Kniestock
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (Literatur, Webseiten oder Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst gelöscht. Hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. |
Als Kniestock oder Drempel bezeichnet man die an der Traufseite eines Hauses über die Decke hinaus gemauerte Außenwand, auf der die Dachkonstruktion aufliegt. Je höher der Kniestock ist, desto mehr Stellfläche steht unter der Dachschräge zur Verfügung. In Bayern ist der Kniestock an der Längsseite häufig unverputzt in Holz ausgeführt.
Oftmals wird im Bebauungsplan eine maximale Drempelhöhe festgelegt, um das Dachgeschoss gestalterisch den unteren Geschossen unterzuordnen. Da keine Legaldefinition der Drempelhöhe existiert, bedarf es hierbei weiterer Festlegungen wie diese zu messen ist. Neben der oben dargestellten Möglichkeit sind weitere üblich. So kann beispielsweise das Maß von Oberkante Fertigfußboden bis zum gedachten Schnittpunkt der Dachhaut mit der Außenwand als Höhe festgelegt sein.
|
Typische Kniestock-Häuser in einer ehemaligen Bergarbeitersiedlung
|
Bauernhaus mit unverputztem Kniestock in Fuchstal
|

