Lex Canuleia

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Die Lex Canueleia (lateinisch Gesetz des Canuleius) wurde in der Römischen Republik im Jahr 445 v. Chr. verabschiedet. Sie erlaubte Ehen zwischen Plebejern und Patriziern. Canuleius war der Volkstribun, der dieses Gesetz durchsetzte.

Auslöser für diesen Beschluss war in erster Linie die plebejische Sezession im Jahr 449 v. Chr., die nach dem ersten Sieg im Kampf der Stände gewonnen worden war. Als Voraussetzung für die Lex Canueleia, das halb politisch, halb religiös geprägt war, gilt das sogenannte Zwölftafelgesetz von 450 v. Chr..

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Rostovtzeff: Geschichte der Alten Welt, Dieterich'schen Verlagsbuchhandlung, Wiesbaden, 1942, Bd. 2, S. 43