mea culpa

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Das mea culpa (lateinisch „meine Schuld“) ist ursprünglich eine christliche Formel des Schuldbekenntnisses. Sie stammt aus dem Gebet Confiteor („Ich bekenne“), das seit dem 11. Jahrhundert in der katholischen Kirche gesprochen wird:

Confiteor […] quia peccavi nimis cogitatione, verbo et opere:
mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa.

„Ich bekenne, […] gesündigt zu haben in Gedanke, Wort und Tat:
durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine größte Schuld.“

Oft klopft sich der gläubige Katholik auch drei Mal auf die Brust, während er diese Formel spricht.

Der Ausdruck ist, meistens ironisierend, als Entschuldigungsformel in die Umgangssprache eingegangen.

Im Jubeljahr 2000 sprach Papst Johannes Paul II. am 12. März erstmals in der Geschichte ein umfassendes „Mea Culpa“ im Namen der katholischen Kirche aus. Er bat um Entschuldigung für Fehler und Sünden bei Glaubenskriegen, der Inquisition und für die Judenverfolgungen durch Christen in der Geschichte.

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