Olympiakos Piräus

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Fußballsektion des griechischen Sportvereins Olympiakos Piräus. Die Basketballsektion findet sich unter Olympiakos Piräus (Basketball), die Volleyballsektion unter Olympiakos Piräus (Volleyball).
Olympiakos Piräus
Logo von Olympiakos Piräus
Voller Name PAE Olympiakos Syndesmos
Filathlon Peiraios
(O.S.F.P.)
Gegründet 10. März 1925
Vereinsfarben rot-weiß
Stadion Karaiskakis-Stadion
Plätze 33.296
Präsident GriechenlandGriechenland Evangelos Marinakis
Vorstand Evangelos Marinakis (Vorsitzender)
Sokratis S. Kokkalis
Savvas Theodoridis
Georgios Louvaris
Ioannis Moralis
Trainer SpanienSpanien José Miguel González
Homepage www.olympiacos.org
Liga Super League
2013/14 Meister
Heim
Auswärts

Olympiakos Piräus (korrekte griechische Aussprache mit Endbetonung: Olimbiakós) ist ein griechischer Sportverein mit Sitz in Piräus. Er wurde 1925 gegründet und ist auch unter dem Namen O. S. F. P. – Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios (griechisch : Ο. Σ. Φ. Π. – Ολυμπιακός Σύνδεσμος Φιλάθλων Πειραιώς = Olympische Vereinigung der Sportfreunde von Piräus) bekannt.

Im Verein sind 15 erfolgreiche Sportabteilungen beheimatet. Europäische Titel wurden u. a. im Basketball, Volleyball und Wasserball gewonnen. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der ‚Legende‘ (griechisch Θρύλος, Thrylos): dem Fußballklub von Olympiakos.

Der Fußballverein Olympiakos S. F. P. ist der erfolgreichste Verein in Griechenland. Der Klub ist 41-maliger Griechischer Meister, 26-facher Griechischer Pokalsieger, holte insgesamt 16 Mal das Double, gewann dreimal den Supercup und einmal den Balkanpokal. Olympiakos ist Gründungsmitglied der European Club Association.

Geschichte[Bearbeiten]

Die frühen Jahre (1925 bis 1949)[Bearbeiten]

Die Gründungsväter

Olympiakos Piräus wurde am 10. März 1925 gegründet. Die Mitglieder der Vereine „Piräus Sport- und Fußballverein“ und „Fußball Fan Club von Piräus“ sprachen sich 1925 auf einer Versammlung für die Auflösung beider Vereine und die Gründung eines neuen Klubs aus. Die Gründungsmitglieder Notis Kamperos und Michalis Manouskos waren die Namensgeber. Notis Kamperos schlug den Namen Olympiakos vor, Michalis Manouskos, der erste Präsident von Olympiakos Piräus, vervollständigte ihn: Olympiakos Syndesmos Filathlon Peiraios, O.S.F.P.

Das erste offizielle Spiel seiner Geschichte bestritt Olympiakos Piräus auf einem Radrennbahngelände (dem späteren Karaiskakis-Stadion) am 30. April 1925 gegen die Besatzung des französischen Kriegsschiffes „Jeanne d'Arc“. Olympiakos gewann mit 6:0. Dass Besatzungen fremder – vorzugsweise englischer – Schiffe, die in Piräus vor Anker lagen, als Gegner herhalten mussten, war zu der Zeit nicht ungewöhnlich.

Mannschaftsaufnahme 1927–1929

Das Karaiskakis-Stadion war damals ein Ascheplatz. Die rot-weißen Trikots und die Schuhe wurden den Spielern leihweise ausgehändigt. Die Arbeitskleidung musste im sauberen Zustand zurückgegeben werden. Trainiert wurde zweimal die Woche. Am Mittwoch spielte man auf zwei Tore. Am Freitag folgte ein Konditions- und Ausdauertraining; Sonntags folgte dann das Spiel der Woche. Giannis Andrianopoulos, der an einem englischen College studiert hatte, brachte das Spielsystem aus England mit. Damals spielte man ein „2-3-5“. Auf dem Platz standen neben dem Torwart zwei Abwehrspieler, drei Mittelfeldspieler und fünf Stürmer.

Gehörten die Vorstandsmitglieder von Olympiakos Piräus noch der Oberschicht an, so waren die aktiven Fußballer regelmäßig Arbeiter, die ihre wenige Freizeit dem Fußball widmeten. Eine Bezahlung erhielten sie dafür nicht. Öffentliche Anerkennung und gelegentliche Anstellungen bei den Vereinsoberen waren die einzigen Vergütungen. Für die Anhänger waren sie jedoch schon bald die „Sonntagshelden“.

Dem ersten offiziellen Kader (September 1925) gehörten folgende Spieler an: Giannis, Giorgos, Dinos und Vassilis Andrianopoulos, Michalis „Lalis“ Lekkos, S. Vlassis, Nikos Panopoulos, Kostas Klidouchakis, Charalambos Pezonis, G. Alekakis, V. Vassiliou, Panagiotis Koroneos, Kostas Terezakis, S. Papatheocharis, E. Georgiadis, V. Prineas, G. Karamouzis, S. Pavlakis, I. Marinos, G. Passas, E. Moraitis, L. Vassiliou und K. Dardanos.

In der Zeit vom 28. März 1926 bis 10. Februar 1929 blieb man gegen griechische Teams ungeschlagen (30 Siege, sechs Unentschieden, 129:42 Tore). Der erste Rekord in der noch jungen Vereinsgeschichte.

Die ersten Titel[Bearbeiten]

Die erste griechische Fußballmeisterschaft wurde in der Saison 1927/28 ohne Olympiakos Piräus ausgetragen. Der Grund waren Differenzen mit dem griechischen Fußballverband (EPO). Nach einem dritten (und letzten) Platz in der Saison 1929/30 konnte die Mannschaft aus Piräus in der darauf folgenden Saison (1930/31) ihren ersten Meistertitel feiern. Mitverantwortlich für den Erfolg: die Gebrüder Andrianopoulos.[1] Die fünf Söhne des Mitbegründers Andreas Andrianopoulos, John, Dinos, George, Bill und Leonidas spielten nicht nur im gleichen Team, sondern stellten zur damaligen Zeit den kompletten Mannschaftssturm. Es sollte ein sehr erfolgreiches Jahrzehnt werden. Bis 1940 gewann Olympiakos in elf Spielzeiten sechs Meistertitel. In den Saison 1946/47 holte Olympiakos Piräus zum ersten Mal den griechischen Pokal und schaffte somit das erste Double der Vereinsgeschichte.

Das goldene Jahrzehnt (1950 bis 1960)[Bearbeiten]

Sieben Meisterschaften und sieben Pokalsiege verhalfen Olympiakos Piräus in den 1950er-Jahren zu mehr nationaler Popularität. Die legendäre Mannschaft der 1950er Jahre, mit Schlüsselspielern wie Andreas Mouratis, Ilias Rossidis, Thanassis Bebis, Elias Yfantis, Kostas Polychroniou, Giorgos Darivas und Savas Theodoridis holte in den Jahren 1954 bis 1959 sechs Meistertitel, drei Pokalsiege (1957 bis 1959) und schaffte damit dreimal in Folge das Double. Olympiakos Piräus erhielt zu dieser Zeit den Spitznamen „Legende“ (griechisch Θρύλος, Thrylos) – der sich bis heute hält.

Olympiakos Piräus war die erste griechische Fußballmannschaft, die an einem europäischen Wettbewerb teilnahm. 1959 qualifizierte man sich für den Europapokal der Landesmeister. Der Erstrundengegner lautete Beşiktaş Istanbul. Aus politischen Gründen entschied man sich damals, nicht in die Türkei zu reisen. Der Antrag Olympiakos Piräus', das Spiel nach Jugoslawien zu verlegen, wurde von der UEFA abgelehnt, weshalb das Team in der Folge disqualifiziert wurde. Das Debüt feierte man schließlich ein Jahr darauf gegen den AC Mailand. Im Hinspiel in Piräus trennte man sich noch 2:2 unentschieden. Das Rückspiel gewann der italienische Klub mit 3:1.

Die 1960er[Bearbeiten]

In der Saison 1959/60 wurde die erste griechische Liga, die Alpha Ethniki, gegründet. Olympiakos Piräus startete denkbar schlecht in den neuen Wettbewerb. Sechs Jahre in Folge mussten sich die Rotweißen mit zweiten und dritten Plätzen zufriedengeben. Erst in der Saison 1965/66 gelang es Olympiakos Piräus, den ersten Meistertitel im neu geschaffenen Wettbewerb zu erringen. Hauptverantwortlich für den Erfolg war der damalige ungarische Trainer Márton Bukovi, der als Erfinder des 4-2-4-Systems gilt. Seine moderne Spielweise bescherte dem Klub 23 Siege und vier Unentschieden in 30 Spielen. Der letzte Spieltag ging in die Geschichte ein. 15.000 Piräus-Anhänger reisten nach Trikala, um dem Auswärtsspiel gegen den heimischen AO Trikala beizuwohnen. Ein solch großer Zuspruch stellte angesichts der damals dürftigen Infrastruktur, eine große Herausforderung dar. Die Fans kampierten auf Straßen und Feldern, um am 12. Juni 1966 den ersten Titelgewinn nach sieben Jahren feiern zu können. Mit Bukovi holte man in der darauf folgenden Spielzeit (1966/67) den zweiten Meistertitel. Olympiakos gewann in den 1960er Jahren fünfmal den griechischen Pokal.

1961 sorgte Olympiakos Piräus mit einem Sieg gegen den FC Santos für Aufsehen. Die Elf um den Weltstar Pelé befand sich auf großer Europa-Tournee. Der bis dahin ungeschlagene FC Santos verlor nach Siegen gegen AEK Athen (3:0) und Panathinaikos (3:2) gegen Olympiakos Piräus mit 1:2. Im Jahr darauf gelang Olympiakos Piräus ein weiterer Achtungserfolg; diesmal gegen den FC Barcelona. Die Spanier bezwangen zuvor AEK Athen mit 5:2 und Panathinaikos mit 2:0. Gegen Olympiakos verloren sie mit 0:1. Die Rot-Weißen bestätigten in der Folge ihre gute Form und gewannen in der Spielzeit 1962/63 den Balkanpokal.

Die Ära Goulandris (1972 bis 1976)[Bearbeiten]

Das nächste ruhmvolle nationale Kapitel der Vereinsgeschichte sollte erst 1972 beginnen, als Nikos Goulandris Präsident wurde. Er ernannte Lakis Petropoulos zum Trainer und nahm Starspieler Giorgos Delikaris, Yves Triantafilos, Julio Losada, Milton Viera und Dimitris Persidis unter Vertrag. Unter Goulandris holte Olympiakos 1973 bis 1975 drei Meistertitel und gewann zweimal den griechischen Pokal. Bemerkenswert: Olympiakos holte in der Saison 1973/74 59 Punkte und erzielte 102 Tore – ein bis heute ungebrochener Rekord.

Als Goulandris 1976 seine Präsidentschaft beendete, folgte eine sportliche Talfahrt. Erst Anfang der 1980er Jahre strebte der Rekordmeister mit vier Titeln in Folge (1979–1983) zurück an die Spitze des griechischen Fußballs. Die Schlüsselspieler in jener Zeit waren: Stürmer Nikolaos Anastopoulos, Mittelfeldspieler Anastasios Mitropoulos und Torwart Nikolaos Sarganis.

Gate 7 – Die Tragödie (8. Februar 1981)[Bearbeiten]

Gate 7
Olympiakos vs. Panathinaikos

Der 8. Februar 1981 ging als tragischer Tag in die Geschichte von Olympiakos Piräus und des griechischen Sports ein. Bei einem Meisterschaftsspiel gegen AEK Athen, das die Rot-Weißen mit 6:0 für sich entschieden, starben 21 Menschen beim Versuch, das Stadion frühzeitig zu verlassen. Ein verschlossenes Tribünentor (Nr. 7) wurde 20 Olympiakos-Anhängern und einem AEK-Fan zum Verhängnis. Sie stürzten und wurden von den stürmenden Massen überrannt und totgetrampelt. Am Ende des Tages beklagte man 21 Tote und 32 Verletzte.[2]

Mit einer feierlichen Zeremonie gedenken Fans und Verein jedes Jahr der Toten. Zu ihrem Gedenken verfügt das neue Karaiskakis-Stadion über 21 schwarze Sitze. Teile der Stufen und das schicksalsvolle Gatter befinden sich im Vereinsmuseum.

Seit diesem Tag gibt es den unter Olympiakos-Anhänger bekannten Ausspruch: Brüder, Ihr lebt, Ihr führt uns! (griechisch Αδέρφια ζείτε εσείς μας οδηγείτε!).

Die „steinernen Jahre“[Bearbeiten]

Olympiakos Piräus durchlebte seine schwerste Zeit in den späten 1980er Jahren. Der Verein wurde vom griechischen Unternehmer Georgios Koskotas übernommen. Er holte 1988 Lajos Detari für 16 Mio. DM nach Griechenland. Koskotas' „windige“ Geschäftsaktivitäten wurden ihm jedoch schon bald zum Verhängnis. Er wurde am 23. November 1988 in den USA verhaftet und 1990 wegen Korruption rechtskräftig zu 25 Jahren Haft verurteilt. In Piräus hinterließ er einen Scherbenhaufen. Olympiakos war hoch verschuldet. In der Zeit 1988 bis 1996 holte Piräus nicht einen Titel. Man spricht auch von den „steinernen Jahren“ (griechisch : πέτρινα χρόνια). Der Klub spielte in der Saison 1987/88 während der ganzen Spielzeit gegen den Abstieg und errang schließlich den achten Tabellenplatz. Das war bis heute die schlechteste Platzierung in der Vereinsgeschichte.

Nationale Dominanz (1997 bis 2009)[Bearbeiten]

Die Situation verbesserte sich erst, als 1993 Sokrates Kokkalis neuer Präsident wurde. Er verständigte sich mit der griechischen Regierung auf einen Entschuldungsplan und begann anschließend mit dem systematischen Wiederaufbau der Mannschaft. Er nahm Erfolgstrainer Dušan Bajević unter Vertrag, der 1996 AEK Athen im Streit verlassen hatte. Gemeinsam holten sie im gleichen Jahr viele junge Talente nach Piräus. Unter ihnen Spieler wie: Predrag Đorđević, Grigorios Georgatos, Stelios Giannakopoulos, Georgios Anatolakis, Dimitrios Mavrogenidis, Alexandros Alexandris, Giorgos Amanatidis und Andreas Niniadis. Sie spielten in dieser Konstellation fünf Jahre zusammen und bildeten schon bald den Stamm von Olympiakos Piräus.

Olympiakos' dominierende Ära begann. Es wurden international erfahrene Spieler an den Hafen von Piräus geholt. So u. a.: Zlatko Zahovič, Giovanni und Christian Karembeu. Auch dank ihnen gewann Olympiakos in den folgenden Jahren sieben Meisterschaften in Folge. Der eigene Rekord von sechs aufeinander folgenden Titeln (1954–1959) wurde gebrochen. Die beste Saison spielte der Klub 1998/99, als er erneut das Double holen konnte und der Einzug in das Viertelfinale der Champions League gelang - das beste Abschneiden einer ansonsten mäßigen europäischen Bilanz von Olympiakos Piräus. Dušan Bajević wechselte in der Saison 1999/00 zu PAOK Thessaloniki. Die folgenden Trainer hatten angesichts dieses Erfolges ein schwere Aufgabe vor sich. Sie wurden vom Präsidenten Kokkalis jeweils nach kurzer Amtszeit entlassen: In nur vier Jahren waren elf Trainer beschäftigt gewesen. Die bekanntesten unter ihnen waren Ioannis Matzourakis (ehemaliger Coach von Skoda Xanthi), Panagiotis Lemonis, der Ende 2006 Skoda Xanthi verließ, um erneut Olympiakos zu trainieren und Trond Sollied zu ersetzen; sowie Oleh Protassow, Siniša Gogic und Nikos Alefantos.

In den Saisons 2001/02 und 2002/03 landete man jeweils punktgleich auf Platz 1. 2002 entschied der direkte Vergleich (3:2 und 4:3 gegen AEK Athen) die Meisterschaft; 2003 war die Tordifferenz aus den Spielen gegen Panathinaikos ausschlaggebend (2:3 und 3:0).

In der Saison 2003/04 wurde die Mannschaft nach sieben Meistertiteln in Folge Zweiter. In diesem einzigen Jahr waren schon drei Trainer entlassen worden. Für die Saison 2004/05 gewann man erneut Dusan Bajevic als Trainer und verstärkte sich mit dem Weltfußballer des Jahres 1999 und dem damals amtierenden Weltmeister Rivaldo, den die eigenen Fans schon während der Meisterschaftsfeier 2003, also ein Jahr vor seiner Verpflichtung, vom Präsidenten forderten. Am Ende der Saison gingen Meisterschaft und griechischer Pokal wieder an den Hafen von Piräus. Dusan Bajevic musste dennoch vorzeitig gehen.

Für ihn wurde Trond Sollied verpflichtet. Auch wurde Michalis Konstantinou, Top-Stürmer des Erzrivalen Panathinaikos, ablösefrei unter Vertrag genommen. Olympiakos gelang es in dieser Saison (2005/06), alle vier Derbys gegen die großen Konkurrenten Panathinaikos und AEK Athen zu gewinnen, eine Leistung, die zuletzt in der Saison 1972/73 gelang. Auch im Pokalfinale hatte ein Lokalrivale das Nachsehen. Olympiakos bezwang AEK Athen mit 3:0 und holte somit das zweite Double in Folge. In der Saison brach man einen weiteren Rekord: Olympiakos gelangen in der Meisterschaft 16 Siege in Folge.

In der darauf folgenden Saison wurde die Mannschaft grundlegend verändert. Trond Sollied holte sieben neue Spieler nach Piräus. Der nationale Erfolg gab ihm Recht; das abermals schlechte Abschneiden im europäischen Wettbewerb führte schließlich zu seiner Entlassung. Er wurde Ende 2006 durch Panagiotis Lemonis ersetzt, der am Ende der Saison mit den Rot-Weißen den 35. Meistertitel feierte.

Olympiakos vs. FC Chelsea an der Stamford-Bridge (UEFA Championsleague 2007/08)

Im Sommer 2007 tätigte Olympiakos Piräus einige kostspielige – und wie sich später zeigte erfolgreiche – Transfers. So wurden u. a. die späteren Leistungsträger Darko Kovačević, Lua Lua, Fernando Belluschi und Luciano Galletti verpflichtet. Außerdem war man für das teuerste Transfergeschäft im griechischen Fußball verantwortlich. Man verkaufte Mittelfeld-Spieler und Stürmer Nery Castillo für die Rekordsumme von 20 Mio. Euro (27,5 Mio. US-Dollar) an den Ukrainischen Klub Schachtar Donezk.[3] In der Champions League gelang Piräus, auch dank der ersten beiden Auswärtserfolge überhaupt (3:1 gegen Werder Bremen und 2:1 gegen Lazio Rom), erneut der Einzug in die 2. Runde. Das Aus folgte gegen den FC Chelsea (0:0 und 0:3). Das Team war nicht in der Lage, die guten Leistungen, die es in Europa zeigte, auch auf heimischem Terrain abzurufen. Als die Meisterschaft in Gefahr zu geraten schien, musste Takis Lemonis frühzeitig gehen. Er wurde durch Interimscoach Jose Segura ersetzt. Die Meisterschaft der Saison 2007/08 wurde letztendlich am „grünen Tisch“ entschieden. Im Laufe der Saison verlor Olympiakos Piräus das Auswärtsspiel bei Apollon Kalamarias mit 0:1; da Apollon aber einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzte, wurde das Spiel nachträglich für Olympiakos gewertet. Das oberste Sportgericht, der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne, bestätigte die Entscheidung des griechischen Fußballverbands (EPO).[4] Dank der am grünen Tisch zugesprochenen Punkte konnten die Fans von Olympiakos Piräus den 36. Meistertitel der Vereinsgeschichte feiern und später noch den 23. Pokalsieg (und damit das 13. Double) bejubeln. AEK Athen beendete die Saison auf Platz zwei.

Olympiakos Piräus startete denkbar schlecht in die Saison 2008/09. Mit neuem Trainer, Ernesto Valverde (1-Jahres-Vertrag mit einem Gehalt von 2 Mio. Euro), verpasste man gegen den zypriotischen Vertreter Anorthosis Famagusta überraschend den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Champions League. Der Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Pokals gelang hingegen problemlos (2:0 und 5:0 gegen den FC Nordsjælland). Im zweiten Gruppenspiel gelang Piräus ein Kantersieg (5:1) gegen Benfica Lissabon. Ein 4:0 gegen Hertha BSC vor heimischer Kulisse sicherte den Rotweißen den Einzug in die nächste Runde. Gegen den französischen Vertreter AS Saint-Étienne folgte jedoch das jähe Aus. Olympiakos verlor in der Runde der letzten 32 seine Spiele mit 1:3 und 1:2. Zum nationalen Abschneiden: nach nur 27 Spieltagen fuhr der Klub aus Piräus den 37. Meistertitel ein.[5] Damit hat Olympiakos Piräus mehr Meisterschaften als alle anderen griechischen Teams zusammen gewonnen. Auch der griechische Pokal ging – zum 24. Mal – an Olympiakos Piräus. In einem dramatischen Endspiel gegen AEK Athen (19:18 n. E.) schafften die Rotweißen das 14. Double der Vereinsgeschichte. Mitverantwortlich für den Erfolg waren neben den bisherigen Leistungsträgern auch die Neuzugänge. Allen voran der 21-jährige Diogo, der für 9 Mio. Euro (70 % der Spielerrechte) vom brasilianischen Verein Portuguesa nach Piräus wechselte – ein herausragendes Stürmertalent, das im Visier vieler europäischer Spitzenklubs stand.[6][7] In der abgelaufenen Saison stellte der Verein nicht nur den besten Scorer und Torschützen, sondern auch den Spieler des Jahres: Luciano Galletti.[8]

Das neue Jahrzehnt (2009 bis heute)[Bearbeiten]

Die Saison 2009/10[Bearbeiten]

Temur Kezbaia

Neu-Trainer Ernesto Valverde verließ den Verein, nachdem Führung und Trainer sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen konnten.[9] Ihm folgte Temur Kezbaia. Der georgische Trainer und ehemalige Spieler von AEK Athen wechselte von Anorthosis Famagusta an den Hafen von Piräus.[10] Dieser Wechsel war im Fanlager nicht unumstritten. Olympiakos Piräus war erst seine zweite Trainerstation und Kezbaia hatte zuvor mit seinem Team aus Famagusta für das vorzeitige Aus von Olympiakos Piräus in der Champions-League-Qualifikation (2008/09) gesorgt. Temur Kezbaia unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag beim griechischen Rekordmeister.

Verzichten mussten die Rot-Weißen auf Christos Patsatzoglou und Fernando Belluschi,[11] die den Verein verließen. Außerdem beendeten der Kapitän und elfmalige griechische Meister Predrag Đorđević sowie sein Stürmerkollege Darko Kovačević ihre Karrieren.[12]

Olympiakos Piräus qualifizierte sich gegen den slowakischen Vertreter ŠK Slovan Bratislava und den moldawischen Meister Sheriff Tiraspol für die Gruppenphase der UEFA Champions League. Im griechischen Pokalwettbewerb schied der Vorjahressieger diesmal jedoch bereits in der ersten Runde gegen Panserraikos aus.[13] In der Meisterschaft spielte man – verglichen zu den Vorjahren – eher glanzlos. Es gelang dem Team nicht, sich vom Erzrivalen Panathinaikos abzusetzen. Am 15. September 2009 trennte man sich „einvernehmlich“ von Trainer Kezbaia. Die Unzufriedenheit der Fans mit der destruktiven Spielweise sowie Unstimmigkeiten zwischen Spielern und Trainer gaben offensichtlich den Ausschlag.[14] Am selben Tag unterzeichnete der ehemalige brasilianische Nationalspieler Zico einen Zweijahresvertrag beim Rekordmeister.[15] Anfang Januar musste jedoch auch er den Verein verlassen. Der Rückstand auf Panathinaikos betrug zu diesem Zeitpunkt bereits sieben Punkte.[16] Man warf dem Trainer mangelndes Engagement und Misserfolg vor. Die sportliche Leitung übernahm fortan Interimstrainer Bozidar Bandovic. In der Champions League qualifizierte sich Olympiakos Piräus als Zweitplatzierter (hinter dem FC Arsenal) erneut für das Achtelfinale. Dort scheiterte der griechische Meister an Girondins Bordeaux. Auch im Kampf um die Meisterschaft musste man sich Panathinaikos Athen geschlagen geben. Der zweite Titelverlust in vierzehn Jahren. Als Zweitplatzierter ging man als Favorit in die heimischen Playoffs. Olympiakos enttäuschte auf ganzer Linie. Mit nur einem Sieg verpasste man die Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League. Olympiakos Piräus durfte in der Folgesaison lediglich um den Einzug in die UEFA Europa League spielen.

Die Saison 2010/11[Bearbeiten]

Kevin Mirallas

Mit Ewald Lienen, der von seinem Verein TSV 1860 München die kurzfristige Freigabe erhielt, startete man in die Saison 2010/11.[17] Die Zusammenarbeit währte nicht lang. Schon nach dem Ausscheiden in der Qualifikation zur UEFA Europa League 2010/11 gegen Maccabi Tel Aviv entließ Piräus den deutschen Trainer wieder.[18]

Der überaus erfolgreiche, aber zwischenzeitlich amtsmüde wirkende Präsident, Sokrates Kokkalis, trat nach über 17 Jahren ab. Die Anteilsmehrheit übernahm Evangelos Marinakis, griechischer Unternehmer, der fortan die Geschicke des Vereins leiten sollte. Seine erste Amtshandlung: Er verpflichtete Ernesto Valverde, der bereits 2008/09 die Rot-Weißen trainiert und mit ihnen das Double geholt hatte.[19] Auch spielerisch verstärkte man sich. Es wurden u. a. Albert Riera vom FC Liverpool, Dennis Rommedahl, Kevin Mirallas, Ariel Ibagaza, Marco Pantelic und David Fuster von Villarreal verpflichtet.[20] In der Winterpause verpflichtete man zudem den Algerier Rafik Djebbour (AEK Athen), der mit seinen Toren noch maßgeblich zum Gewinn der Meisterschaft beitragen konnte. Torgefährlichster Spieler war mit 14 Toren der 23-jährige Belgier Kevin Mirallas.

Drei Spieltage vor Ende der regulären Saison durfte Olympiakos Piräus, nach einem 6:0 gegen AEK Athen, den 38. Meistertitel feiern.[21] Europameister Antonios Nikopolidis beendete im Alter von 40 Jahren seine Karriere und hängte die Torwarthandschuhe endgültig an den Nagel.

Die Saison 2011/12[Bearbeiten]

Als griechischer Meister qualifizierte sich Olympiakos Piräus für die UEFA Champions League. Dort trafen sie in Gruppe F auf den deutschen Meister Borussia Dortmund, den FC Arsenal und Olympique Marseille. Olympiakos Piräus belegte hinter dem FC Arsenal und Olympique Marseille mit neun Punkten den dritten Tabellenplatz und qualifizierte sich somit für das Sechzehntelfinale der UEFA Europa League. Dort schalteten die Rotweißen den russischen Vertreter Rubin Kasan aus (1:0 und 1:0). Im Achtelfinale schied Olympiakos Piräus gegen den ukrainischen Klub Metalist Charkiw aus. Nach einem 1:0-Auswärtssieg der Rotweißen verloren sie im Rückspiel nach einer 1:0-Führung noch 1:2.

Olympiakos Piräus verstärkte sich zu Saisonbeginn u. a. mit Ljubomir Fejsa, einem talentierten Mittelfeldakteur von Partizan Belgrad, Franco Costanzo, der vom FC Basel kam und Antonios Nikopolidis im Tor ablöste, und dem offensiven Mittelfeldspieler Francisco Yeste, der vom Emirat-Klub Al-Wasl nach Piräus wechselte. Die wohl bedeutendste Neuverpflichtung hörte auf den Namen Jean Makoun. Der Kameruner wechselte für ein Jahr (mit Kaufoption) von Aston Villa nach Piräus und verstärkte das defensive Mittelfeld. Am 31. August 2011 wurden zwei weitere Mittelfeldspieler vorgestellt: Pablo Orbaiz von Athletic Bilbao und Djamel Abdoun vom AO Kavala. Im Winter wurde Roy Carroll, der Stammtorhüter von OFI Kreta, verpflichtet. Der Vertrag mit dem argentinischen Keeper Franco Costanzo wurde nach nur einem halben Jahr aufgelöst.[22] Für das Offensivspiel wurde Colin Kâzım-Richards von Galatasaray Istanbul verpflichtet. Der ausgeliehene brasilianische Stürmer Diogo kehrte ebenfalls nach Piräus zurück.

Olympiakos Piräus wurde am Saisonende zum 39sten Mal griechischer Meister und holte mit dem 25sten Pokalsieg das 15. Double seiner Vereinsgeschichte. Erfolgstrainer Ernesto Valverde verließ auf eigenen Wunsch den Klub zum Saisonende. Sein Nachfolger war Leonardo Jardim, der von Sporting Braga nach Piräus wechselte. Jardim unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim griechischen Rekordmeister.

Die Saison 2012/13 – Der 4. Stern[Bearbeiten]

Die Saison 2012/13 stand unter dem Motto: „Gemeinsam zum vierten Stern“ (griechisch Ολοι μαζί για το τέταρτο αστέρι). Damit war der Gewinn der 40. Meisterschaft und damit der vierte Stern auf dem Trikot gemeint (ein Stern je zehn Meisterschaftstitel). In der Champions League traf Olympiakos Piräus in der Gruppe B mal wieder auf den FC Arsenal, den FC Schalke 04 und den französischen Meister HSC Montpellier.

Spielerisch verstärkte man sich u. a. mit dem portugiesischen Nationalspieler Paulo Machado. Verzichten musste man hingegen auf die Dienste von Kevin Mirallas. Der erfolgreiche Stürmer unterschrieb einen Vierjahresvertrag beim FC Everton. Die Ablöse betrug sechs Millionen Pfund.[23]

Trotz guter Leistungen und neun Punkten verpasste Olympiakos Piräus den Sprung ins Achtelfinale der UEFA Champions League. Als Gruppendritter qualifizierte man sich für das Sechzehntelfinale der Europa League. Gegner war der spanische Vertreter aus Valencia, der UD Levante. Trainer Leonardo Jardim wurde am 19. Januar 2013, trotz eines Zehnpunktevorsprungs in der griechischen Meisterschaft und einer Saisonbilanz von 14 Siegen und drei Unentschieden, überraschend entlassen. Als Grund wurde die von vielen Fans bemängelte unattraktive Spielweise angeführt. Jardim wurde durch den Spanier José Miguel González, Spielername Míchel, ersetzt. Dieser trainierte zuletzt noch den FC Sevilla.

Das Sechzehntelfinale der Europa League verlor Olympiakos Piräus deutlich mit 0:3 und 0:1. Mit nur einer Niederlage (24 Siege und fünf Unentschieden), 77 Punkten und 64:16 Toren holte Olympiakos Piräus den 40. Meisterschaftstitel seiner Vereinsgeschichte.

