Mammillaria guelzowiana

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Mammillaria guelzowiana
Mammillaria guelzowiana.jpg

Mammillaria guelzowiana

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria guelzowiana
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria guelzowiana
Werderm.

Mammillaria guelzowiana ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den deutschen Kakteensammler Robert Gülzow aus Berlin.[1]

Beschreibung[Bearbeiten]

Mammillaria guelzowiana wächst anfangs einzeln und bildet später Gruppen. Die kugelförmigen Triebe haben einen eingesenkten Scheitel. Sie erreichen Wuchshöhen von bis 7 Zentimetern und Durchmesser von 4 bis 10 Zentimeter. Die weichfleischigen Warzen sind konisch bis zylindrisch. Sie enthalten keinen Milchsaft. Die Axillen sind kahl. Die 1 bis 6 schlanken, nadeligen, rötlich braunen bis gelblichen Mitteldornen sind 8 bis 25 Millimeter lang. Einer von ihnen ist gehakt. Die haarartigen weißen 60 bis 80 Randdornen sind verdreht und bis 15 Millimeter lang.

Die glocken- bis trichterförmigen Blüten sind mehr oder weniger leuchtend purpurrot, bis 4 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser von 7 Zentimetern. Die fast kugelförmigen hellroten oder gelblich weißen Früchte werden bis 8 Millimeter lang.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten]

Mammillaria guelzowiana ist im mexikanischen Bundesstaat Durango verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1928 durch Erich Werdermann.[2]

Synonyme sind folgende beschriebenen Arten und Varietäten:
Krainzia guelzowiana (Werderm.) Backeb. (1951), Phellosperma guelzowiana (Werderm.) Buxb. (1951), Bartschella guelzowiana (Werderm.) Doweld (2000) und Mammillaria guelzowiana var. robustior R.Wolf (1986).

Mammillaria guelzowiana wurde in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN von 2002 als „Critically Endangered (CR)“, d.h. vom Aussterben bedroht, eingestuft. Im Jahr 2013 wird sie als „Least Concern (LC)“, d.h. als nicht gefährdet geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 100.
  2. Mammillaria guelzowiana spec. nov. In: Zeitschrift für Sukkulentenkunde. Jahrgang 11, Heft 3, 1928, S. 356–357.
  3. Mammillaria guelzowiana in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Fitz Maurice, W.A. & Fitz Maurice, B, 2009. Abgerufen am 23. Dezember 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mammillaria guelzowiana – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien