Engelhartstetten

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Engelhartstetten
Wappen von Engelhartstetten
Engelhartstetten (Österreich)
Engelhartstetten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Gänserndorf
Kfz-Kennzeichen: GF
Fläche: 65,63 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 16° 53′ O48.18333333333316.883333333333143Koordinaten: 48° 11′ 0″ N, 16° 53′ 0″ O
Höhe: 143 m ü. A.
Einwohner: 1.909 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 29 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2292
Vorwahl: 02214
Gemeindekennziffer: 3 08 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Hauptstraße 2
2292 Engelhartstetten
Website: www.engelhartstetten.at
Politik
Bürgermeister: Andreas Zabadal
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
10 SPÖ, 7 L. ÖVP, 2 LBJ
Lage der Marktgemeinde Engelhartstetten im Bezirk Gänserndorf
Aderklaa Andlersdorf Angern an der March Auersthal Bad Pirawarth Deutsch-Wagram Drösing Dürnkrut Ebenthal Eckartsau Engelhartstetten Gänserndorf Glinzendorf Groß-Enzersdorf Groß-Schweinbarth Großhofen Haringsee Hauskirchen Hohenau an der March Hohenruppersdorf Jedenspeigen Lassee Leopoldsdorf im Marchfelde Mannsdorf an der Donau Marchegg Markgrafneusiedl Matzen-Raggendorf Neusiedl an der Zaya Obersiebenbrunn Orth an der Donau Palterndorf-Dobermannsdorf Parbasdorf Prottes Raasdorf Ringelsdorf-Niederabsdorf Schönkirchen-Reyersdorf Spannberg Strasshof an der Nordbahn Sulz im Weinviertel Untersiebenbrunn Velm-Götzendorf Weiden an der March Weikendorf Zistersdorf NiederösterreichLage der Gemeinde Engelhartstetten im Bezirk Gänserndorf (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Engelhartstetten ist eine Marktgemeinde mit 1909 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Engelhartstetten liegt im Weinviertel in Niederösterreich in der südöstlichen Ecke des Marchfeldes. Das Gemeindegebiet grenzt im Osten an die March und im Süden an die Donau. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 65,66 Quadratkilometer. 12,04 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Im Juli 1260 war der Ortsteil Groißenbrunn Schauplatz der Schlacht bei Kressenbrunn.

In der Gemeinde Engelhartstetten gab es mehrere größere Ansiedlungen der sogenannten Marchfeldkroaten. In der Kastralgemeinde Loimersdorf lebten noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts Einwohner, die des Kroatischen mächtig waren. Noch heute findet man zahlreiche kroatische Familiennamen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1807 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1668 Einwohner, 1981 1635 und im Jahr 1971 1809 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Andreas Zabadal, Amtsleiterin Elisabeth Skocek.

Im Marktgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: SPÖ 10, ÖVP-Liste 7, LBJ 2, andere keine Sitze.

Wappen[Bearbeiten]

1985 wurde mit Bescheid der Niederösterreichischen Landesregierung das heutige Wappen verliehen: Ein gespaltener Schild, vorne in Rot drei aus dem Schildesfuß wachsende goldene Ähren, hinten in Silber zwei beiderseits gezinnte rote Querbalken. Als älteste nachgewiesene Besitzer von Engelhartstetten befindet sich noch heute das Stammwappen der Herren von Pranckh, einst Besitzer von Schloss Hof, Markthof und Niederweiden im Gemeindewappen.[1] Zudem soll die seit Beginn der Gemeinde blühende Agrarwirtschaft durch Aufnahme der drei Ähren symbolisiert werden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Engelhartstetten

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

In Markthof wohnte von 1971 bis 1989 der Schauspieler Felix Dvorak und danach einige Jahre der Kammersänger Harald Serafin.

Engelhartstetten, seine Nachbarorte und die Marchfeldschlösser Schloßhof und Niederweiden um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 65, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 154. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 803. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,26 Prozent.

Engelhartstetten war der südöstliche Endpunkt der Lokalbahn Siebenbrunn–Engelhartstetten, auf der der Personenverkehr 2003 eingestellt wurde.

Weblinks[Bearbeiten]

Offizieller Auftritt der Gemeinde Engelhartstetten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bundeskanzleramt | Rechtsinformationssystem, Kundmachung über die Verleihung eines Wappens ... für die Marktgemeinde Engelhartstetten