Krisenreaktionskräfte

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Als Krisenreaktionskräfte (KRK) wurden in der Bundeswehr Verbände bezeichnet, die vorwiegend für Krisenintervention eingesetzt werden sollten. Diese Verbände waren im Frieden, ohne Mobilmachung, nach kurzer Vorbereitungszeit abrufbar und überall einsetzbar. Die Ausstattung war besser als die der Hauptverteidigungskräfte (HVK), die Ausbildung der Soldaten einsatzorientierter angelegt. Insgesamt lag das personelle Volumen ab dem 1. Januar 1996 bei 50.000 Soldaten.

Ihren Ursprung haben die KRK-Verbände in den 1990er Jahren aus der Struktur Neues Heer für neue Aufgaben. Mit 37.000 Soldaten stellte das Heer einen großen Teil. Darunter fielen die deutschen Anteile in den Reaktionskräften der NATO, der Stab Kommando Luftbewegliche Kräfte, die Stäbe der 7. und 10. Panzerdivision, die 12. und 21. Panzerbrigade, die Luftmechanisierte Brigade 1, die Luftlandebrigade 31, die Jägerbrigade 37, die deutschen Teile der Deutsch-Französischen Brigade und das Kommando Spezialkräfte. Als Zusatz trugen alle Teile das Kürzel KRK nach ihrem Namen.

Mit der Struktur der Bundeswehr zum Jahr 2010 wurden die HVK und KRK-Verbände aufgelöst und gliedern sich in Eingreifkräfte, Stabilisierungskräfte und Unterstützungskräfte.

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