Oskar Kunhenn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Oskar Kunhenn war ein deutscher Architekt, der im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts einige bedeutende Wohn- und Verwaltungsbauten in Essen entwarf.

Leben[Bearbeiten]

Oskar Kunhenn war seit den 1890er Jahren als Architekt in Essen tätig. Später führte er gemeinsam mit Max Büssing das Büro Kunhenn & Büssing. Er war Mitglied im Bund Deutscher Architekten (BDA).

Bauten und Entwürfe[Bearbeiten]

ehem. Leihamt Essen (1921)
ehem. Villa Fritz von Waldthausen (1922–1923)
  • 1895: Alte Apotheke in Bottrop, Hochstraße 32[1]
  • 1899: Wohn- und Geschäftshaus mit Varieté Wolff's Colosseum in Essen-Mitte, Kopstadtplatz
  • 1901–1902: Rathaus Bredeney in (Essen-) Bredeney, Bredeneyer Straße 131 (unter Denkmalschutz)[2]
  • 1902: Villa Abel in Mülheim an der Ruhr, Kassenberg 76[3]
  • vor 1905: Wohnhaus Mozartstraße 8 in Essen[4]
  • 1908: Wettbewerbsentwurf für das neue Logenhaus der Freimaurer-Loge „Alfred zur Linde“ in Essen (prämiert mit dem 1. Preis)[5]
  • 1910–1912: Kaiser-Wilhelm-Ledigenheim (heute: Haus der Begegnung) in Essen-Mitte, Weberplatz 1[6] (stark verändert)
  • 1912: Wohnhausgruppe für den Bauverein „Eigenheim“ eGmbH im Moltkeviertel in Essen, Weißbachstraße 1, Messelstraße 18, 20 und 22 in Essen[7] (unter Denkmalschutz)[8]
  • 1913: Wohnhaus für den Bauverein „Eigenheim“ eGmbH im Moltkeviertel in Essen, Weißbachstraße 2 (unter Denkmalschutz)[9]
  • vor 1915: Wettbewerbsentwurf für eine Mittelschule in Hochemmerich[7]
  • vor 1915: Entwurf für eine „Evangelische Kirche in der Industriegegend“[7]
  • vor 1915: Mehrfamilienwohnhaus-Bebauung für die Gewerkschaft „Viktoria Mathias“ in Essen, Nordviertel[7]
  • vor 1915: Geschäftshaus für O. Küllenberg in Essen-Mitte, Kopstadtplatz 8[7] (nicht erhalten)
  • vor 1915: Wettbewerbsentwurf eines Geschäftshauses für die Grundbesitzer-Gesellschaft in Essen[7]
  • vor 1915: Wohnhaus Radermacher in Essen-Mitte, Maxstraße 16[7]
  • vor 1915: Wohnhaus Friedrich Arens in Essen-Rüttenscheid, Pelmanstraße 6[7]
  • vor 1915: eigenes Wohnhaus im Moltkeviertel in Essen, Semperstraße 8[7]
  • vor 1915: Wohnhausgruppe Beermann in Essen, Wolfgangstraße[7]
  • vor 1915: Landhaus Krahwehl (Krawehl?) in (Essen-) Heisingen[7]
  • 1921: städtisches Leihamt in Essen, Söllingstraße 13/15 (unter Denkmalschutz)[10]
  • 1922–1923: Villa Waldthausen für den Bankier Fritz von Waldthausen in Essen-Bredeney, Markuspfad 3/5 (unter Denkmalschutz)[11]
  • 1925: Wohnhaus Schinkelstraße 34 im Moltkeviertel in Essen (später bewohnt durch Gustav Heinemann; unter Denkmalschutz)[12]
  • 1925: Verwaltungsgebäude, Lager und Wohnbebauung für die Großeinkaufsverband „Nürnberger Bund“ eGmbH in Essen-Bergerhausen, Schürmannstraße 26–30 (unter Denkmalschutz)[13]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oskar Kunhenn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stefan Krix: Bottroper Geschichte. Das Original., zuletzt abgerufen am 6. Juni 2011
  2. Auszug aus der Denkmalliste Essen (PDF; 387 kB)
  3. Barbara Maas: Im Hause des Kommerzienrats. Villenarchitektur und großbürgerliche Wohnkultur im Industriezeitalter. Das Beispiel Mülheim an der Ruhr. Mülheim an der Ruhr 1990, ISBN 3-88867-033-0, S. 169.
  4. Moderne Villen in Meisteraquarellen, Serie II. Friedr. Wolfrum & Co., Wien / Leipzig o.J. (PDF; 184 MB)
  5. Zentralblatt der Bauverwaltung, 28. Jahrgang 1908, Nr. 29 (vom 11. April 1908) (online; PDF; 1,5 MB), S. 212 (in der Rubrik „Vermischtes“) – Ob der Neubau nach dem Entwurf Kunhenns ausgeführt wurde, ist nicht belegt.
  6. Auszug aus der Denkmalliste Essen (PDF; 404 kB)
  7. a b c d e f g h i j k Wasmuths Monatshefte für Baukunst, 2. Jahrgang 1915/1916, Heft 2, S. 62–92.
  8. Auszug aus der Denkmalliste Essen (PDF; 845 kB)
  9. Auszug aus der Denkmalliste Essen (PDF; 486 kB)
  10. Auszug aus der Denkmalliste Essen (PDF; 653 kB)
  11. Auszug aus der Denkmalliste Essen (PDF; 543 kB)
  12. Auszug aus der Denkmalliste Essen (PDF; 375 kB)
  13. Auszug aus der Denkmalliste Essen (PDF; 616 kB)