Die Saison 2013/14 – Das Rekordjahr[Bearbeiten]

Trotz vierten Sterns und Doublegewinns kritisierten viele Fans die unattraktive Spielweise. Schon vor Saisonende hieß es aus dem Vorstand, im Sommer werde man die Fehler korrigieren. Aus diesem Grund musste der technische Direktor und Berater des Vereins, Darko Kovačević, seinen Platz räumen. Seinen Posten übernahm der ehemalige südafrikanische Fußballspieler Pierre Issa. Zusätzlich wurde der Fußball-Weltmeister von 1998, Christian Karembeu, als strategischer Berater in den Vorstand des Vereins berufen. Zu den Veränderungen auf organisatorischer Ebene kamen auch große Veränderungen im Kader hinzu. Insgesamt wurden 18 Spieler verpflichtet, darunter viele Stammspieler. Unter anderem wechselte der weltbekannte Stürmer Javier Saviola zum griechischen Rekordmeister.[24] Trainer Míchel, der den Verein im Januar 2013 übernommen hatte, wusste um die Stärken und Schwächen der Mannschaft. Die späten Verpflichtungen von Delvin N'Dinga und Sambou Yatabaré, beide kamen erst kurz vor Ende der Transferperiode, sorgten für Unmut im Lager der Rotweißen. Schließlich war lange bekannt, dass sich der Verein im defensiven Mittelfeld verstärken musste. Für griechische Verhältnisse hohe Ablösen erzielte Olympiakos Piräus mit den Transfers von Ioannis Fetfatzidis und Ljubomir Fejsa, die den Verein in Richtung Italien bzw. Portugal verließen.[25][26]

Olympiakos Piräus führte zum Ende der Hinrunde ungeschlagen die Tabelle der ersten griechischen Liga an. Der Abstand zum Zweitplatzierten betrug zehn Punkte: Rekord nach einer Hinrunde. Am 30. Januar 2014 verkaufte Olympiakos Piräus seinen Stürmer Konstantinos Mitroglou. Er wechselte für geschätzte 15 Millionen Euro in die Premier League zum FC Fulham, wo er einen Viereinhalbjahresvertrag unterschrieb.[27] Mitroglou trug mit seinen Toren in Super- und Champions-League maßgeblich zum Saison-Erfolg der Rotweißen bei.

Dem Team gelang mit 24 Siegen und zwei Unentschieden der beste Saisonstart aller Zeiten. Auswärts blieben die Rot-Weißen in 34 Spielen in Folge ungeschlagen. Damit wurde der eigene Rekord von 1974 (29. Spiele in Folge ohne Niederlage) gebrochen. In der UEFA Champions League qualifizierte sich der griechische Meister mit zehn Punkten für das Achtelfinale. Olympiakos Piräus setzte sich als Gruppenzweiter gegen Benfica Lissabon und den RSC Anderlecht durch. Im Achtelfinale trafen die Griechen auf den englischen Traditionsverein Manchester United. Zwar gewann Olympiakos das Hinspiel vor heimischer Kulisse durch die Tore von Alejandro Damián Domínguez und Joel Campbell mit 2:0, verlor jedoch das zweite Spiel im Old Trafford mit 0:3 und schied aus. Am 15. März 2014 sicherten sich die Rotweißen am 29. Spieltag vorzeitig den 41. Meisterschaftstitel der Vereinsgeschichte.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Stadion[Bearbeiten]

Georgios-Karaiskaki-Stadion
Olympiakos vs. FC Chelsea
UEFA Champions League 2007/08

Das Georgios-Karaiskakis-Stadion (griechisch Γήπεδο Γεώργιος Καραϊσκάκης) ist in Faliro, einem Stadtteil von Piräus, nahe dem Hafen gelegen. Es ist an die Athener Metro angebunden und fasst 33.296 Zuschauer.[28] Es dient als Kulisse für die Heimspiele von Olympiakos Piräus und wurde 2004 neu gebaut. Außerdem finden hier Heimauftritte der griechischen Fußballnationalmannschaft statt. Das Stadion Karaiskakis ist eines von 13 europäischen Stadien, die von der UEFA mit vier Sternen bewertet wurden. Somit ist es möglicher Austragungsort eines UEFA-Cup-Finalspiels. Das Stadion wurde anlässlich der Olympischen Spiele von 1896 als Radrennbahn erbaut. 1964 wurde es renoviert und nach Georgios Karaiskakis, einem Freiheitskämpfer der Griechischen Revolution, der in der Nähe tödlich verwundet wurde, benannt. Im Laufe der Geschichte spielte Olympiakos Piräus u. a. im Athener Olympiastadion und im Risoupoli-Stadion.

Erwähnenswert: Olympiakos Piräus durfte eine Zeit lang seine Heimspiele nicht im Karaiskakis-Stadion austragen. Ausgerechnet der ewige Rivale, Panathinaikos Athen, half aus. Die Spiele durften auf gegnerischem Terrain, dem Apostolos-Nikolaidis-Stadion, ausgetragen werden.

Vereinsmuseum[Bearbeiten]

Am 14. Mai 2006 eröffnete der Verein ein abteilungsübergreifendes Museum, welches im Stadion untergebracht wurde.[29]

Vereinsfarben und Vereinswappen[Bearbeiten]

Die Vereinsfarben sind seit jeher: Rot und Weiß. Rot steht dabei für die Leidenschaft und Weiß symbolisiert die Tugend. Die Vereinsfarben sind auch Grundlage für diverse Spitznamen von Olympiakos Piräus. So wird die Elf aus Piräus nicht nur Thrylos (‚Legende‘), sondern auch Erythrolefki (‚die Rot-Weißen‘) und Kokkini (‚die Roten‘) genannt.

Das Vereinswappen, das sich im Laufe der Zeit leicht verändert hat, zeigt das Abbild eines jungen Olympioniken der Antike (Olympische Spiele der Antike):

Die Hymne[Bearbeiten]

Griechisch

Θρύλε των γηπέδων Ολυμπιακέ
δαφνοστεφανωμένε μεγάλε και τρανέ
έχεις δύναμή σου Ολυμπιακέ,
τον πύρινό σου κόσμο που δε λυγά ποτέ.

Ολυμπί-Ολυμπί-Ολυμπιακέ
ομάδα ομαδάρα μου,
μεγάλη μου αγάπη,
Ολυμπιακάρα μου.

Ολυμπί-Ολυμπί-Ολυμπιακέ
ομάδα ομαδάρα μου,
μεγάλη μου αγάπη,
Ολυμπιακάρα μου.

Δόξα στα παιδιά σου Ολυμπιακέ
χιλιοτραγουδισμένε, στον κόσμο ξακουστέ.
Τρέμουν στ' άκουσμά σου Ολυμπιακέ
κι ακόμα σε θυμούνται η Σάντος κι ο Πελέ.
Ολυμπί-Ολυμπί-Ολυμπιακέ
ομάδα ομαδάρα μου,
μεγάλη μου αγάπη,
Ολυμπιακάρα μου.

 

Deutsch

Legende der Stadien, Olympiakos
Lorbeerkranzgekrönter, Großer und Mächtiger
Olympiakos, Deine große Stärke
ist Dein leidenschaftliches Volk, das niemals aufgibt.

Olympi-, Olympi-, Olympiakos
meine Mannschaft, Übermannschaft,
meine große Liebe,
mein großer Olympiakos.

Olympi-, Olympi-, Olympiakos
meine Mannschaft, Übermannschaft,
meine große Liebe,
mein großer Olympiakos.

Ruhm an Deine Kinder, Olympiakos
Tausendfachbesungener, in der Welt Berühmter.
Sie zittern, wenn Dein Name erklingt, Olympiakos
und immer noch können sich an Dich erinnern, Santos und Pelé.
Olympi-, Olympi-, Olympiakos
meine Mannschaft, Übermannschaft,
meine große Liebe,
mein großer Olympiakos.

Trikots, Ausrüster und Sponsoren[Bearbeiten]

Trikots 2008/09

Seit der Vereinsgründung tragen die Spieler von Olympiakos Piräus vertikal gestreifte, rotweiße Trikots. Dazu werden rote oder weiße Shorts und Stutzen getragen. Auswärts trägt Olympiakos traditionell ein komplett weißes bzw. rotes Outfit. Seltener sieht man die Spieler in der vierten, komplett schwarzen Ausrüstung.

Hier eine Auswahl historischer Trikots:

1971
1978
1979
1985
2009
2011
2013

Derzeit wird die Sportbekleidung von Ausrüster Puma hergestellt. Olympiakos Piräus unterstützt seit dem 22. Oktober 2013 die „100% Campaign“, eine Impfkampagne, der UNICEF. Das Unicef-Logo ziert fortan die Trikots der Rotweißen. Gemeinsam will man bis 2015 insgesamt zwei Millionen Euro für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen einnehmen.[30]

Erfolge[Bearbeiten]

Griechischer Meister: 41

  • 1931, 1933, 1934, 1936, 1937, 1938, 1947, 1948, 1951, 1954, 1955, 1956, 1957, 1958, 1959, 1966, 1967, 1973, 1974, 1975, 1980, 1981, 1982, 1983, 1987, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2012, 2013, 2014

Griechischer Pokalsieger: 26

  • 1947, 1951, 1952, 1953, 1954, 1954, 1957, 1958, 1959, 1960, 1961, 1963, 1965, 1968, 1971, 1973, 1975, 1981, 1990, 1992, 1999, 2005, 2006, 2008, 2009, 2012, 2013

Griechischer Superpokal: 3

  • 1987, 1992, 2007

Balkanpokal: 1

  • 1963

Kader 2013/14[Bearbeiten]

Kader von Olympiakos Piräus in der Saison 2013/14 (Stand: 20. April 2014)
Position Nr. Name Nation Geburtsdatum Zugang Letzter Verein Spiele* Tore** Assists Spielzeit
Torhüter 1 Roy Carroll NordirlandNordirland 30.09.1977 2012 OFI Kreta 0 0 0 0
Torhüter 16 Roberto Jiménez Gago SpanienSpanien 10.02.1986 2013 Atlético Madrid 32 16 0 3003
Torhüter 42 Balázs Megyeri UngarnUngarn 31.03.1990 2010 Ferencváros Budapest 2 3 0 188
Abwehr 2 Ioannis Maniatis GriechenlandGriechenland 12.10.1986 2011 Panionios Athen 26 4 2 1913
Abwehr 4 Miguel Torres SpanienSpanien 28.01.1986 2013 FC Getafe 10 0 0 816
Abwehr 6 Anastasios Papazoglou GriechenlandGriechenland 24.09.1988 2010 Panserraikos 12 0 2 992
Abwehr 20 José Holebas GriechenlandGriechenland DeutschlandDeutschland 27.06.1984 2010 TSV 1860 München 19 2 4 1728
Abwehr 21 Avraam Papadopoulos Kapitän der Mannschaft GriechenlandGriechenland 03.12.1984 2008 Aris Thessaloniki 20 0 0 1679
Abwehr 23 Dimitris Siovas GriechenlandGriechenland 16.09.1988 2012 Panionios Athen 11 0 0 1031
Abwehr 24 Kostas Manolas GriechenlandGriechenland 14.06.1991 2012 AEK Athen 25 3 0 2228
Abwehr 25 Iván Marcano SpanienSpanien 23.06.1987 2014 Rubin Kasan 7 1 0 574
Abwehr 30 Leandro Salino BrasilienBrasilien 22.04.1985 2013 Sporting Braga 18 0 1 1523
Abwehr 88 Gaëtan Bong KamerunKamerun 25.04.1988 2013 FC Valenciennes 19 0 1 1513
Mittelfeld 3 Pelé PortugalPortugal 14.09.1987 2014 Ergotelis 5 0 0 259
Mittelfeld 5 Paulo Machado PortugalPortugal 31.03.1986 2012 FC Toulouse 17 3 0 944
Mittelfeld 7 Ariel Ibagaza ArgentinienArgentinien SpanienSpanien 27.10.1976 2010 FC Villarreal 11 1 1 372
Mittelfeld 8 Delvin N’Dinga Kongo RepublikRepublik Kongo 14.03.1988 2013 AS Monaco 19 0 0 1211
Mittelfeld 14 Andreas Samaris GriechenlandGriechenland 13.06.1989 2012 Panionios Athen 28 4 5 2388
Mittelfeld 19 David Fuster SpanienSpanien 03.02.1982 2010 FC Villarreal 21 4 7 1299
Mittelfeld 35 Alejandro Dominguez ArgentinienArgentinien 10.06.1981 2013 Rayo Vallecano 23 5 11 1400
Angriff 9 Javier Saviola ArgentinienArgentinien 11.12.1981 2013 FC Málaga 25 12 3 1693
Angriff 17 Hernán Pérez ParaguayParaguay 25.02.1989 2014 FC Villarreal 9 2 2 743
Angriff 18 Nelson Valdez ParaguayParaguay 28.11.1983 2014 al Jazira 10 6 0 618
Angriff 26 Joel Campbell Costa RicaCosta Rica 26.06.1992 2013 FC Arsenal 32 8 9 2458
Angriff 44 Marko Šćepović SerbienSerbien 23.05.1991 2013 Partizan Belgrad 13 4 2 682
Angriff 99 Michael Olaitan NigeriaNigeria 01.01.1993 2013 Veria FC 16 8 4 1096

* Super League Saison 2013/14.
** Für Torhüter gilt: Tore kassiert!

Aktuelle Fußball-Transfers 2013/14[Bearbeiten]

Zugänge
Nation Name Verein Wechsel
SlowakeiSlowakei Vladimir Weiss Pescara Calcio Sommer 2013
BrasilienBrasilien Leandro Salino Sporting Braga Sommer 2013
ItalienItalien Tomas De Vincenti PAS Ioannina Sommer 2013
NigeriaNigeria Michael Olaitan Veria FC Sommer 2013
ArgentinienArgentinien Javier Saviola FC Málaga Sommer 2013
AlgerienAlgerien Carl Medjani AS Monaco Sommer 2013
Costa RicaCosta Rica Joel Campbell FC Arsenal Sommer 2013
SpanienSpanien Roberto Jiménez Gago Atlético Madrid Sommer 2013
GriechenlandGriechenland Dimitrios Kolovos Panionios Athen Sommer 2013
SpanienSpanien Miguel Torres FC Getafe Sommer 2013
KamerunKamerun Gaëtan Bong FC Valenciennes Sommer 2013
Kongo RepublikRepublik Kongo Delvin N’Dinga AS Monaco Sommer 2013
MaliMali Sambou Yatabaré SC Bastia Sommer 2013
SerbienSerbien Marko Šćepović Partizan Belgrad Sommer 2013
PortugalPortugal Pelé Ergotelis Winter 2013
NorwegenNorwegen Abdisalam Ibrahim Manchester City Winter 2013
SpanienSpanien Iván Marcano Rubin Kasan Winter 2013
ParaguayParaguay Nelson Valdez al Jazira Winter 2013
ParaguayParaguay Hernán Pérez FC Villarreal Winter 2013
Abgänge
Nation Name Verein Wechsel
FrankreichFrankreich François Modesto SC Bastia Sommer 2013
MaliMali Drissa Diakité SC Bastia Sommer 2013
GriechenlandGriechenland Ioannis Zaradoukas Asteras Tripolis Sommer 2013
SerbienSerbien Marko Pantelic Karriereende Sommer 2013
AlgerienAlgerien Rafik Djebbour Sivasspor Sommer 2013
AlgerienAlgerien Djamel Abdoun Nottingham Forest Sommer 2013
KolumbienKolumbien Juan Pablo Pino Independiente Medellín Sommer 2013
ItalienItalien Leandro Greco AS Livorno Sommer 2013
SerbienSerbien Ljubomir Fejsa Benfica Lissabon Sommer 2013
GriechenlandGriechenland Ioannis Fetfatzidis FC Genua Sommer 2013
ChileChile Pablo Contreras Melbourne Victory Sommer 2013
AlgerienAlgerien Carl Medjani FC Valenciennes Winter 2013
SlowenienSlowenien Vladimír Weiss Lekhwiya Sports Club Winter 2013
GriechenlandGriechenland Konstantinos Mitroglou FC Fulham Winter 2013

Verliehene Spieler[Bearbeiten]

Name Nationalität Geburtsdatum Position Verein
Panagiotis Vlachodimos GriechenlandGriechenland 12.10.1991 Angriff FC Platanias
Nikolaos Ioannidis GriechenlandGriechenland 26.04.1994 Angriff Hansa Rostock
Andreas Tatos GriechenlandGriechenland 11.05.1989 Mittelfeld Aris Saloniki
Petar Grbić MontenegroMontenegro 07.08.1988 Mittelfeld Partizan Belgrad
Manolis Tzanakakis GriechenlandGriechenland 30.04.1992 Abwehr Ergotelis
Andreas Bouchalakis GriechenlandGriechenland 05.04.1993 Mittelfeld Ergotelis
Leandro BrasilienBrasilien 24.01.1994 Mittelfeld PAS Ioannina
Claude Dielna FrankreichFrankreich 14.12.1987 Abwehr Ajaccio
Aleksandar Katai SerbienSerbien 06.02.1991 Mittelfeld FC Platanias
Ioannis Potouridis GriechenlandGriechenland 27.02.1992 Abwehr Novara Calcio
Manolis Siopis GriechenlandGriechenland 14.05.1994 Mittelfeld FC Platanias
Dimitrios Kolovos GriechenlandGriechenland 27.04.1993 Mittelfeld Panionios Athen
Vassilis Karagounis GriechenlandGriechenland 18.01.1994 Abwehr Aris Saloniki
Konstantinos Rougalas GriechenlandGriechenland 13.10.1993 Abwehr Ergotelis
Dimitrios Diamantakos GriechenlandGriechenland 05.03.1993 Angriff Ergotelis
Charalambos Lykogiannis GriechenlandGriechenland 22.10.1993 Mittelfeld Levadiakos
Andreas Giannotis GriechenlandGriechenland 12.12.1992 Torhüter AO Glyfada FC
Tomas De Vincenti ItalienItalien 15.02.1989 Mittelfeld APOEL Nikosia
Sambou Yatabaré MaliMali FrankreichFrankreich 02.03.1989 Mittelfeld SC Bastia
Abdisalam Ibrahim NorwegenNorwegen 01.05.1991 Mittelfeld Ergotelis

Trainer- und Betreuerstab in der Saison 2013/14[Bearbeiten]

Míchel
Trainer von Olympiakos Piräus
Funktion Nationalität Name
Trainer SpanierSpanier José Miguel González (Míchel)
Co-Trainer SpanierSpanier Víctor Sánchez
Co-Trainer SpanierSpanier Carlos Morales Luengo
Torwarttrainer GriecheGrieche Alekos Rantos
Fitnesstrainer SpanierSpanier José Antonio Pozanko
Fitnesstrainer GriecheGrieche Christos Mourikis
Zeugwart GriecheGrieche Dimitrios Karapiperis
Zeugwart GriecheGrieche Pavlos Pitsilidis
Zeugwart GriecheGrieche Nikolaos Gonatas
Teamleiter GriecheGrieche Tasos Mitropoulos
Teammanager GriecheGrieche Kyriakos Dourekas
Technischer Direktor SüdafrikanerSüdafrikaner Pierre Issa
Chefscout SpanierSpanier Juan José Lorenzo
Mannschaftsarzt GriecheGrieche Dr. Christos Theos
Physiotherapeut GriecheGrieche Nikos Lykouresis
Physiotherapeut GriecheGrieche Panagiotis Sofianos
Masseur GriecheGrieche Aristeidis Xelioudakis
Masseur GriecheGrieche Panagiotis Marinakis
Ernährungsberaterin GriechinGriechin Maria Lykomitrou

Vereinsführung[Bearbeiten]

Funktion Name
Präsident GriechenlandGriechenland Evangelos Marinakis
Geschäftsführer GriechenlandGriechenland Ioannis Vrentzos
Vizepräsident GriechenlandGriechenland Sokrates Kokkalis
Vizepräsident GriechenlandGriechenland Georgios Louvaris
Vizepräsident / Pressesprecher GriechenlandGriechenland Ioannis Moralis
PR-Berater FrankreichFrankreich Christian Karembeu

Jugendfußball[Bearbeiten]

Die Jugendfußballabteilung von Olympiakos Piräus wird vom ehemaligen Bundesligisten Bernd Storck geleitet. Das Team spielt in der U20-Superleague um die griechische Jugend-Meisterschaft und nimmt an der NextGen Series, einem europäischen Klubwettbewerb für Nachwuchsspieler, teil. Die Heimspiele werden im Renti, dem Trainingsgelände von Olympiakos Piräus, ausgetragen (Fassungsvermögen: 3000 Plätze).

Aktueller Kader (U-20)[Bearbeiten]

Nr. Position Name
GriechenlandGriechenland TW Aris Vlachos
GriechenlandGriechenland TW Eleftherios Choutetsiotis
GriechenlandGriechenland TW Giorgos Strezos
GriechenlandGriechenland TW Michalis Iliadis
GriechenlandGriechenland AB Konstantinos Vlachos
GriechenlandGriechenland AB Praxitelis Vouros
GriechenlandGriechenland AB Ioannis Sotirakos
GriechenlandGriechenland AB Dimitris Gkoutsios
GriechenlandGriechenland MF Antonis Papasavas
GriechenlandGriechenland MF Alexandros Margaritis
SerbienSerbien MF Marko Jovanović
GriechenlandGriechenland MF Achilleas Nasiakopoulos
Nr. Position Name
GriechenlandGriechenland MF Charalambos Rentzis
GriechenlandGriechenland MF Dimitris Siopis
GriechenlandGriechenland MF Ioannis Paidakis
GriechenlandGriechenland MF Dimitris Voutsiotis
GriechenlandGriechenland MF Christoforos Pasalidis
GriechenlandGriechenland MF Giorgos Lyras
AlbanienAlbanien MF Dimitris Gjino
GriechenlandGriechenland ST Dimos Chantzaras
GriechenlandGriechenland ST Nikolas Vergos
GriechenlandGriechenland ST Ilias Ignatidis
GriechenlandGriechenland ST Ioannis Paschalis

Bedeutende ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Die Spieler sind alphabetisch sortiert

Alexandros Alexandris (1994–2004, Sturm)
Griechenlands Spieler des Jahres 2001 schoss in 242 Spielen 127 Tore für den Rekordmeister. Er ist zehnfacher griechischer Meister (sieben mal mit Olympiakos Piräus und drei mal mit AEK Athen) und ein mal griechischer Pokalsieger. Er ist Torschützenkönig der Jahre 1994, 1997, 2001 und 2002.
Nikolaos Anastopoulos (1980–1987, 1989–1992 u. 1993/94, Sturm)
Anastopoulos ist mit 29 Toren Rekordtorschütze der griechischen Nationalmannschaft und Stürmerlegende der 1980er Jahre. In 273 Spielen schoss er 145 Tore für die Rotweißen.
Georgios Anatolakis (1997–2007, Abwehr)
Anatolakis war bekannt für seinen Kampfwillen, seinen leidenschaftlichen Einsatz und seine Beharrlichkeit. Er kam in 248 Spielen zum Einsatz und feierte zehn Meisterschaften und drei Pokalsiege mit Olympiakos Piräus.
Dinos Andrianopoulos (1925–1932, Sturm)
Georgios Andrianopoulos
Legendärer Spieler, Gründungsmitglied und Präsident (1954–1967)
Georgios Andrianopoulos (1925–1931, Sturm)
Yiannis Andrianopoulos (1925–1929, Sturm)
Leonidas Andrianopoulos (1925–1935, Sturm)
Vassilis Andrianopoulos (1925–1933, Sturm)
Thanassis Bebis (1946–1964, Mittelfeld)
Ein Urgestein im Mittelfeld von Olympiakos Piräus. Bebis spielte annähernd zwei Jahrzehnte für den Klub. In den 1980er Jahren kehrte er als Trainer an den Hafen von Piräus zurück.
Nery Castillo (2000–2007, Mittelfeld)
Der mexikanische Nationalspieler wechselte im Jahr 2000 im Alter von 16 Jahren an den Hafen von Piräus. In 105 Spielen schoss er 30 Tore für Olympiakos. Im Jahr 2007 wechselte er für die Rekordsumme von 20 Mio. EUR in die Ukraine zum FK Schachtar Donezk. Nery Castillo ist sechsfacher griechischer Meister und zweifacher griechischer Pokalsieger.
Giorgos Darivas (1946–1958, Sturm)
„Lorenzi“, so sein Spitzname, gehörte der legendären Mannschaft der 1950er Jahre an. Der Stürmer stand in den Jahren 1946 bis 1958 im Dienste von Olympiakos Piräus. 1971, 1975 und 1976 nahm er auf der Trainerbank der Rotweißen platz.
Kostas Davourlis (1974–1978, Mittelfeld)
Der „schwarze Prinz“ wechselte in der Saison 1974/75 für 9,25 Millionen Drachmen zu Olympiakos Piräus. Zu der Zeit der teuerste Transfer der griechischen Fußballgeschichte. In insgesamt 325 Erstligaspielen gelangen dem kreativen Mittelfeldakteur insgesamt 95 Tore. Sein knallharter Schuss machte ihn zu einem gefürchteten Freistoßschützen. Davourlis wurde vom griechischen Sportmagazin Ethnosport in die Top50 der besten griechischen Fußballspieler gewählt.
Giorgos Delikaris (1970–1978, Mittelfeld)
Die Ähnlichkeit mit George Best brachte ihm den Spitznamen „Gianni Rivera of Greece“ ein. Delikaris ist ohne Zweifel einer der besten Fußballer, die Griechenland je hervorgebracht hat. Bei der Wahl der UEFA Jubilee 52 Golden Players landete er in Griechenland auf Platz vier. Er absolvierte 226 Ligaspiele für Olympiakos Piräus und gehörte zum Stamm der legendären Mannschaft von 1969 bis 1978. Seinen Wechsel zum Erzrivalen Panathinaikos Athen in der Saison 1978/79 verziehen ihm viele Fans nicht.
Lajos Détári (1988–1990, Mittelfeld)
Der aus Ungarn stammende Mittelfeldspieler wechselte 1988 für 16 Mio. DM von Eintracht Frankfurt zu Olympiakos Piräus. In 55 Spielen erzielte er 33 Tore. Nach nur zwei Jahren wechselte er zum FC Bologna.
Đorđević 2008
Predrag Đorđević (1996–2009, Mittelfeld)
Đorđević spielte zwischen 1996 und 2009 für den Serienmeister. Er absolvierte 341 Ligaspiele und schoss insgesamt 127 Tore. Der serbische Nationalspieler, der auch die griechische Staatsbürgerschaft besitzt, war jahrelang Kapitän und Kopf der Mannschaft. Đorđević ist mit zwölf Meistertiteln aus 13 Jahren Rekordhalter in Griechenland.
Grigoris Georgatos (1996–1999, 2000–2001 u. 2004–2007, Abwehr)
Grigoris Georgatos, auch genannt „Trelos karaflos“ (verrückte Glatze), galt als einer der besten Außenbahnspieler Griechenlands. Er bestritt 174 Ligaspiele für Olympiakos Piräus und erzielte 27 Treffer. Georgatos ist 35maliger Nationalspieler, siebenmaliger griechischer Meister und dreifacher Pokalsieger. 1999 wechselte er für 14 Mio. DM zu Inter Mailand – damals die höchste Transfersumme, die je für einen griechischen Spieler gezahlt wurde. Im November 2013 übernahm Georgatos die Leitung der Jugendakademie von Olympiakos.[31]
Stelios Giannakopoulos (1996–2003, Mittelfeld)
Giannakopoulos wechselte 1996, als bekennender Anhänger von Panathinaikos, vom FC Paniliakos zu Olympiakos Piräus. Er schaffte es dennoch sich in die Herzen der Olympiakos-Fans zu spielen. Während seiner Zeit bei Olympiakos gewann er sieben Meistertitel in Folge (1997–2003). Im Sommer 2003 schlug er ein Vertragsangebot mit ca. 1 Mio. EUR Jahresgehalt aus und verließ den Verein Richtung Bolton Wanderers.[32]
Giovanni (1999–2005, Sturm)
Trotz seiner Größe (191 cm) galt Giovanni als einer der größten Techniker seiner Zeit. Im besten Fußballeralter (27 Jahre), wechselte er 1999 vom FC Barcelona für 24 Mio. DM zu Olympiakos. Dort wurde er schließlich zur Legende. In 129 Spielen traf er 61 Mal für die Rotweißen. Er wurde fünfmal griechischer Meister und einmal Torschützenkönig der griechischen Liga. Giovanni trägt in Griechenland dank seiner herausragenden technischen Fähigkeiten den Spitznamen „Magos“ (gr. Μάγος), was „der Zauberer“ bedeutet.
Achilleas Grammatikopoulos (1928–1944, Tor)
Sechzehn Jahre lang hütete Grammatikopoulos das Tor der Rotweißen. Er galt als einer der besten Torhüter seiner Zeit. Sein Spitzname lautete folglich auch „Zamora“, benannt nach einem der weltbesten Torhüter der 1920er und 1930er Jahre. Er gewann insgesamt sieben Meisterschaften und sieben Mal den griechischen Pokal mit Olympiakos Piräus.
Ilija Ivić (1994–1999, Sturm)
Der serbische Stürmer spielte fünf Jahre für den griechischen Rekordmeister. In 112 Ligaeinsätzen erzielte er 64 Tore. Er gewann dreimal die griechische Meisterschaft und einmal den griechischen Pokal. 2007 bis 2008 war er technischer Direktor bei Olympiakos Piräus.
Vassilis Karapialis (1991–2000, Mittelfeld)
Der offensive Mittelfeldstar der 1990er Jahre wechselte im Jahr 1991 für 45 Mio. Drachmen vom AE Larisa zu Olympiakos Piräus. In 229 Meisterschaftsspielen gelangen ihm 61 Treffer für die Rotweißen. Karapialis ist 21facher griechischer Nationalspieler, fünffacher griechischer Meister und dreifacher Pokalsieger.
Kiriakos Karataidis (1988–2001, Abwehr)
Christian Karembeu (2001–2004, Mittelfeld)
Der französische Nationalspieler spielte drei Jahre für Olympiakos Piräus. Er ist eine herausragende Persönlichkeit und war ein exzellenter Mittelfeldspieler. Seine defensiven Qualitäten und das nahezu fehlerlose Spiel verhalfen Olympiakos zu zwei weiteren Meisterschaften (2001/02 und 2002/03). Er absolvierte 88 Ligaspiele und schoss fünf Tore.
Takis Lemonis (1978–1987, Mittelfeld)
Julio Losada (1972–1980, Sturm)
Der nur 1,62 m große und wieselflinke uruguayische Stürmer spielte ganze acht Spielzeiten für die Rotweißen. In 146 Spielen erzielte er 30 Tore. Losada ist fünfmaliger griechischer Meister und Publikumsliebling der 1970er Jahre.
Dimitris Mavrogenidis (1997–2006, Abwehr)
Dimitris Mavrogenidis war fast zehn Jahre lang Piräus' erste Wahl für die rechte Abwehrseite. Er überzeugte durch seine Schnelligkeit, seine Dynamik und seinen Kampfwillen. Mavrogenidis absolvierte 201 Ligaspiele für Olympiakos Piräus und stand mit den Rotweißen 48 Mal auf europäischer Ebene auf dem Platz. Er ist achtfacher griechischer Meister, dreifacher Pokalsieger und 24facher Nationalspieler.
Tasos Mitropoulos (1981–1992 u. 1997–1998, Mittelfeld)
Andreas Mouratis (1944–1955, Abwehr)
Die Fans nannten ihn, ob seiner Abwehrstärke, „Missouri“ – so hieß ein amerikanischer Kampfflugzeugträger, der in Piräus vor Anker lag. Von türkischen Fans wurde er nach einem Nationalmannschaftsspiel gegen die Türkei „Murat Aslan“, Murat, der Löwe, genannt. Mouratis spielte zwischen 1944 und 1955 für Olympiakos Piräus. Der Publikumsliebling wurde sechsmal griechischer Meister und holte fünfmal den griechischen Pokal mit den Rotweißen. Er kam zu 16 Einsätzen in der griechischen Nationalmannschaft.
Nikopolidis 2008
Antonios Nikopolidis (2004–2011, Tor)
Der Europameister von 2004 gewann insgesamt elf Meistertitel und errang neunmal den griechischen Pokal. In den Jahren 2004 bis 2011 hütete er in 196 Ligaspielen das Tor der Rotweißen.
Kostas Polychroniou (1954–1968, Mittelfeld)
Der defensive Mittelfeldspieler, der am 4. Juli 1961 die erfolgreiche Manndeckung von Pelé übernahm, spielte 246 Mal für die Rotweißen. Dem langjährigen Mannschaftskapitän gelangen in diesen Ligaspielen 13 Treffer. Polychroniou kam zu 27 Einsätzen in der griechischen Fußballnationalmannschaft. Der spätere Trainer leitete von 1993 bis 1994 die sportlichen Geschicke seines ehemaligen Klubs.
Anastasios Pantos (2003–2010, Abwehr)
Der schnelle rechte Außenverteidiger spielte in 132 Ligaspielen für Olympiakos Piräus. Seine professionelle Einstellung und die gute physische Verfassung machten ihn zu einem Publikumsliebling. Pantos gewann mit Olympiakos Piräus fünf Meisterschaften und wurde vier Mal Pokalsieger.
Oleh Protassow (1990–1994, Sturm)
Der russische und später ukrainische Nationalspieler war der Leistungsträger der frühen 1990er Jahre. In 85 Ligaspielen erzielte der Fußballer des Jahres der UdSSR (1987) insgesamt 48 Tore. Protassow wurde mit den Rotweißen einmal griechischer Meister und Pokalsieger.
Rivaldo (2004–2007, Mittelfeld)
Der Weltfußballer des Jahres von 1999 und Weltmeister von 2002 spielte drei Jahre für den griechischen Rekordmeister. In 70 Pflichtspielen erzielte er 36 Tore. Rivaldo holte mit den Rotweißen drei Meistertitel und gewann zweimal den griechischen Pokal.
Ilias Rossidis (1948–1961, Abwehr)
Der Kapitän der legendären Mannschaft der 1950er Jahre lief insgesamt über 500 Mal für Olympiakos Piräus auf. In 247 Ligaspielen gelangen dem rechten Außenverteidiger 150 Tore. Er krönte seine Karriere mit sieben Meisterschaftstiteln, neun Pokalsiegen und fünf Doubles. Rossidis spielte insgesamt 29 Mal für die griechische Fußballnationalmannschaft.
Nikolaos Sarganis (1981–1985, Tor)
Der 58malige Nationalspieler, der auch das Phantom genannt wurde, hütete in 144 Meisterschaftsspielen das Tor der Rotweißen. Zweifelsfrei einer der besten Torhüter Griechenlands. Für Aufsehen sorgte sein Wechsel zum Erzrivalen Panathinaikos Athen in der Saison 1985/86.
Savvas Theodoridis (1955–1962, Tor)
Für viele einer der besten Torhüter, die Griechenland je hervorgebracht hat. Im Alter von 27 Jahren verabschiedete sich Savvas Theodoridis nach sieben erfolgreichen Jahren (sechs Meistertitel und sieben Pokalsiege) in den Ruhestand. Heute ist er Generaldirektor von Olympiakos Piräus.
Yves Triantafilos (1971–1974, Sturm)
Der in Frankreich geborene Yves Triantafyllos wechselte 1971 vom US Boulogne an den Hafen von Piräus. In drei Jahren schoss der Ausnahmestürmer der 1970er Jahre 58 Tore für Olympiakos Piräus. 1974 verließ er zum Bedauern der griechischen Fans den Verein wieder. Seine nächste Station war der AS Saint-Étienne.
Giorgos Sideris (1959–1970 u. 1972, Sturm)
Mit 224 Toren ist Giorgos Sideris Olympiakos' erfolgreichster Torschütze aller Zeiten. Sein außergewöhnlicher Torinstinkt und seine Schnelligkeit am Ball waren seine herausragendsten Eigenschaften. „Nichts und niemand konnte ihn stoppen“; das brachte ihm den Spitznamen „der Bulldozer“ ein. Sideris schoss bis 1970 insgesamt 522 Tore.
Nikos Tsiantakis (1988–1995, Mittelfeld)
Tsiantakis lief 196 Mal für Olympiakos Piräus auf und kam dabei zu 22 Treffern. Ein Meistertitel blieb dem Mittelfeldakteur verwehrt. Er durfte zwei Pokalsiege (1990 und 1992) mit Piräus feiern.
Ilias Yfantis (1954–1964, Sturm)
Der 1936 in Piräus geborene Offensivallrounder war Teil der goldenen Mannschaft der 1950er-Jahre. Er schoss insgesamt 28 Tore für Olympiakos Piräus und kam zu sieben Einsätzen in der griechischen Nationalmannschaft.

