Power Play (Zeitschrift)

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Power Play
Power Play Logo.png
Beschreibung Videospiele-Magazin
Verlag Markt & Technik Verlag
Erstausgabe März 1988
Einstellung April 2000
Erscheinungsweise monatlich
Chefredakteur Ralf Müller

Die Power Play war neben der ASM eine der ersten deutschsprachigen Zeitschriften über Computerspiele.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der Zeitschrift PC PowerPlay, welche von Ende 2004 bis Oktober 2007 erschien.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung [Bearbeiten]

Die Power Play entstand aus dem Spieleteil der Happy Computer und erschien nach einigen Sonderheften ab Ende 1988 als regelmäßige monatliche Beilage. Ab Anfang 1990 erschien die Power Play schließlich als eigenständiges Magazin für Computer- und Videospiele beim Markt & Technik Verlag in Haar bei München und brachte in unregelmäßigen Abständen selbst einige Sonderhefte heraus. Unter anderem waren dies Power Play PC (nur Tests von PC-Spielen, als Beilage eine 5,25-Zoll-Diskette mit Demos oder z. B. der Vollversion des Spiels Atomino), Tipps&Tricks-Sonderhefte oder eine Sonderausgabe zu den besten Spielen. Auch Bücher wie Die Mogel-Spiele-Power erschienen unter dem Power Play-Label beim Hausverlag Markt & Technik.

Erster Chefredakteur war Heinrich Lenhardt, der zusammen mit Boris Schneider, Martin Gaksch, Anatol Locker und (in späteren Jahren) Michael Hengst ein Redakteur-Team bildete.

Bis zum Jahr 1993 erschien der von Rolf Boyke gezeichnete Fortsetzungscomic Starkiller in der Zeitschrift. Boyke war zudem auch als Layouter für die Zeitschrift tätig.

In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre geriet das Heft angesichts starker Konkurrenz und verlagsinterner Probleme zunehmend unter Druck, so dass der WEKA Verlag es im Sommer 1999 an den Future Verlag verkaufte. Nach einem Relaunch erschien im April 2000 das letzte Heft. Das Objekt wurde danach noch bis zum Ende des Future Verlags als Online-Magazin weitergeführt.


Chip Power Play [Bearbeiten]

Der Chip-Communications-Verlag verfasste Ende 2012 ein Sonderheft zu Ehren des 25. Geburtstags der Power Play. Es trägt den Titel "Chip Power Play", entstand unter der Leitung von Heinrich Lenhardt und beinhaltet zeitgenössische Artikel früherer Power-Play-Redakteure, sowie Beiträge weiterer Verfasser. Zu den Autoren gehören Heinrich Lenhardt, Winnie Forster, Anatol Locker, Michael Hengst, Jörg Langer, Roland Austinat, Harald Fränkel, Denis Brown und Stephan Freundorfer. Heftinhalt und beiliegende DVD besprechen aktuelle und vergangene Spielethemen gleichermaßen.

Ermutigt durch den Erfolg dieser Sonderausgabe, lies Chip Communications die Zeitschrift als vierteljährliche Line-Extension seines Flaggschiffs CHIP wieder aufleben. Von der im November 2012 veröffentlichten Sonderausgabe hatte der Verlag nach Angaben von Andreas Laube, Leitung Vertrieb und Produktmanagement bei Chip, rund 15.000 Exemplare verkauft. Viele Leser äußerten Laube zufolge in Leserbriefen den Wunsch nach einer Fortsetzung. Die erste reguläre Ausgabe von Chip Power Play erscheint am 22. Mai 2013.[1]

Weblinks [Bearbeiten]

  • kultpower.de - Covers und gescannte Testberichte der Power Play 1/88 - 4/2000
  • kultpower.de - 36 komplett gescannte Ausgaben Power Play 1/88 - 10/91
  • kultboy.com - Covers, Wertungen und gescannte Testberichte der Power Play 1/87 - 4/2000, Sonderhefte 1/89 - 4/98
  • kultboy.com - Interview mit Anatol Locker (ehemaliger Chefredakteur der Power Play)
  • kultpower.de - Interview mit Michael Hengst (Redakteur der Power Play)

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. dnv-online.de (CHIP bringt POWER PLAY dauerhaft zurück in den Pressehandel)