Inlineframe

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Ein Inlineframe (auch iframe [ˈaɪfɹeɪm]) ist ein HTML-Element, das der Strukturierung von Webseiten dient. Er wird benutzt, um andere Webinhalte als selbstständige Dokumente in einem definierten Bereich des Browsers anzuzeigen. Das Element wurde mit der HTML-4.0-Spezifikation eingeführt. Anfangs war die Browser-Unterstützung noch gering. Mittlerweile werden Inlineframes jedoch von fast allen Webbrowsern unterstützt.

Die Technik wird häufig verwendet, um Werbung oder Inhalte anderer Anbieter in eine Webseite einzubetten.

Umsetzung[Bearbeiten]

Um einen Inlineframe einzubinden, wird das „iframe“-Element verwendet:

<iframe src="http://www.example.com/" height="100" width="200" name="meiniframe">Alternativtext</iframe>

Dies definiert einen Inlineframe in der angegebenen Größe, in dem die Datei aus der URI im src-Attribut geladen wird. Der Name des Inlineframes kann im name-Attribut frei gewählt werden. Über ihn kann der Inlineframe später bei Verlinkungen und in JavaScript-Programmen gezielt angesprochen werden. Javascript-Zugriffe auf den Inhalt der eingebundenen Seite sind durch Same-Origin-Policy nur möglich, wenn diese aus derselben Domain wie die einbindende Seite stammt.

Beispiel: Wikimedia-Startseite im Inlineframe (einmal normal und einmal mit frameborder="0" und scrolling="no")

Browser, die keine Inlineframes darstellen, sollen stattdessen den Alternativtext anzeigen. Dem Inlineframe kann eine absolute Größe (in Pixeln) oder eine relative Größe im Verhältnis des Browserfensters zugewiesen werden. Im Gegensatz zu normalen Frames kann die Größe durch den Benutzer ohne weitere Hilfsmittel wie etwa JavaScript nicht verändert werden.

Die Vor- und Nachteile sind dabei im Wesentlichen die Gleichen wie bei konventionellen HTML-Frames.

Vorteile[Bearbeiten]

Von Vorteil ist, dass der Browser auf die Maße, nicht aber auf Gestaltung und Ladezeit der IFrame-Inhalte Rücksicht nehmen muss. Da ein Inlineframe das parallele Laden der Inhalte ermöglicht, kann die umgebende Seite bereits dargestellt werden, während der Frame-Inhalt noch geladen wird. Ein als Inlineframe eingebundenes Dokument kann zusammen mit dem umgebenden Text gescrollt werden. Außerdem können Inlineframes auch eigene Scrollbalken aufweisen, wenn es die Größe des eingebetteten Dokuments erfordert.

Nachteile[Bearbeiten]

Durch die Frametechnik wird in der Browseradresszeile nur die Adresse der umgebenden Seite angezeigt. Dies erschwert das Speichern der so eingebundenen Seite als Lesezeichen. Ein weiterer Nachteil ist, dass der Besucher nicht immer erkennen kann, wann er das Inhaltsangebot der einen Seite verlässt und das einer anderen betritt, so dass die Gefahr besteht, dass er die Seiteninhalte der falschen Quelle zuschreibt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]