Redemptionis sacramentum

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Redemptionis sacramentum (lat.: Das Sakrament der Erlösung) ist der Titel der Instruktion „über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind". Das Dokument wurde am 23. April 2004 von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung nach Beratung mit der Glaubenskongregation veröffentlicht. Bereits in seiner Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“ (Kirche aus der Eucharistie) vom 17. April 2003 hatte Papst Johannes Paul II. auf das Erscheinen dieser Instruktion hingewiesen.

Zum Inhalt[Bearbeiten]

Mit dieser Instruktion werden Regelverstöße gegen die Gottesdienstordnung beschrieben und als Missbräuche unterschiedlichen Gewichts verurteilt. Mit dieser Anordnung sollen die Regelabweichungen korrigiert werden. Die Instruktion hat ein Vorwort, acht Kapitel und einen Schluss. Im ersten Kapitel greift sie „die Regeln der heiligen Liturgie“ auf und benennt den verantwortlichen Personenkreis. Darauf folgt das Kapitel über „die Teilnahme der christgläubigen Laien an der Feier der Eucharistie“, hierin eingeschlossen werden auch die Aufgaben beschrieben. Im nachfolgenden dritten Kapitel wird „die rechte Feier der heiligen Messe“ mit ihrer Gliederung und den Riten beschrieben und im nächsten Kapitel folgt die Darlegung über „die heilige Kommunion“. Im fünften Kapitel wird auf „einige weitere Aspekte in Bezug auf die Eucharistie“ eingegangen, hierbei geht es im Wesentlichen um die praktischen Dinge wie Ort, Elemente der Messfeier, heilige Gefäße und liturgische Gewänder. Im sechsten Kapitel wird „die Aufbewahrung der heiligsten Eucharistie und ihre Verehrung außerhalb der Messe“ behandelt. Diesem Kapitel folgt wiederum eine Aufgabenbeschreibung, nämlich „die außerordentlichen Aufgaben der gläubigen Laien“ im Bereich der Kommunion, der Predigt und besonderer Feiern, wobei auch der Personenkreis erwähnt wird, der aus dem Klerikerstand entlassen ist. Im achten und letztem Kapitel wird auf „schwere Vergehen", Verstösse in „schwerwiegenden Angelegenheiten“ und „weitere Missbräuche“ eingegangen, sowie „deren Abhilfen“ beschrieben.

Weblinks[Bearbeiten]