Maximilian Brückner

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Maximilian Brückner bei der Österreichpremiere von Und Äktschn! (2014)

Maximilian Brückner (* 10. Januar 1979 in München) ist ein deutscher Schauspieler.

Werdegang[Bearbeiten]

Maximilian Brückner absolvierte die Otto-Falckenberg-Schule in München und erhielt sein erstes Engagement am Münchner Volkstheater. Er war einer der Studenten, die 2001 von Theaterintendant Christian Stückl für die Sommerakademie für Baierisches Volksschauspiel ausgewählt wurden.

In einer Neuinszenierung übernahm Brückner die Rolle des Boandlkramers in Kurt Wilhelms Theaterstück Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben. Er spielte damit die Paraderolle von Toni Berger, die dieser in der ursprünglichen Inszenierung weit über 1000 Mal verkörpert hatte. Er beschreibt seine Rolle als eine „Mischung aus Pumuckl, Marilyn Manson und Gollum aus Herr der Ringe. Der Boandlkramer ist nicht dumm. Er ist wie ein kleines Kind, dem man Macht über eine Armee gibt.“

Seit 2003 ist Brückner auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Im Jahr 2004 spielte er bei den Salzburger Festspielen den Mammon im Jedermann. Ab Oktober 2006 ermittelte er gemeinsam mit Gregor Weber und Alice Hoffmann als Tatort-Kommissar Franz Kappl im Auftrag des Saarländischen Rundfunks. Nach Abschluss der Dreharbeiten zur siebten Folge (Ausstrahlung im Januar 2012) wurden die Verträge mit den Schauspielern nicht mehr verlängert.[1]

Maximilian Brückner wohnt mit zwei Brüdern (er hat sieben jüngere Geschwister) in einem Dorf in Oberbayern. Er tanzt Schuhplattler und spielt Tuba. Im März 2008 wurde Maximilian Brückner bei den Kommunalwahlen in Bayern für die CSU zum Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Riedering im Landkreis Rosenheim gewählt. Aufgrund eines Wohnortwechsels hat er dieses Mandat jedoch zurückgegeben.[2] Seine Brüder Florian Brückner, Dominikus Brückner und Franz Xaver Brückner sowie seine Schwestern Susanne Brückner und Isabella Brückner sind ebenfalls Schauspieler. Mit Florian spielte er in den Filmen Räuber Kneißl und Was weg is, is weg, Christian Lerchs 2011 gedrehtem Regiedebüt, jeweils ein Brüderpaar. 2012 war Brückner in einer kleinen Rolle als deutscher Offizier in Steven Spielbergs Kriegsepos Gefährten (War Horse) zu sehen.

Theater (Auszug)[Bearbeiten]

  • seit 2002 – Münchner Volkstheater, unter anderem Geierwally (Leander Klotz), Die Räuber (Karl Moor), Der Räuber Kneißl (Mathias Kneißl), Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben (Boandlkramer), Peer Gynt (Peer)
  • 2004 – 2006 Salzburger Festspiele, Jedermann (Mammon)

Film und Fernsehen (Auswahl)[Bearbeiten]

Maximilian Brückner bei den Dreharbeiten zum Dieter-Wedel-Film „Mein alter Freund Fritz“ (2006)

Tatorte[Bearbeiten]

Folgen als KHK Franz Kappl
Folgen als Gaststar

Hörbücher (Auszug)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christopher Keil: Einvernehmlich? Von wegen! Saarbrücker "Tatort"-Kommissare abgesetzt. Süddeutsche Zeitung, 8. November 2011, abgerufen am 21. Juni 2013: „Maximilian Brückner und Gregor Weber haben als Saarbrückener Ermittler ein Publikum aufgebaut. Dass sie nun weg sollen, zeugt einmal mehr von der Stillosigkeit, mit der der Saarländische Rundfunk mit dem "Tatort" umgeht.“
  2. Maximilian Brückner gibt Ratsmandat zurück In: OVB Online, 7. Mai 2009. Abgerufen am 26. Dezember 2013.