und Regionalgeschichte vermittelt.

An Bibliotheken sind die Stadtbibliothek, die Universitätsbibliothek mit einer Zentralsammlung und mehreren Fachbereichsbibliotheken, die Hochschulbibliothek (Bibliothek der Fachhochschule) sowie die Pfalzbibliothek (eine wissenschaftliche Spezialbibliothek des Bezirksverbands Pfalz zu pfalzspezifischen Themen) vorhanden. Daneben gibt es einige Schulbüchereien, auch einige Kirchengemeinden bieten kleine Büchereien an.

Musik[Bearbeiten]

Die Stadt war oder ist die Heimat einiger Bands mit überregionaler Bedeutung, so unter anderem von Spermbirds, Vanden Plas, Ivory Night, Walter Elf und Headcrash. Der Musiker und Grammy-Gewinner Zedd hat hier seine Wurzeln (Dioramic)

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Weihnachtsmarkt neben der Stiftskirche
  • Im Mai jeden Jahres findet die sogenannte Maikerwe (ein Jahrmarkt) auf dem Messeplatz statt.
  • Im Juni folgt das AStA-Sommerfest an der Universität.
  • Das Kaiserslauterer Altstadtfest findet einmal jährlich im Juli in und um die Kaiserslauterer Altstadt zwischen Martinsplatz und Mainzer Tor statt.
  • In allen geraden Jahren findet nunmehr seit über 10 Jahren stets Mitte August der große gemeinnützige Mittelaltermarkt des Vereins DIE LEGENDE e. V. statt.
  • Alle zwei Jahre wird im Fritz-Walter-Stadion das NATO-Musikfestival, ein internationales Militärmusik-Festival, durchgeführt.
  • Im September gibt es Musikveranstaltungen in der ganzen Stadt, die vom Werbeverband Kaiser in Lautern veranstaltet werden und unter dem Namen Barbarossafest Swinging Lautern laufen.
  • Analog zur Maikerwe findet im Oktober die Oktoberkerwe statt.
  • Der Weihnachtsmarkt beginnt um den 1. Advent auf dem Stifts- und Schillerplatz.

Sport[Bearbeiten]

Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg von der Barbarossastraße gesehen
Fritz-Walter-Stadion
Plastik „Fritz-Walter-Elf“

Bekannt ist Kaiserslautern vor allem durch seinen Fußballclub 1. FC Kaiserslautern und durch seine international als positiv bewertete Rolle als einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Der zweite große Fußballverein der Stadt, der VfR Kaiserslautern, spielte während der 1950er Jahre in der Oberliga Südwest.

Die TSG Kaiserslautern gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Feldhockey-Bundesliga der Herren. Außerdem gibt es eine Baseballmannschaft, die Kaiserslautern Bears.

Die American-Football-Mannschaft des inzwischen aufgelösten Vereins Kaiserslautern Warriors spielte 1993 eine Saison in der zweiten Football-Bundesliga (seit 2008 German Football League 2, kurz GFL2). Die Kaiserslautern Pikes wurden 2008 Meister der Regionalliga Mitte und spielten 2009 in der GFL 2. Nach dem Abstieg gelang 2011 erneut der Wiederaufstieg in die GFL2 nach einer Perfect Season in der Regionalliga Mitte. Die Saison 2012 beendeten die Kaiserslautern Pikes mit dem 3. Tabellenplatz der GFL2.

Die aus der Basketballabteilung des 1. FC Kaiserslautern hervorgegangenen Saar-Pfalz Braves spielten in der zweithöchsten Basketballliga Deutschlands Pro A, sind jedoch nach Homburg abgewandert, da in Kaiserslautern keine geeignete Halle zur Verfügung stand.

Seit 2009 verfügt der 1. FC Kaiserslautern und damit auch die Stadt Kaiserslautern über eine Rollstuhlbasketballmannschaft, die FCK Rolling Devils. Die Mannschaft durchlief in der Saison 2010/2011 die Regionalliga ungeschlagen. In der Saison 2011/2012 wurden die Rolling Devils Zweiter in der 2. Bundesliga Süd.

