Koppenberg (Berg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Koppenberg
Koppenberg5063.jpg
Höhe 78 m
Lage Ostflandern, Belgien
Gebirge Flämische Ardennen
Koordinaten 50° 48′ 40″ N, 3° 34′ 40″ O50.8111113.57777878Koordinaten: 50° 48′ 40″ N, 3° 34′ 40″ O
Koppenberg (Berg) (Belgien)
Koppenberg (Berg)
Roger De Vlaeminck am Koppenberg

Roger De Vlaeminck am Koppenberg

Der Koppenberg ist eine 78 m hohe Erhebung in der belgischen Provinz Ostflandern. Auf dem Koppenberg befindet sich unter anderem der Koppenbergbos, ein 29 ha großes geschütztes Waldstück. Der Berg ist darüber hinaus Bestandteil mehrerer Radsportveranstaltungen, wie dem Koppenbergcross und der Flandern-Rundfahrt.

Der Koppenberg war bis 2015 insgesamt 25-mal Bestandteil des Radsportklassikers Flandern-Rundfahrt. Er gilt als einer der anspruchsvollen Anstiege dieses Eintagesrennens. Auf 600 m Strecke müssen 64 Höhenmeter bei durchschnittlich 11,6 % und maximal 22 % Steigung auf Kopfsteinpflaster überwunden werden.[1] Insbesondere bei nassem Wetter ist dieser Hügel auf dem Rennrad nur schwer zu erklimmen. Auch Stürze sind keine Seltenheit. Jesper Skibby wurde 1987 vom Juryauto angefahren und stürzte daraufhin.[2] Nach der Austragung 1987 wurde der Koppenberg aus dem Programm der Flandern-Rundfahrt gestrichen und 2002 wieder in das Programm aufgenommen.[3] Der Veranstalter der Flandern-Rundfahrt beziffert die Anzahl der Zuschauerplätze am Koppenberg auf 2500.[4]

Die zweite bekannte Radsportveranstaltung am Koppenberg ist der Koppenbergcross. Dieses jährlich am 1. November stattfindende Cyclocrossrennen ist Bestandteil der GvA Trofee.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 99° Ronde van Vlaanderen. Zondag 5 april 2015. Wegwijzer. Flanders Classics, 15. März 2015, S. 7, abgerufen am 9. April 2015 (PDF).
  2. Jesper Skibby - Flandern Rundt 1987. YouTube, 12. August 2011, abgerufen am 9. April 2015.
  3. Die Frühjahrsklassiker und ihre Geschichte. Radsport-News.com, 22. März 2002, abgerufen am 9. April 2015.
  4. Primus Villages: free spectators’ villages. Flanders Classics, 29. März 2012, abgerufen am 9. April 2015.