Trainerchronik[Bearbeiten]

Trainer Nationalität Amtszeit
Ioannis Andrianopoulos GriecheGrieche 1925–1927
József Kováts UngarUngar 1930–1932
Jan Kopsiva TschecheTscheche 1927–1930, 1933–1934,
1936–1937
Peter Pispaloou DeutscherDeutscher 1934–1935
Nikolaos Panopoulos GriecheGrieche 1935–1936
Peter Lantz ÖsterreicherÖsterreicher 1937–1938
Tibor Esser UngarUngar 1932–1933, 1938
Themistoklis Asderis GriecheGrieche 1945–1947
Theologis Symeonidis GriecheGrieche 1948–1950, 1954–1955
Kostantinos Negropontis GriecheGrieche 1955
Ioannis Helmis
Vangelis Helmis
GriechenGriechen 1950–1954, 1956
Prvoslav Dragićević JugoslaweJugoslawe 1956–1957
Tibor Kemény UngarUngar 1957–1958
Bruno Vale ItalienerItaliener 1958–1960
Kiril Simonovski JugoslaweJugoslawe 1960–1962
Alekos Hatzistavridis GriecheGrieche 1962
Ioannis Helmis GriecheGrieche 1962–1963
Andras Dolgos UngarUngar 1963–1964
Nandor Cserna UngarUngar 1964–1965
Márton Bukovi UngarUngar 1965–1967
Thanassis Soulis GriecheGrieche 1967–1968
Ljubiša Spajić JugoslaweJugoslawe 1968–1969
Thanassis Bebis GriecheGrieche 1969
Stjepan Bobek JugoslaweJugoslawe 1969–1970
Ilias Yfantis GriecheGrieche 1970
Dan Georgiadis GriecheGrieche 1970–1971
Vassilis Petropoulos GriecheGrieche 1971, 1975–1977
Georgios Darivas GriecheGrieche 1971, 1975–1976
Alan Ashman EngländerEngländer 1971–1972
Vic Buckingham EngländerEngländer 1975–1976
Les Shannon EngländerEngländer 1976–1977
Todor Veselinović JugoslaweJugoslawe 1977–1980
Kazimierz Górski PolePole 1980–1983
Helmut Senekowitsch ÖsterreicherÖsterreicher 1984
Thanassis Bebis GriecheGrieche 1980, 1984, 1985
Trainer Nationalität Amtszeit
Alketas Panagoulias GriecheGrieche 1981, 1986–1987
Heinz Höher DeutscherDeutscher 1983
Nikos Alefantos GriecheGrieche 1984, 1995
Georg Keßler NiederländerNiederländer 1984–1985
Antonis Georgiadis GriecheGrieche 1985–1986
Giannis Gounaris GriecheGrieche 1988
Pavlos Grigoriadis GriecheGrieche 1988, 1989
Jacek Gmoch PolePole 1988–1989
Miltos Papapostolou GriecheGrieche 1989–1990
Imre Komora UngarUngar 1990
Oleg Blochin UkrainerUkrainer 1990–1993
Ljupko Petrović JugoslaweJugoslawe 1993
Kostas Polychroniou GriecheGrieche 1994–1995
Stavros Diamantopoulos GriecheGrieche 1995–1996
Meletis Persias GriecheGrieche 1996
Dušan Bajević BosnierBosnier 1996–2000, 2004–2005
Alberto Bigon ItalienerItaliener 2000
Giannis Matzourakis GriecheGrieche 2000–2001
Takis Lemonis GriecheGrieche 2001–2003, 2006–2007
Oleh Protassow UkrainerUkrainer 2003–2004
Trond Sollied NorwegerNorweger 2005–2006
Jose Segura SpanierSpanier 2008
Ernesto Valverde SpanierSpanier 2008–2009
Temur Kezbaia GeorgierGeorgier 2009
Zico BrasilianerBrasilianer 2009–2010
Božidar Bandović BosnierBosnier 2010
Ewald Lienen DeutscherDeutscher 2010
Ernesto Valverde SpanierSpanier 2010–2012
Leonardo Jardim PortugiesePortugiese 2012
José Miguel González SpanierSpanier 2013 bis jetzt

Vereinspräsidenten[Bearbeiten]

Die Tabelle listet alle Vereinspräsidenten von Olympiakos Piräus auf:

Michalis Manouskos
1. Präsident und Gründer von Olympiakos Piräus
Präsident Ära
Michalis Manouskos 1925–1928, 1937–1939, 1945–1950
Thanassis Mermingas 1929–1931, 1953–1954
Takis Zakkas Oktober 1931, 1936
Giannis Andrianopoulos 1932, 1933–1935
Giannis Barbaressos 29.11.1946 – 22.12.1946
Giorgos Andrianopoulos 1954–1967
Kostas Bousakis 1967–1969
Tassos Ikonomou 1969–1970
Eftichios Goumas 1970–1971
Aristidis Skilitsis 1971
Dimitris Vardanis 1971–1972
Nikolaos Goulandris 1972–1975
Kostas Thanopoulos 1975, 1976–1978
Periklis Lanaras 1975
Iraklis Tsitsalis 1978–1979
Stavros Daifas 1979–1985, 1986, 1992–1994
Nikos Efthimiou 1986
Giorgos Koskotas 1987–1988
Argiris Saliarelis 1988–1992
Giorgos Banasakis 1992
Sokrates Kokkalis 1993–2010
Evangelos Marinakis 2011–heute

Statistiken[Bearbeiten]

UEFA Klubkoeffizient 2013[Bearbeiten]

Die aktuelle Klubkoeffizient-Übersicht:[33]

