Nutation (Botanik)

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Als Nutation oder Nutationsbewegung bezeichnet man in der Botanik die autonome, meist kreisende Bewegung (Circumnutation) von Sämlingen, Windengewächsen oder Ranken, die nicht durch Umweltfaktoren, sondern endogen gesteuert werden.[1] Zur Nutationsbewegung kommt es durch unterschiedlich schnelles Wachstum der verschiedenen Organseiten.[2]

Der Begriff Nutation wurde schon 1758 durch Duhamel du Monceau für den Phototropismus der Sonnenblume verwendet. Präzise definiert wurde der Ausdruck 1840 durch Wilhelm Pfeffer.[2]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schütt et al.: Lexikon der Baum- und Straucharten. 2002, S. 316.
  2. a b Wagenitz: Wörterbuch der Botanik. 2008, S. 166.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Schütt, Schuck, Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-53-8, S. 244.
  •  Gerhard Wagenitz: Wörterbuch der Botanik. 2. Auflage. Nikol, Hamburg 2008, ISBN 978-3-937872-94-0, S. 166.

Siehe auch[Bearbeiten]