Max Brückner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Heinrich Maximilian Brückner (* 14. März 1836 in Coburg; † 2. Mai 1919 ebenda) war ein deutscher Theatermaler.

Leben[Bearbeiten]

Brückner wurde am 14. März 1836 in Coburg geboren. Sein Vater Heinrich Brückner (1805–1892) war Theatermaschinist, Theatermaler und Chorsänger am Landestheater Coburg. Max besuchte bis zum 14. Lebensjahr die lateinische Ratsschule. Zwar hegte Max schon früh den Wunsch, Landschaftsmaler zu werden, musste jedoch nach väterlichem Willen bei einem Coburger Konditormeister in die Lehre gehen. Erst nachdem er seinem Vater bei Malerarbeiten hilfreich zur Seite stehen konnte, durfte er, nun 18-jährig, die Ausbildung zum Landschaftsmaler bei Professor Zimmermann in München beginnen. Herzog Ernst II. engagierte ihn für die Hoftheater in Coburg und Gotha als Landschaftsmaler.

Zusammen mit seinem Bruder Gotthold, der ebenfalls ein begabter Theatermaler war, begründete Max Brückner in Coburg das Atelier für szenische Bühnenbilder. Aus dieser Bühnenbilderwerkstatt gingen über etwa 40 Jahre hinweg Bühnenbilder an fast alle namhaften Theater in Deutschland sowie auch an viele Bühnen im Ausland, beispielsweise Petersburg und New York.

Die Bühnenbilder der Gebrüder Brückner waren für ihre historisch treue Darstellung bekannt und erlangten über Jahrzehnte Weltruhm. Heute kann man einen großen Teil davon im Meininger Theatermuseum in Meiningen besichtigen und erleben. Durch die Gastspielreisen der berühmten Theatertruppe Die Meininger erlangten die Bühnenbilder von Brückner im 19. Jahrhundert einen hohen Bekanntheitsgrad.

Literatur[Bearbeiten]

  • Ketschengasse ... aus alter und neuer Zeit, Veste-Verlag Coburg H. Roßteuscher, o.J.

Weblinks[Bearbeiten]