Der 1. TKC 1986 Kaiserslautern gehörte mit seiner ersten Mannschaft zu den besten Teams der zweiten Tipp-Kick-Bundesliga und richtete 2006 die Deutsche Tipp-Kick-Meisterschaft aus. Der Verein errang in der Saison 2012/13 die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga Süd und spielt in der neuen Saison zum ersten Mal in der ersten Bundesliga des Deutschen Tipp-Kick-Verbands (DTKV).[15]

Die erste Herrenmannschaft der Handballabteilung des Vereins TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg aus dem gleichnamigen Vorort spielte in der Saison 1983/84 und 1991–1993 in der 2. Handball-Bundesliga und spielt zurzeit in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Kaiserslautern – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kaiserslautern

Literatur[Bearbeiten]

  • Erich Keyser (Hrsg.): Städtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland. – Band IV 3 von Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Kohlhammer, Stuttgart 1964, DNB 454010265.
  • Heinz Stoob u. a. (Hrsg.): Deutscher Städteatlas (Band IV). Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis – Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Stadtmappe Kaiserslautern. Dortmund-Altenbeken 1989, ISBN 3-89115-037-7.
  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Band 14: Stadt Kaiserslautern. Herausgegeben im Auftrag des Ministeriums für Kultur, Jugend, Familie und Frauen vom Landesamt für Denkmalpflege, bearbeitet von Mara Oexner. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1996, ISBN 3-88462-131-9.
  • Erhard R. Wiehn: Kaiserslautern – Leben in einer pfälzischen Stadt. Meininger, Neustadt (Wstr.) 1982, ISBN 3-87524-024-3.
  • Alexander Thon: Barbarossaburg, Kaiserpfalz, Königspfalz oder Casimirschloss? Studien zu Relevanz und Gültigkeit des Begriffes „Pfalz“ im Hochmittelalter anhand des Beispiels (Kaisers-)Lautern. In: Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde 1. 2001, S. 109–144.
  • Heinz Friedel: Namen Kaiserslauterer Straßen und Plätze. Ein Stück Stadtgeschichte., Kaiserslautern o. J. [ca. 1988].
  • Heinz Friedel: Beiträge zur Ortskunde von Kaiserslautern. Hrsg.: Stadtarchiv Kaiserslautern, Kaiserslautern 1967.
  • Heinz Friedel: Kaiserslautern. Kleines Ortslexikon. Hrsg.: Stadtarchiv Kaiserslautern, Kaiserslautern 1966.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikinews: Kaiserslautern – in den Nachrichten
 Wikisource: Kaiserslautern – Quellen und Volltexte
 Commons: Kaiserslautern – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Kaiserslautern – Reiseführer
 Wiktionary: Kaiserslautern – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Lautrer Kerwe. Stadt Kaiserslautern, abgerufen am 1. Dezember 2013.
  3. Geodatenzentrum des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (zuletzt aufgerufen am 16. Mai 2009.)
  4. Lateinische Stadtnamen (Lexicum nominum geographicorum latinorum)
  5.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 490.
  6. lautringer.de
  7. opel.de: Komponentenwerk Opel
  8. siehe Liste der Korporativ Fördernden Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft
  9. Maria Höhn: Amis, Cadillacs und „Negerliebchen“. GIs im Nachkriegsdeutschland, Berlin 2008. ISBN 978-3-86650-264-2 (speziell zu Kaiserslautern und Baumholder)
  10. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2014, Stadtratswahlen der kreisfreien Städte
  11. Verschuldung deutscher Kommunen: Gewaltige Unterschiede. Institut der deutschen Wirtschaft, 1. August 2014, abgerufen am 19. August 2014.
  12. Schulden-Ranking der 103 kreisfreien Städte in Deutschland. Haushaltssteuerung.de, abgerufen am 19. September 2014.
  13. Stadt Kaiserslautern: „Mit einem Augenzwinkern für IT-Standort werben“
  14. Stadt Kaiserslautern: WM 2006 in Deutschland – Standort Kaiserslautern
  15. 2. Bundesliga Südwest - Tabelle beim DTKV, abgerufen am 13. Juni 2013.