Kleinkrallen-Fingerotter

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Kleinkrallen-Fingerotter
Systematik
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Otter (Lutrinae)
Gattung: Fingerotter (Aonyx)
Art: Kapotter (Aonyx capensis)
Unterart: Kleinkrallen-Fingerotter
Wissenschaftlicher Name
Aonyx capensis congicus
Lönnberg, 1901

Der Kleinkrallen- oder Kongo-Fingerotter (Aonyx capensis congicus) ist eine im mittleren Afrika verbreitete Raubtierart aus der Unterfamilie der Otter (Lutrinae). Der Status ist unklar und er wird auch als eigene Art Aonyx congicus betrachtet.

Merkmale[Bearbeiten]

Der Kleinkrallen-Fingerotter ist etwas kleiner als die Nominatform des Kapotters (A. capensis capensis). Dabei sind die Weibchen etwas kleiner als die Männchen. Der Körper erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 85 Zentimetern, der Schwanz der Männchen ist etwa 50 Zentimeter lang. Die Körperfarbe ist braun, die untere Geschichtshälfte mit den Oberlippen und den Gesichtsseiten, der Nacken, die Kehle und der Bauch sind grau-weiß gefärbt. Auf den Ober- und Unterkiefer befinden sich weiße Sinneshaare (Vibrissen), die Augen und Ohren sind klein.[1]

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten]

Verbreitungsgebiet des Kleinkrallen-Fingerotters

Der Kleinkrallen-Fingerotter ist im mittleren Afrika im Bereich des Regenwaldes im Kongobecken verbreitet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Äquatorial-Guinea, Gabun, die Demokratische Republik Kongo und die Republik Kongo sowie das südliche Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, Nord-Angola und Teile von Ruanda, Burundi und Uganda.[2]

Belege[Bearbeiten]

  1.  Serge Larivière: Aonyx capensis. In: Mammalian Species. 650, 2001, S. 1–3 (Volltext (PDF; 178 kB)).
  2. Aonyx congicus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008. Eingestellt von: M. Hoffmann, 2008. Abgerufen am 28. Dezember 2011

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kapotter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Aonyx capensis in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008. Eingestellt von: M. Hoffmann, 2008. Abgerufen am 28. Dezember 2011