Mangalartha

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Mangalartha

Mangalartha war das letzte in Angkor begonnene Bauwerk.[1] Es ist nur noch als Ruine erhalten und liegt in Angkor Thom südlich der zum Siegestor führenden Straße.

Mangalartha wurde im Jahr 1295 unter der Herrschaft Jayavarman VIII. im Bayon-Stil errichtet. Es besteht aus einem kleinen Heiligtum, welches auf einem breiten Fundament steht. Es ist dem Brahmanen und Gelehrten Jayamangalartha gewidmet. Um das Heiligtum verstreut liegen mehrere Giebelfelder, die unter anderem den ruhenden Vishnu und einen Mythos aus den Puranas darstellen. Nach dieser Überlieferung misst Vishnu in seiner fünften Inkarnation als kleinwüchsiger Vamana mittels drei Schritten alle drei Welten aus und überlistet so den dämonischen König Bali.[2]

Der französische Architekt Henri Marchal, der im Auftrag der École française d’Extrême-Orient (EFEO) Angkor erforschte und die Bauwerke konservierte, befreite 1924 Mangalartha von der Vegetation und führte erste Konservierungsarbeiten durch.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Marilia Albanese, National Geographic Society (Hrsg.): Angkor. National Geographic Art Guide. G+J/RBA GmbH & CoKG, Hamburg 2006 (Originaltitel: I tesori di Angkor, übersetzt von Wolfgang Hensel), ISBN 9783937606774, S. 204.
  2.  Michael Freeman, Claude Jacques: Ancient Angkor. 2. Auflage. River Books Ltd, Bangkok 2003, ISBN 9748225275, S. 120 (englisch).
  3.  Maurice Glaize: Les Monuments du groupe d'Angkor. 4. Auflage. Adrien-Maisonneuve, Paris 1993, ISBN 272001091X, S. 129 der englischen Übersetzung (PDF, 8 MB) von Nils Tremmel bei Angkor guide, abgerufen am 18. August 2012 (Erstauflage: Portail, Saigon 1944).

13.44379103.867814Koordinaten: 13° 26′ 38″ N, 103° 52′ 4″ O