Josef Toman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Josef Toman (* 6. April 1899 in Prag; † 27. Januar 1977 ebenda) war ein tschechischer Schriftsteller.

Toman besuchte bis 1918 die Handelsakademie in Prag. Von 1923 bis 1945 war er im Verlag des Verbandes bildender Künstler "Mánes" tätig, anfangs als Sekretär, später als Direktor. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte der Autor dem illegalen Komitee der Intellegenz an. Er arbeitete seit 1953 freischaffend. Sein 1957 veröffentlichter Aufbauroman Wo sich die Füchse gute Nacht sagen war das Resultat eines längeren Zusammenlebens mit Waldarbeitern. Diesen Roman und auch die nachfolgenden Werke verfasste Toman gemeinsam mit seiner Frau Miroslava Tomanová. Er unternahm ausgedehnte Reisen durch Europa, Nordafrika und Kleinasien, um am Schauplatz seiner Romane Milieustudien zu betreiben.

Werke[Bearbeiten]

  • David Hron (1929)
  • Der Mensch von nirgendwo (1933)
  • Das Wespennest (1938), 1956 unter dem Titel Kartenhaus erschienen
  • Don Juan (1944, dt. 1957, 1970)
  • Wo sich die Füchse gute Nacht sagen (1957, dt. 1963, 1964)
  • Nach uns die Sintflut (1963, dt. 1968, 1974); auch: Tiberius und Caligula
  • Sokrates (1975, dt. 1978)

Literatur[Bearbeiten]

  • G. Steiner, H. Greiner-Mai, W. Lehmann: Lexikon fremdsprachiger Schriftsteller, Band 3 P-Z, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1980

Weblinks[Bearbeiten]