Rán

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Rán und die Wellenmädchen
Rán als Galionsfigur der dänischen Fregatte Jylland (um 1858)

Die Rán ist in der nordischen Mythologie, aus den schriftlichen Quellen der Edda, die Frau des Meeresgottes oder Riesen Ägir. Sie ist die Mutter der Ägirstöchter, der Wellen.

In der mythologischen Dichtung tritt die Rán kaum auf. In den Skaldendichtungen und in den Sagas wird das Ertrinken mehr oder weniger mit Der Rán in die Hände fallen umschrieben.

Rán ist die Herrscherin des Totenreiches am Grunde des Meeres, also dort, wo die Ertrunkenen enden. Während ihr Mann Ägir eher die freundlichen Aspekte des Meeres repräsentiert, steht Rán also für die dunkle Seite.

Die Etymologie von Rán ist unklar. Wahrscheinlich ist jedoch eine Ableitung von dem gleichlautenden Wort für Raub, so dass Rán die Räuberin wäre.

Literatur[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Nolsoy-Pauls Heimfahrt

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rán – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien