Paul Condon, Baron Condon

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Paul Condon

Paul Condon, Baron Condon, DL, FRSA, QPM (* 10. März 1947) ist ein britischer Polizist. Er war der Kommissar für die Metropolitan Police in London von 1993 bis 2000.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Condon lernte Rechtswissenschaften an St. Peter College in Oxford und wurde 1996 zum Ehrenmitglied. Er ist ein Stipendiat der Royal Society of Arts und ein Mitglied des Institute of Management. Ihm wurde die Queen's Police Medal 1989 für hervorragende Dienste verliehen und 1994 wurde er zum Ritter geschlagen.

Er trat 1967 der Polizei bei. 1988 wurde er zum Chief Constable von Kent und 1993 zum Kommissar der Police of the Metropolis. Er war mit 45 Jahren der Jüngste, der das geschafft hat. 2000 trat er zurück.[1][2] Seine Amtszeit als Chef der Metropolitan Police Service war geprägt vom Stephen Lawrence-Fall, der eine große Kontroverse auslöste. Er sitzt als Crossbencher im House of Lords. Zurzeit ist er stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der G4S, einem Unternehmen, das versucht, viele Funktionen der Polizei in Großbritannien zu übernehmen.[3]

Condon ist verheiratet und hat drei Kinder sowie vier Enkel. Er lebt in Tunbridge Wells, Kent.

Ehrungen[Bearbeiten]

  • 1989: Queen's Police Medal
  • 1994: Zum Ritter geschlagen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.met.police.uk/history/condon.htm
  2. http://news.bbc.co.uk/2/hi/special_report/1999/02/99/stephen_lawrence/276686.stm
  3. g4s.com