Personal Responsibility in Food Consumption Act

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Personal Responsibility in Food Consumption Act, auch unter der Bezeichnung Cheeseburger Bill (deutsch: Cheeseburger-Gesetz) bekannt, ist ein vom Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten entworfenes Gesetz zur persönlichen Verantwortung beim Nahrungsmittelkonsum. Es sollte Fastfood-Ketten vor Schadensersatzklagen ihrer Kunden schützen.

Entstehung[Bearbeiten]

Das Cheeseburger-Gesetz wurde im Jahre 2005 infolge vieler Klagen der amerikanischen Staatsbürger entworfen. Da mehr als 120 Mio. Bürger aus den Vereinigten Staaten übergewichtig sind, wurde versucht, Fastfood-Ketten dafür verantwortlich zu machen. Immer mehr Klagen trafen daher bei den US-amerikanischen Gerichten ein, demnach Schnell-Restaurants die Schuld am Übergewicht vieler Menschen trügen.

Zum Schutz vor Sammelklagen und hohen Schadensersatzforderungen – die in den Vereinigten Staaten üblich sind – wurde während der Amtszeit von George W. Bush das Gesetz mit 306 zu 120 Stimmen[1] vom Repräsentantenhaus vorgeschlagen. Fastfood-Ketten sollten demzufolge nicht mehr für die Fettleibigkeit der Bürger verantwortlich gemacht werden können. Das Gesetz wurde jedoch nicht vom Senat der Vereinigten Staaten verabschiedet und ist daher nicht in Kraft getreten.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FINAL VOTE RESULTS FOR ROLL CALL 533
  2. govtrack.us: H.R. 554: Personal Responsibility in Food Consumption Act of 2005