Intrinsisch
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Intrinsisch bedeutet „von innen her kommend“. Intrinsische Eigenschaften gehören zum Gegenstand selbst und machen ihn zu dem, was er ist. Intrinsische Handlungen, auch autotelisch genannt, sind eigenbestimmt und brauchen deshalb keine Anstöße von außen. Als Gegenbegriff gilt extrinsisch.
Der Begriff wird in einer Reihe von Gebieten mit spezifischer Bedeutung verwendet, nämlich
- im Marketing, wo er die direkten Eigenschaften eines Produktes bezeichnet (Geruch, Geschmack, Zusammensetzung),
- als Parameter der Pharmakodynamik in der Medizin, siehe Intrinsische Aktivität,
- als Begriff aus der Motivationstheorie, siehe Intrinsische Motivation,
- in der Physik, als Leitfähigkeit und Ladungsträgerkonzentration, siehe Eigenleitungsdichte und Intrinsische Leitfähigkeit,
- in der Statistik als Sonderform des Stationaritätsbegriffs, siehe Intrinsische Stationarität (Statistik),
- in der Mathematik sowie der Astrophysik für eine spezielle Singularität, die Intrinsische Singularität (Mathematik),
- in der Biologie, z. B. bei intrinsischen Proteinen,
- in der Modellierung dynamischer Systeme bezeichnet intrinsische Wachstumsrate die Änderungsrate einer Zustandsgröße in Bezug auf ihren konkreten Wert,
- in der Volkswirtschaftslehre als Erklärung der Preisbildung, die intrinsische Bewertungsmethode,
- in der Filmtechnik eine Art der Kalibrierung, die intrinsische Kamerakalibrierung.
Siehe auch:
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