Ploschtschad Pobedy (Kaliningrad)

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Ploschtschad Pobedy (russisch Площадь победы, deutsch: Siegesplatz) ist ein zentraler Platz in Kaliningrad, der Hauptstadt der russischen Oblast Kaliningrad.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis 1934 hieß er Hansaplatz und während des Dritten Reiches Adolf-Hitler-Platz. Nach der Zerstörung des historischen Stadtzentrums in der Schlacht um Königsberg 1945 entwickelte sich der Ploschtschad Pobedy zu einem der neuen Stadtzentren.

Lage[Bearbeiten]

Heute befinden sich hier zahlreichen Banken, Geschäfte, Einkaufszentren und die Stadtverwaltung. Der 1930 erbaute Nordbahnhof enthält ebenfalls ein Businesszentrum. Das 1923 von Hans Hopp erbaute neue Rathaus ist nach einem Umbau auch noch heute Sitz der Stadtverwaltung (2008). Im Umfeld des Platzes befinden sich etliche renovierte alte Villenhäuser, die einem Eindruck vom Reichtum des historischen Königsberg vermitteln. Weitere prominente Gebäude sind das ehemalige Gericht (heute Universität) mit einem Barockportal, das ehemalige Polizeipräsidium (zu Sowjetzeiten KGB), sowie die ehemalige Oberpostdirektion (heute Generalstab der baltischen Flotte).

Im Rahmen der 750-Jahres-Feier von Kaliningrad 2005 wurde der Platz repräsentativ ausgestaltet, insbesondere erhielt einen Springbrunnen in seiner Mitte und es wurde die neu erbaute Christ-Erlöser-Kathedrale eröffnet. Das Lenin-Denkmal, das sich vor der Kathedrale befand, wurde vom Platz entfernt und dann im Frühjahr 2006 wieder an einer anderen Stelle in Kaliningrad aufgestellt.

Bildgalerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

54.72007222222220.500725Koordinaten: 54° 43′ 12,3″ N, 20° 30′ 2,6″ O