Konspiration

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Konspiration bedeutet in der Sprache der Geheimdienste, „die Zusammenarbeit mehrerer Personen unter einheitlicher Zielsetzung und bewusster Ausschaltung fremden oder öffentlichen Einblicks“,[1] wodurch ihr Ziel und ihre Identität verborgen bleiben.[2]
Die Dekonspiration ist die Enttarnung oder Offenbarung der Konspiration infolge von Fehlern im eigenen Handeln, gegnerischer Tätigkeit oder eigenem Entschluss eines Beteiligten.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.bnd.bund.de/DE/Einblicke/Geschichte/Geschichtsaufarbeitung/MFGBND_Uebersicht/MFGBND_pdf_Dateien/MFGBND4_Dokument1.pdf?__blob=publicationFile&v=2 S. 22 Mitteilung der Forschungs- und Arbeitsgruppe "Geschichte des BND" (MFGBND), Im Auftrag des Bundesnachrichtendienstes herausgegeben von Bodo Hechelhammer Nr. 4 vom 7. November 2012 Nachrichtendienstliche Begriffsbestimmungen der „Organisation Gehlen“ und des frühen Bundesnachrichtendienstes
  2. „Konspiration“ in: Helmut Roewer, Stefan Schäfer, Matthias Uhl: Lexikon der Geheimdienste im 20. Jahrhundert. F.A. Herbig, München 2003, ISBN 3776623179
  3. Hierzu siehe „Dekonspiration“ in: Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.): Das Wörterbuch der Staatssicherheit. Definitionen des MfS zur „politisch-operativen Arbeit“. Reihe A, Dokumente, Nr. 1/93², Abteilung Bildung und Forschung, Berlin 1993