Immeo Wohnen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Immeo Wohnen
Logo von Immeo Wohnen
Rechtsform GmbH
Sitz Essen
Branche Immobilien
Website www.immeo.de

Die Immeo Wohnen GmbH ist eine deutsche Immobiliengruppe mit Sitz in Essen. Der Verwaltungssitz befindet sich in Oberhausen. Sie gehört zur französischen Immobiliengruppe Foncière des Régions, deren Tochtergesellschaft Foncière Développement Logements in Frankreich und Deutschland im Segment Wohnimmobilien vertreten ist.

Die Tochtergesellschaft Immeo Wohnen Service GmbH bewirtschaftet für die Immeo Wohnen-Gruppe einen Bestand von rund 47.000 Wohnungen in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Die Schwerpunkte der Gruppe liegen in der Immobilienvermietung und -bewirtschaftung sowie im Immobilienvertrieb. Des Weiteren ist das Unternehmen auch in der Wohnungseigentumsverwaltung und der Verwaltung und Bewirtschaftung von Logistikimmobilien tätig.

Das Unternehmen hat 320 Mitarbeiter und bewirtschaftet einen Wohnungsbestand, in dem rund 100.000 Menschen leben. Immeo Wohnen betreibt über 30 dezentrale Service-Center.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Immeo Wohnen GmbH geht auf die ab 1861 durch Krupp (1861: 2 Mietshäuser in der Brücken-/Hügelstraße in Essen-West), Hoesch (1872: 48 Arbeiterwohnungen in Dortmund-Oesterholz) und Thyssen (1880: 10 2-Familien-Häuser in der Klosterstraße/An der Abtei in Duisburg-Hamborn) erstmals gebauten Werkwohnungen für die Arbeiter und Angestellten der Industriellen August Thyssen, Alfred Krupp sowie Leopold Hoesch zurück.

Im Jahre 1998 fusionierten die Unternehmen Thyssen und Krupp. Als Führungsgesellschaft steuerte die ThyssenKrupp Immobilien GmbH die neu aufgestellte Unternehmensgruppe mit den Geschäftsbereichen Wohnimmobilien, Immobilien Management, Immobilien Development und Immobilien Consulting.

Im Jahr 2004 entschied der ThyssenKrupp Konzern, sich von seinen Wohnimmobilien zu trennen und die Immobiliengesellschaften an ein Erwerberkonsortium von Morgan Stanley und die Corpus Immobiliengruppe zu veräußern. Das Konsortium erwarb zum 30. September 2004 einen Bestand von rund 48.000 Werkwohnungen mit Schwerpunkten in Duisburg und Essen. Nach dem Verkauf erfolgte die Namensänderungen aller Wohnungsgesellschaften in „Immeo“. Die Immeo Wohnen ist die Nachfolgegesellschaft der ThyssenKrupp Wohnimmobilien. Alleinige Tochtergesellschaft der Immeo Wohnen GmbH ist die Immeo Wohnen Service GmbH.

Die französische Immobiliengruppe Foncière des Régions übernahm 2005 die drei Immeo Wohnungsgesellschaften Remscheid, Reisholz und Wohnungsbau mit rund 5500 Wohneinheiten. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2006 übernahm die Führungsgesellschaft des Wohnimmobilenportfolios der Foncière des Régions, der Foncières Développement Logements, dann die übrigen 40.000 Wohnungen für 2,1 Milliarden Euro und somit die gesamte „Immeo Gruppe“.

Weblinks[Bearbeiten]