Katasterfläche

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Als Katasterfläche bezeichnet man in den Geowissenschaften den vermessungstechnisch ermittelten Flächeninhalt eines geographischen Raumes.[1]

Grundlage für die Ermittlung der Fläche bildet der von Vermessungsämtern geführte Kataster, der Vermessungspunkte und ihre Koordinaten erhält. Auf Basis des zugrundegelegten geodätischen Modells (Referenzellipsoid, Geodätisches Datum) lässt sich so ein Flächeninhalt bis zu einer gewissen Genauigkeit ermitteln. Insbesondere handelt es sich um eine projizierte Fläche, also nicht um den tatsächlichen Flächeninhalt im Gelände. Das gilt für einen Kontinent oder Staat ebenso wie eine Baufläche.

Präzise ist die Katasterfläche die Flächenangabe, die von der Vermessungsbehörde als Teil des Grundstücksverzeichnisses geführt wird. Sie kann auf alten oder historisch unpräzisen Messungen beruhen. Diese Flächenangabe stellt eine unverbindliche Ersichtlichmachung dar, die keinerlei Rechtsanspruch begründet.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Definition etwa Statistik Austria: Dauersiedlungsraum, Gebietsstand 2008. Zitiert nach Katasterfläche, Wibis Steiermark
  2. Katasterfläche. In: meingrundstueck.at: Lexikon