Pain

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Pain (Begriffsklärung) aufgeführt.
Pain
Pain am Myötätuulirock 2011
Pain am Myötätuulirock 2011
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative Metal, Dark Metal
Website http://www.painworldwide.com/
Aktuelle Besetzung
* Peter Tägtgren
Live-Musiker
Michael Bohlin
Johan Husgafvel
David Wallin
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Rebirth
  SE 21 06.01.2000 (7 Wo.) [1]
Nothing Remains the Same
  AT 75 28.07.2002 (1 Wo.) [2]
  SE 6 01.02.2002 (9 Wo.) [1]
Dancing with the Dead
  SE 3 03.02.2005 (7 Wo.) [1]
Psalms of Extinction
  DE 93 23.05.2007 (1 Wo.) [3]
  SE 21 26.04.2007 (2 Wo.) [1]
Cynic Paradise
  DE 78 14.11.2008 (1 Wo.) [3]
  SE 30 06.11.2008 (2 Wo.) [1]
You Only Live Twice
  DE 40 17.06.2011 (… Wo.)
  AT 75 17.06.2011 (… Wo.)
  CH 64 19.06.2011 (… Wo.)
  SE 38 10.06.2011 (… Wo.) [1]
Singles
End of the Line
  SE 15 25.11.1999 (14 Wo.) [1]
On and On
  SE 30 14.09.2000 (9 Wo.) [1]
Shut Your Mouth
  SE 14 06.12.2001 (13 Wo.) [1]
Just Hate Me
  SE 47 28.02.2002 (4 Wo.) [1]
Same Old Song
  SE 18 06.01.2005 (7 Wo.) [1]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Pain ist eine schwedische Metalgruppe und stellt ein Projekt von Peter Tägtgren dar, der neben seiner Produzententätigkeit hauptsächlich durch seine Rolle als Frontmann und Komponist der Death-Metal-Band Hypocrisy bekannt wurde.

Stilistisch unterscheiden sich Tägtgrens Nebenprojekt und seine Hauptband jedoch, die Musik von Pain kann als Alternative Metal mit Electronica- und Techno-Anleihen umschrieben werden, während das Debüt von 1996 noch in Richtung Dark Metal mit Einflüssen aus dem Industrial Rock tendierte.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Tägtgren unterschrieb 1996 seinen ersten Vertrag beim deutschen Label Nuclear Blast und veröffentlichte noch im gleichen Jahr das selbstbetitelte Debüt Pain, an welchem er jahrelang alleine geschrieben und experimentiert hatte. Wie auch bei den folgenden Alben des Projekts ist Tägtgren alleine für sämtliche Stücke und Arrangements zuständig, bis auf wenige Ausnahmen spielt er selbst alle Instrumente ein.

Das 2000 auf Stockholm Records erschienene Zweitwerk Rebirth markierte den kommerziellen Durchbruch des Projekts. In Tägtgrens Heimat Schweden erhielt die Single-Auskopplung End of the Line eine Goldene Schallplatte[4].

Das folgende Album Nothing Remains the Same (2002) war das bis dato massenkompatibelste. Für große Aufmerksamkeit sorgte eine Coverversion des The-Beatles-Lieds Eleanor Rigby, die mit einem 16-köpfigen Orchester in den weltbekannten Polar Studios (u.a. ABBA, Led Zeppelin, The Rolling Stones und Genesis) aufgenommen wurde.

Das Album Dancing with the Dead erschien im April des Jahres 2005; es widmete sich thematisch der Nahtod-Erfahrung Tägtgrens. Passend zur düsteren Stimmung der Texte waren im Gegensatz zu den Vorgängeralben fast alle Pop-Einflüsse verschwunden und Alternative-Rock- und Metal-Elementen wurde mehr Platz eingeräumt.

Zwei Jahre später erschien mit Psalms of Extinction das fünfte Studioalbum. Es erschien bei Roadrunner Records und stieg in die deutschen Albumcharts ein. Ein Videoclip wurde zu Zombie Slam gedreht. Nach Festivalauftritten und einer Clubtournee durch Europa folgte eine große Europatournee als Vorband von Nightwish.

Im Oktober 2008 erschien bei Nuclear Blast das sechste Studioalbum Cynic Paradise. Anette Olzon, zu dieser Zeit noch Sängerin bei Nightwish, steuert bei den Liedern Follow Me und Feed Us Gesangsparts bei. 2011 folgte das Album You Only Live Twice und 2012 ein Doppel-Live-Album namens "We Come In Peace".

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1996: Pain
  • 2000: Rebirth
  • 2002: Nothing Remains the Same
  • 2005: Dancing with the Dead
  • 2007: Psalms of Extinction
  • 2008: Cynic Paradise
  • 2011: You Only Live Twice
  • 2012: We Come In Peace (LIVE)

Singles & EPs[Bearbeiten]

  • 1999: Suicide Machine
  • 1999: End of the Line
  • 2000: On and On
  • 2002: Just Hate Me
  • 2002: Shut Your Mouth
  • 2002: Eleanor Rigby
  • 2004: Same Old Songs
  • 2005: Bye/Die
  • 2005: Nothing
  • 2007: Zombie Slam
  • 2008: Follow Me

DVD[Bearbeiten]

  • 2006: Live Is Overrated
  • 2012: We Come In Peace

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k swedishcharts.com
  2. austriancharts.at
  3. a b musicline.de: Chartverfolgung Alben
  4. IFPI-Goldverleihungen 2000

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien