Koronaring

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380-kV-Freileitung mit zwei (dickeren) Koronaringen am unteren Ende der Isolatorketten. Auf der rechten Isolatorkette ist zusätzlich eine Funkenstrecke in die offenen Koronaringe eingearbeitet, die einen beispielsweise nach Blitzeinschlag in das Leiterseil entstehenden Lichtbogen vom Isolator fernhält.

Ein Koronaring ist ein ringförmiges Bauelement aus elektrisch leitfähigem Material, meist Metall, das zur Steuerung der elektrischen Feldstärke an bestimmten Punkten einer elektrischen Leitung dient.

Prinzip[Bearbeiten]

Der Koronaring stellt eine zweidimensionale Vereinfachung des Faradayschen Käfigs dar. Gemäß den Gesetzen der Elektrostatik ist das Innere eines solchen Ringes fast frei von elektrischen Feldern, deshalb können dort keine Koronaentladungen auftreten.

Anwendung[Bearbeiten]

Der Koronaring an einem Isolator bewirkt, dass die mitunter scharfen Kanten der Befestigungselemente am spannungsführenden Ende des Isolators für das elektrische Feld kaum noch Bedeutung haben, da diese Bauteile sich innerhalb des Koronaringes in einem fast feldfreien Bereich befinden. Somit treten an ihren Kanten auch fast keine Spitzenentladungen auf.

Koronaringe findet man zum Beispiel

Literatur[Bearbeiten]