Natürlich blond

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Musical siehe Natürlich Blond.
Filmdaten
Deutscher Titel Natürlich blond
Originaltitel Legally Blonde
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2001
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe FSK ohne
JMK uneingeschränkt
Stab
Regie Robert Luketic
Drehbuch Amanda Brown, Karen McCullah Lutz
Produktion Ric Kidney
Marc Platt
Musik Rolfe Kent
Kamera Anthony B. Richmond
Schnitt Anita Brandt-Burgoyne, Garth Craven
Besetzung

Natürlich blond (Originaltitel: Legally Blonde) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2001. Reese Witherspoon spielt die Hauptrolle eines Models. Als ihr Freund sie verlässt, folgt sie ihm an die Harvard University, wo sie erfährt, dass er bereits verlobt ist.

Handlung[Bearbeiten]

Die blonde Elle Woods hofft auf einen Antrag ihres Freundes Warner Huntington III., der in Harvard Jura studieren will, wird jedoch von ihm verlassen. Spontan bewirbt sie sich ebenfalls in Harvard und wird - obwohl sie mit zahlreichen Aktivitäten im Modebereich nicht ins Profil passt - angenommen.

Aus ihrem ersten Seminar wird Elle wegen mangelnder Vorbereitung hinausgeworfen. Als sie auf Warner trifft, der inzwischen mit Vivian Kensington (Selma Blair) verlobt ist, beschließt sie, ihn mit guten Leistungen zu beeindrucken und ihn dadurch zurückzugewinnen.

Als die Kanzlei von Professor Callahan studentische Aushilfen für einen wichtigen Mordprozess sucht, bewerben sich Elle, Warner und Vivian und werden angenommen. Ein Millionär wurde umgebracht und seine zweite Ehefrau, Brooke Taylor Windham, steht unter Mordanklage. Elle, die die Frau persönlich kennt, glaubt jedoch nicht an ihre Schuld. Ihre Kenntnisse im Modebereich helfen ihr, die wahre Mörderin zu überführen. Die Tochter des Millionärs hat ihren Vater erschossen. Warner, beeindruckt von seiner Ex-Freundin, will zu Elle zurückkehren, die sich jedoch für den jungen Anwalt Emmett Richmond (Luke Wilson) entscheidet. Elle und Vivian werden Freundinnen. Elle hält am Schluss des Schuljahres die Abschlussrede und appelliert an die anderen Absolventen, an sich selbst zu glauben. Vivian gibt Warner den Laufpass.

In den Nebenhandlungen hilft Elle ihrer Friseurin (Jennifer Coolidge), sich gegenüber ihrem Ex-Freund zu behaupten sowie den UPS-Boten für sich zu gewinnen. Außerdem lernt sie ihre Attraktivität für andere einzusetzen, so verhilft sie einem Kollegen zu einem Date.

Kritik[Bearbeiten]

Lexikon des Internationalen Films: Eine etwas lieblos inszenierte, nur in einigen Details hintersinnige Komödie, die „predigt“, dass Frauen an sich selbst glauben müssen, um Erfolg im Leben und in der Liebe zu haben. Überzeugend ist das quirlige Spiel der Hauptdarstellerin.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Film wurde in der Kategorie Bester Film für den Filmpreis Golden Globe nominiert, genauso wie Reese Witherspoon für ihre Rolle. Reese Witherspoon gewann den MTV Movie Award in drei Kategorien und wurde in einer weiteren nominiert; der Film wurde für diesen Preis in der Kategorie Bester Film nominiert.

Der Film gewann den Teen Choice Award als Bester Film und wurde für den Young Artist Award in der Kategorie Komödie nominiert. Reese Witherspoon und Rolfe Kent wurden für den Golden Satellite Award nominiert.

Hintergründe[Bearbeiten]

Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 18 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 141 Millionen US-Dollar ein. Im Jahr 2003 wurde die Fortsetzung Natürlich blond 2 produziert. Im Jahr 2009 wurde mit Natürlich blond 3 - Jetzt geht's doppelt weiter ein dritter Teil gedreht. Es ist eine Direct-to-DVD-Produktion.

In der Broadway-Saison 07/08 startete eine Musicalversion unter dem Titel Legally Blonde - The Musical im Palace Theatre mit Laura Bell Bundy in der Hauptrolle. Zwar ging sie bei der Verleihung der Tony Awards leer aus, wurde allerdings von MTV mitgeschnitten und mit hohen Einschaltquoten ausgestrahlt.

Gedreht wurde in Pasadena, Los Angeles, Santa Monica, Santa Ana, Monterey Park (alle Kalifornien), Boston, Cambridge und London sowie an der University of Southern California und dem Dulwich College in England.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Filming locations auf IMDb.com. Letzter Zugriff: 22. Mai 2009