Heinerfest

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Heinerfest

Das Heinerfest in Darmstadt ist mit etwa 250 Schaustellern eines der größten Innenstadtfeste Deutschlands. Es besteht seit 1951 und wird heute von etwa 700.000 Interessierten besucht. Neben Fahrgeschäften rund um das Darmstädter Schloss sowie dem Karolinenplatz und das Riesenrad auf dem Marktplatz finden über 100 kostenlose Veranstaltungen statt: Livebühnen, Theater, Ausstellungen, Konzerte, Wanderungen, Filme und Sportturniere.

Das Heinerfest wurde während des Wiederaufbaus der in der Brandnacht vom 11. auf den 12. September 1944 zerstörten Stadt als Zeichen der Hoffnung und neugewonnener Lebensfreude 1951 begründet. Der Name Heinerfest wurde vom Spitznamen „Heiner“ für die Darmstädter Bevölkerung abgeleitet.

Das Heinerfest findet immer an den fünf Tagen von Donnerstag bis Montag um den ersten Sonntag im Juli statt. In dieser Zeit ist die Innenstadt für den Verkehr gesperrt, Busse werden dabei umgeleitet. Den Abschluss des Heinerfestes bildete das große Höhenfeuerwerk jährlich am Montagabend bis 2010 über dem Herrngarten; seit 2011 findet das Feuerwerk über dem Darmstadtium statt.

Die Sanitätsdienstliche Betreuung vom Heinerfest übernimmt das Deutsche Rote Kreuz aus Darmstadt. Die Sanitätswachen sind im Darmstadtium und am Luisenplatz zu finden.

Das Heinerfest spielte auch eine Rolle in dem ZDF-Sechsteiler Tod eines Schülers und in der Fernsehserie Diese Drombuschs.

Literatur[Bearbeiten]

  • Liane Palesch, Sabine Welsch (Hrsg.): Geschichte und Geschichten zu 50 Jahren Darmstädter Heinerfest: hinein ins Vergnügen! Heimatverein Darmstädter Heiner e.V., Darmstadt 2000, 256 S.

Weblinks[Bearbeiten]