Nürtinger Zeitung

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Nürtinger Zeitung
Logo der Nürtinger Zeitung
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Senner Druck GmbH & Co. KG
Erscheinungsweise werktäglich
Verkaufte Auflage
(IVW 3/2014, Mo–Sa)
19.245 Exemplare
Chefredakteurin Anneliese Lieb (Ressortleiterin)
Herausgeberin Monika Krichenbauer
Weblink ntz.de

Die Nürtinger Zeitung (Abk. NTZ) ist eine in der Großen Kreisstadt Nürtingen (Baden-Württemberg) erscheinende Tageszeitung.

Verbreitung[Bearbeiten]

Im gleichen Verlag erscheint auch die Wendlinger Zeitung (Gründung 1954). Beide Blätter zusammen haben eine verkaufte Auflage von 19.245 Exemplaren[1] und einen Abonnentenanteil von etwa 93 Prozent. Die Nürtinger Zeitung ist Amtsblatt der Stadt Nürtingen und des Landkreises Esslingen, die Wendlinger Zeitung Amtsblatt der Stadt Wendlingen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Ausgabe erschien im Jahr 1831, das damals von Johann Georg Senner als Wochenblatt herausgegebene Blatt führte den Titel Wochenblatt für das Ober-Amt Nürtingen. Ab 1840 erschien es zweimal in der Woche, ab 1889 täglich. Der Wechsel zum Namen Nürtinger Tagblatt erfolgte im Jahr 1893. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die Verlegerfamilie de facto enteignet, das gleichgeschaltete Blatt wurde von den Besatzungstruppen 1945 verboten. Am 8. Juni 1945 gab Gustav Senner auf Anordnung der Besatzungsmacht ein Mitteilungsblatt heraus, das in erster Linie die Zivilbevölkerung u. a. über die Ausgabe der Lebensmittelmarken informierte und daher im Volksmund schnell den Namen Fressblättle erhielt. Eine eigene Lizenz für eine Lokalzeitung verweigerte die Besatzungsmacht jedoch, erst ein Zusammenschluss mehrerer Herausgeber erhielt von der US-Verwaltung die Lizenz. Am 12. Februar 1949 erschien die Zeitung erstmals unter dem neuen Namen Nürtinger Zeitung.

Seit 1978 wird der überregionale Meldungen enthaltende Mantelteil der Nürtinger Zeitung von den Stuttgarter Nachrichten bezogen. Im Abonnement enthalten ist die wöchentliche Fernsehzeitschrift rtv.

Chefredakteure[Bearbeiten]

(noch unvollständig)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. laut IVW, drittes Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)