Ortslage

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Begriff Ortslage in der Topografie. In der wissenschaftliche Forschung mittelalterlicher Befestigungsanlagen ist die „Ortlage“ eine Typologieform, bezeichnet also eine im Ort gelegene Befestigung.

Eine Ortslage (engl.: settlement, hamlet) bezeichnet im deutschsprachigen Raum in der Topografie eine zusammenhängende, mit Häusern einzeln oder geschlossen bebaute Fläche einer Ortschaft.[1] Eine Ortslage ist keine offizielle Verwaltungseinheit. In der Schweiz bezeichnet Ortslage eine Lage im Ort (z. B. «an zentraler Ortslage»).

Im süddeutschen Sprachraum werden Ortslagen im ländlichen Raum häufig als Weiler, in Österreich auch Rotte, bezeichnet, also eine Siedlung, die kleiner ist als ein historisch gewachsenes Dorf.

In Großstädten wird der Begriff vereinzelt auch für Stadtviertel verwendet, die nicht den Status eines Stadtteils haben, also etwa eine planmäßig angelegte Siedlung oder ein administrativ zu einem anderen Stadtteil gehörender alter Dorfkern. Auch Stadtquartiere in innerstädtischen Bezirken fallen unter diese Definition, werden aber in der Regel anders bezeichnet (z.B. regional als Kiez, Grätzl oder Veedel).

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Fachwörterbuch Benennungen und Definitionen im deutschen Vermessungswesen, Zitat
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen