Pyrotol

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Pyrotol war ein nach dem Ersten Weltkrieg verfügbarer Sprengstoff. Er wurde aus Restbeständen des US-Militärs, wie Kordit und Rauchschwachen Pulvern aufbereitet. Der Sprengstoff wurde normalerweise zusammen mit Dynamit verwendet, dessen Sprengwirkung dadurch deutlich verbessert wurde.

Da Pyrotol auf dem Markt sehr günstig zu bekommen war, wurde es von Farmern häufig zum Entfernen von Baumstümpfen oder zum säubern von Gräben verwendet. Die Produktion wurde in den 1920ern eingestellt, nachdem durch Pyrotol während des Schulmassaker von Bath 45 Personen, davon die meisten Kinder, getötet wurden. Wahrscheinlich wäre die Produktion aber sowieso kurze Zeit später eingestellt worden, da die Restbestände des Militärs bereits nahezu aufgebraucht waren.

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