Herd (Medizin)

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Ein Herd (auch als Fokus bezeichnet) ist eine umschriebene Veränderung im Gewebe, die in weiter entfernten Regionen des Körpers oder im gesamten Körper krankhafte Reaktionen verursacht. Herde entstehen meist dann, wenn der Körper es nicht vermag, untergegangenes Gewebe oder Fremdmaterialien vollständig abzubauen.

Infektiöse Herde können beispielsweise in Form eines Abszesses, eines Empyems oder einer Phlegmone vorliegen. Dem Infektionsherd gegenüber steht die systemische Entzündungsreaktion, bei der eine entzündliche Abwehrreaktion des Gesamtorganismus vorliegt. Wenn Erreger aus einem Infektionsherd in die Blutbahn gelangen und sich dort vermehren, liegt eine lebensbedrohliche Komplikation namens Sepsis vor.

Ein epileptischer (bzw. epileptogener) Herd liegt vor, wenn in einem begrenzten Gebiet des Gehirns Veränderungen des Elektroenzephalogramms feststellbar sind, die mit der Neigung zu einer manifesten (sekundären) Epilepsie vergesellschaftet sein können.

Die zugehörigen Adjektive sind herdförmig und fokal.

Siehe auch[Bearbeiten]

Herdinfektion, Herdenzephalitis, Herdnephritis, Herddosis