Kniestock
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Als Kniestock (oder auch Drempel) bezeichnet man die an der Traufseite eines Hauses über die Decke hinaus gemauerte Außenwand, auf der die Dachkonstruktion aufliegt. Je höher der Kniestock ist, desto mehr Stellfläche steht unter der Dachschräge zur Verfügung. In Bayern wurde bzw. wird der Kniestock an der Längsseite häufig unverputzt in Holz ausgeführt. Nach geltendem Baurecht muss ein Kniestock mit ausreichender Begründung beantragt werden. Übliche Bauhöhen für einen Kniestock reichen von 40 bis 90 Zentimetern, gemessen ab Geschossdecke bis zur Fußpfette. Oft wird im Bebauungsplan eine maximale Drempelhöhe festgelegt, um das Dachgeschoss gestalterisch den unteren Geschossen unterzuordnen. Da keine Legaldefinition der Drempelhöhe existiert, bedarf es weiterer Festlegungen, wie sie zu messen ist. Gemessen von der Geschossdecke bis zur Fußpfette, reichen übliche Bauhöhen für den Kniestock von 40 bis 90 Zentimetern.[1] Neben dieser Möglichkeit sind weitere Methoden der Messung gebräuchlich. So kann beispielsweise das Maß von Oberkante Fertigfußboden bis zum gedachten Schnittpunkt der Dachhaut mit der Außenwand als Höhe festgelegt sein.
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Typische Kniestock-Häuser in einer ehemaligen Bergarbeitersiedlung
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Bauernhaus mit unverputztem Kniestock in Fuchstal (Oberbayern)
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