Hewlett-Packard 3000 Serie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Hewlett-Packard 3000 Serie ist eine Familie von Minicomputern, Markteinführung war nach einer schwierigen Entwicklungsphase Ende 1972; das erste Modell wurde in Amerika wieder zurückgezogen, Ende 1973 nach Überarbeitungen wieder freigegeben und Ende 1974 durch einen Nachfolger ersetzt. Über den genauen Zeitablauf gibt es unterschiedliche Informationen.

Die HP3000 sollte der erste Minicomputer mit einem vollständigen Time-Sharing Betriebssystem werden und an den großen Erfolg der Nur-Basic-Timesharingsysteme anknüpfen. Die Architektur beruhte im Gegensatz zu den üblichen Register-Architekturen auf einer Stack-Architektur. Wie üblich sind Programme, die auf den ersten Modellen kompiliert wurden, auch auf den neuesten Modellen unverändert lauffähig.

Hardware[Bearbeiten]

Die ersten Rechner basierten auf einem 16-Bit CISC-Prozessor. Ab 1988 wurde die PA-RISC-Architektur mit 32-Bit Adressierung eingeführt. Die Hardware ist identisch mit der der HP 9000 HP-UX Familie.

Betriebssystem[Bearbeiten]

Das Betriebssystem der HP3000 heißt MPE, mit Einführung der PA-RISC Architektur MPE XL und später MPE/iX um die Interoperabilität mit Unix anzuzeigen. MPE beinhaltet das Datenbanksystem TurboIMAGE, das eigentliche Erfolgsrezept der HP3000. Im Jahr 1999, mit der Implementierung von WEB-Funktionalitäten wurde das System von „HP3000“ auf „HPe3000“ umbenannt. November 2001 wurde das System/der Support zunächst zum Ende 2006 vom Hersteller Hewlett-Packard abgekündigt (End-of-Support), dann aber nochmals bis Ende 2008 verlängert. Die Produktion und der Verkauf von Neusystemen wurde Ende 2003 eingestellt.

Die Wartung wurde bis zum 31. Dezember 2012 fortgesetzt.

Weblinks[Bearbeiten]