Kata (Programmierung)

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Kata bezeichnet in der Programmierung eine kleine, abgeschlossene Übung. Der Name rührt aus den japanischen Kampfkünsten her (vergleiche Begriffsklärung Kata) und betont die Bedeutung von Praxis und häufiger Wiederholung für das Lernen. Der Begriff wurde 2007 von Dave Thomas geprägt. In seinem Blog CodeKata[1] stellt Thomas zurzeit 21 Übungen vor. Das Kata Manifesto[2] nennt zusätzlich sicheres Experimentieren, Vielfalt und gemeinsames Lernen als wichtige Aspekte. Hingegen ist die Lösung des gestellten Problems an sich ein klares Nicht-Ziel, weshalb triviale Probleme wie das Fizz Buzz Kata[3] eine gute Einführung sind.

Die den Begriff prägende Clean-Code-Bewegung betrachtet Programmierung als Fertigkeit (im Gegensatz zu einer Programmierkunst oder Ingenieursleistung) und Katas als Möglichkeit, zu lernen, technische Schulden gar nicht erst aufzubauen. Oft[4] wird die Durchführung von Katas mit testgetriebener Entwicklung empfohlen.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Emmanuel Gaillot: Kata Catalogue. Abgerufen am 20. März 2013.
  • Corey Haines u.a.: Code Kata. Videos von Kata-Durchführungen. In englischer Sprache. Abgerufen am 20. März 2013.
  • Coding Kata .NET Sechs Katas in C# mit der Möglichkeit, unmittelbarer Onlineprüfung. Abgerufen am 20. März 2013.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dave Thomas: CodeKata: How to become a better programmer. Blog. Abgerufen am 20. März 2013.
  2. Kata Manifesto. Abgerufen am 20. März 2013.
  3. Anonym: KataFizzBuzz. Beispiel einer extrem kleinschrittigen Übung. Abgerufen am 25. März 2013.
  4. Stefan Roock: Coders Dojo. Find your use cases for CodersDojo. Abgerufen am 21. März 2013.