Matthew- und Hunterinseln

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Matthew- und Hunterinseln
Karte von Neukaledonien und Vanuatu, die Matthew- und Hunterinseln im äußersten Südosten
Karte von Neukaledonien und Vanuatu, die Matthew- und Hunterinseln im äußersten Südosten
Gewässer Pazifischer Ozean
Geographische Lage 22° 21′ S, 171° 20′ O-22.346944444444171.34138888889Koordinaten: 22° 21′ S, 171° 20′ O
Matthew- und Hunterinseln (Neukaledonien)
Matthew- und Hunterinseln
Anzahl der Inseln 2
Hauptinsel Matthew Island
Gesamtfläche 1,3 km²
Einwohner (unbewohnt)
Hunter-Insel
Hunter-Insel

Die Matthew- und Hunterinseln sind eine kleine, aus den unbewohnten Inseln Matthew und Hunter bestehende Inselgruppe vulkanischen Ursprungs in Melanesien. Sie werden sowohl von Frankreich für Neukaledonien als auch von Vanuatu beansprucht.

Geographie[Bearbeiten]

Die Inseln Matthew und Hunter liegen im Südpazifik östlich der Hauptinsel des französischen Übersee-Gebiets Neukaledonien und 279 km (Matthew) und 329 km (Hunter) südöstlich der südlichsten vanuatischen Insel Anatom. Die Entfernungen nach Neukaledonien betragen 444 km (Matthew) und 518 km (Hunter).

Die Insel Matthew (0,7 km²) liegt auf 22° 21′ S, 171° 20′ O-22.346944444444171.34138888889, die kleinere Insel Hunter (0,6 km²) 72,6 km weiter östlich auf 22° 24′ S, 172° 3′ O-22.396388888889172.05694444444.

Geschichte[Bearbeiten]

Matthew wurde 1788 vom Engländer Thomas Gilbert entdeckt, der die Insel nach dem Eigner des Schiffes benannte. In den 1940er Jahren gab es Eruptionen, durch die sich die Größe der Insel bis 1950 verdreifachte.

Hunter, die südöstlichere Insel der Gruppe, wurde 1798 von John Fearn, dem Kapitän des britischen Handelsschiffes "Hunter" auf der Fahrt von Sydney nach Hawaii entdeckt und nach dem Schiffsnamen benannt. 1903 gab es hier die letzte Lavaeruption.

Literatur[Bearbeiten]

  • Andrew Sharp: The discovery of the Pacific Islands. Oxford 1960.
  • John Dunmore: Who's who in Pacific navigation. Univ. of Hawaii Pr., Honolulu 1991, ISBN 0-8248-1350-2.

Weblinks[Bearbeiten]