Stand: 20. Dezember 2013

Rang Mannschaft Punkte
21 DeutschlandDeutschland Bayer 04 Leverkusen 69.899
22 FrankreichFrankreich Olympique Marseille 69.866
23 RusslandRussland Rubin Kazan 68.166
24 RusslandRussland PFK ZSKA Moskau 66.666
25 SchweizSchweiz FC Basel 66.285
26 GriechenlandGriechenland Olympiakos Piräus 65.640
27 ItalienItalien Juventus Turin 65.621
28 NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven 64.629
29 NiederlandeNiederlande Ajax Amsterdam 61.629
30 EnglandEngland FC Liverpool 58.464
31 PortugalPortugal Sporting Lissabon 57.593

Die europäische Bilanz[Bearbeiten]

Olympiakos' UEFA-Wettbewerbsbilanz:[34]

Stand: 31. März 2009

Wettbewerb S S U N T+ T-
UEFA Champions League 104 30 25 49 122 172
Europapokal der Pokalsieger 33 14 6 13 43 47
UEFA-Pokal 52 24 6 22 75 76
Gesamt 189 68 37 84 240 295

Internationale Erfolge[Bearbeiten]

Europapokal der Landesmeister / UEFA Champions League[Bearbeiten]

1974/75 Achtelfinale
RSC Anderlecht: 1:5 in Brüssel, 3:0 in Piräus
1982/83 Achtelfinale
Hamburger SV: 0:1 in Hamburg, 0:4 in Piräus
1983/84 Achtelfinale
Benfica Lissabon: 1:0 in Piräus, 0:3 in Lissabon
1998/99 Viertelfinale
Juventus Turin: 1:2 in Turin, 1:1 in Piräus
2007/08 Achtelfinale
FC Chelsea: 0:0 in Piräus, 0:3 in London
2009/10 Achtelfinale
Girondins Bordeaux: 0:1 in Piräus, 1:2 in Bordeaux

Europapokal der Pokalsieger[Bearbeiten]

1963/64 Achtelfinale
Olympique Lyon: 1:4 in Lyon, 2:1 in Piräus
1965/66 Achtelfinale
West Ham United: 0:4 in London, 2:2 in Piräus
1968/69 Achtelfinale
Dunfermline Athletic: 0:4 in Dunfermline, 3:0 in Piräus
1986/87 Achtelfinale
Ajax Amsterdam: 0:4 in Amsterdam, 1:1 in Piräus
1990/91 Achtelfinale
Sampdoria Genua: 0:1 in Piräus, 1:3 in Genua
1992/93 Viertelfinale
Atletico Madrid: 1:1 in Piräus, 1:3 in Madrid

UEFA-Pokal[Bearbeiten]

1989/90 Achtelfinale
AJ Auxerre: 1:1 in Piräus, 0:0 in Auxerre
2004/05 Achtelfinale
Newcastle United: 1:3 in Piräus, 0:4 in Newcastle
2011/12 Achtelfinale
Metalist Charkiw: 1:0 in Charkiw, 1:2 in Piräus

Die höchsten Siege im Europapokal[Bearbeiten]

Saison Wettbewerb Spiel Ergebnis
1993/94 UEFA-Pokal Olympiakos PiräusBotew Plowdiw 5:1
1997/98 Champions League Olympiakos PiräusFK Masyr 5:0
2002/03 Champions League Olympiakos PiräusBayer 04 Leverkusen 6:2
2008/09 UEFA-Pokal Olympiakos PiräusFC Nordsjælland 5:0
2008/09 UEFA-Pokal Olympiakos PiräusBenfica Lissabon 5:1
2008/09 UEFA-Pokal Olympiakos PiräusHertha BSC 4:0
2010/11 UEFA Europa League Olympiakos PiräusKS Besa Kavaja 6:1
2010/11 UEFA Europa League Olympiakos PiräusKS Besa Kavaja 5:0


Spieler mit den meisten Toren[Bearbeiten]

Stand: 1. April 2009 (über 3000 Tore seit 1959)

Platz Spieler Nationalität Tore
01 Georgios Sideris GriecheGrieche 224
02 Nikos Anastopoulos GriecheGrieche 145
03 Alexis Alexandris GriecheGrieche 127
04 Predrag Đorđević SerbeSerbe 108
05 Nikos Gioutsos GriecheGrieche 99
06 Michalis Kritikopoulos GriecheGrieche 84
07 Aristidis Papazoglou GriecheGrieche 71
08 Panagiotis Tsalouchidis GriecheGrieche 65
09 Mike Galakos GriecheGrieche 64
0 Stelios Giannakopoulos GriecheGrieche 64
0 Ilija Ivić SerbeSerbe 64
12 Vassilis Karapialis GriecheGrieche 61
13 Giovanni BrasilianerBrasilianer 59
14 Yves Triantafyllos FranzoseFranzose 58
15 Tasos Mitropoulos GriecheGrieche 51
16 Petros Karavitis GriecheGrieche 50
17 Oleh Protassow UkrainerUkrainer 48
Pavlos Vassiliou GriecheGrieche 48
19 Vassilis Botinos GriecheGrieche 42
20 Lajos Detari UngarUngar 35

Sonstige Statistiken[Bearbeiten]

  • Rekordtorschütze: Georgios Sideris (224)
  • Höchster Sieg in der griechischen Liga Olympiakos - Fostiras 11:0 (1973/74)
  • Höchste Niederlage in der griechischen Liga: Panathinaikos Athen - Olympiakos 8:2 (1. Juni 1930)
  • Meiste Saisonsiege: 30 (1999/00)
  • Meiste Saisontore: 102 (1973/74)
  • Wenigste Saisontore: 13 (1972/73)
  • Längste Siegesserie: 16 (8. bis 23. Spieltag in der Saison 2005/06)
  • Längste Serie ohne Niederlage in einer Saison: 58 (3. Spieltag in der Saison 1972/73 bis 27. Spieltag in der Saison 1973/74)
  • Längste Serie ohne Auswärtsniederlage: 34 (20. Spieltag in der Saison 2011/12 bis 28. Spieltag in der Saison 2013/14)
  • Bester Saisonstart: 2013/14 (24 Siege, zwei Unentschieden)
  • Teilnahmen an der UEFA Champions League: 28
  • Teilnahmen am Europapokal der Pokalsieger: 10
  • Teilnahmen an der UEFA Europa League: 18
  • Höchster Sieg in der UEFA Champions League: Olympiakos - Bayer 04 Leverkusen 6:2 (18. September 2002)
  • Höchste Niederlage in der UEFA Champions League: Juventus Turin - Olympiakos 7:0 (10. Dezember 2003)
  • Spieler mit den meisten europäischen Einsätzen: Predrag Đorđević (83)
  • Spieler mit den meisten Toren in europäischen Wettbewerben: Predrag Đorđević (15)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Olympiakos Piräus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fifa-Artikel über Familiengeschichten im Weltfußball (abgerufen am 12. April 2009)
  2. e-soccer.gr zur Tragödie (griechisch) (abgerufen am 12. April 2009)
  3. Artikel der Uefa über den Wechsel von Nery Castillo (abgerufen am 12. April 2009)
  4. Artikel bei fussball24.de vom 21. April 2008 (abgerufen am 12. April 2009)
  5. kurzer Artikel zur vorzeitigen Meisterschaft vom 22. März 2009 (abgerufen am 12. April 2009)
  6. Artikel von Sky Sports (englisch) (abgerufen am 12. April 2009)
  7. Inter hegt laut Eurosport Italien Interesse an Diogo vom 11. September 2008 (italienisch) (abgerufen am 12. April 2009)
  8. Saisonrückblick auf uefa.com vom 5. Juni 2009 (englisch) (abgerufen am 10. Juni 2009)
  9. Artikel von goal.com über den Weggang von Ernesto Valverde vom 8. Mai 2009 (abgerufen am 10. Mai 2009)
  10. Kicker-Artikel über den neuen Trainer von Olympiakos Piräus (abgerufen am 28. Mai 2009)
  11. Artikel von Uefa.com über den Wechsel von Belluschi vom 7. Juli 2009 (abgerufen am 26. Juli 2009)
  12. Uefa berichtet über Karriereende von Đorđević vom 1. April 2009 (englisch) (abgerufen am 7. Mai 2009)
  13. Bericht auf goal.com vom 28. Oktober 2009, abgerufen am 2. Dezember 2009
  14. Olympiacos trennt sich von Ketsbaia vom 15. September 2009
  15. Zico trainiert Olympiacos vom 16. September 2009
  16. Pressemitteilung über das Ende der Zusammenarbeit mit Trainer Zico auf olympiacos.org vom 19. Januar 2010 (abgerufen am 20. Juni 2010, englisch, griechisch)
  17. focus.de berichtet vom Wechsel Denis Epsteins und über die Verpflichtung Lienens (vom 18. Juni 2010, abgerufen am 19. Juni)
  18. uefa.com berichtet: Piräus entlässt Ewald Lienen am 6. August 2010, abgerufen am 16. August 2010
  19. Valverde folgt auf Lienen, uefa.com vom 10. August 2010, abgerufen am 16. August 2010
  20. transfermarkt.co.uk (englisch) Spielerwechsel bei Olympiakos, abgerufen am 17. Juni 2011
  21. transfermarkt.de Meldung über den griechischen Meister vom 20. März 2011, abgerufen am 17. Juni 2011
  22. Carroll löst Franco Constanzo ab TagesWoche vom 28. Januar 2012
  23. Everton sign Kevin Mirallas from Olympiakos for £6m. BBC Sport. Abgerufen am 19. August 2012.
  24. goal.com (englisch) Olympiakos swoop for Saviola, abgerufen am 24. Juli 2013
  25. ekathimerini.com (englisch) Fetfatzidis zum CFC Genua, abgerufen am 4. September 2013
  26. sports247.my (englisch) Ljubomir Fejsa zu Benfica Lissabon, abgerufen am 25. August 2013
  27. Fulham Sign Mitroglou. In: FC Fulham. 31. Januar 2014, abgerufen am 31. Januar 2014.
  28. Liste griechischer Stadien Abgerufen am 19. März 2010.
  29. Auf der Website unter Museum zu finden. (griechisch, englisch) (abgerufen am 12. April 2009)
  30. Kooperation zwischen Olympiakos Piräus und UNICEF. In: Olympiacos_org. Abgerufen am 22. Oktober 2013 (gr).
  31. http://www.olympiacos.org/article/29975/anakoinosi-tis-pae-olympiakos Offizielle Mitteilung des Vereins (griechisch)
  32. Artikel bei in.gr über Giannakopoulos' Abschied (griechisch)
  33. UEFA Club Ranking 2013/2014 (englisch) www.uefa.com. Abgerufen am 20. Dezember 2013.
  34. Offizielle Seite der Uefa (englisch) uefa.com. Abgerufen am 12. April 2009.