Hans Schwartz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Schwartz (* 1. März 1913; † 31. Mai 1991) war ein deutscher Fußballspieler.

Sein Heimatverein war der SC Victoria Hamburg. Schwartz debütierte 1931 in der ersten Mannschaft auf der Position des linken Außenverteidigers, die lange Jahre von Henry Müller eingenommen worden war. Bei der Neuordnung des deutschen Fußballs durch die Nationalsozialisten wurde Victoria Hamburg 1933 nicht in die Gauliga aufgenommen. Trotzdem stand Schwartz im März 1934 im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft, wurde aber noch nicht eingesetzt. In zwei Lehrgängen und einigen Testspielen konnte sich Schwartz aber noch für das Aufgebot bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1934 in Italien empfehlen. Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab er am 27. Mai in Florenz beim Vorrundenspiel gegen Belgien, das die Deutschen mit 5:2 gewannen. Schwartz war aber zu nervös und musste im weiteren Turnierverlauf seinen Platz für Willy Busch räumen, Deutschland belegte bei der Weltmeisterschaft den dritten Platz.

Schwartz trug am 7. Oktober 1934 beim 5:2 über Dänemark noch einmal das Nationaltrikot. Mit Victoria war er mittlerweile in die Gauliga aufgestiegen und hielt sich in den nächsten Jahren in dieser Liga, wobei er Mitte der 1930er Jahre auf die Mittelläufer-Position wechselte. Schwartz beendete seine Karriere erst nach dem Zweiten Weltkrieg, er absolvierte noch elf Spiele in der neu gegründeten Oberliga Nord.

Hans Schwartz war wie alle deutschen Fußballspieler jener Jahre Amateur, im Hauptberuf war er als Schlosser tätig. Sein Sohn Hänschen spielte ebenfalls für die erste Mannschaft des SC Victoria und errang mit dieser unter anderem den zweiten Platz bei der deutschen Amateurmeisterschaft 1975.

Literatur[Bearbeiten]