Rinnō-ji

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Sanbutsu-do des Rinnō-ji
Shōdō Shōnin-Statue

Der Rinnō-ji (jap. 輪王寺) ist ein buddhistischer Tempel in der japanischen Stadt Nikkō.

Die Ursprünge des Rinnō-ji gehen ins 8. Jahrhundert und auf das Wirken des buddhistischen Priesters Shōdō Shōnin (勝道 上人) zurück. Zu Beginn der Edo-Zeit wurden weitgehende Ausbauten ausgeführt, insbesondere ist hierbei das 1653 für Tokugawa Iemitsu errichtete Mausoleum (Taiyū-in Reibyō) zu nennen, das aus mehreren Dutzend Gebäuden im Gongen-zukuri-Baustil besteht. Ihr Hauptschrein (der Ai-no-ma-Raum) und die Gebetshalle (haiden) sind nationale Kulturgüter Japans.

Im Zuge der staatlich forcierten Trennung von Buddhismus und Shintō (Shinbutsu Bunri) wurden mehrere Gebäude (der Hondo (Sambutsudō) und der Sōrintō) 1879 aus ihrer Verbundenheit mit den Shintō-Schreinen Futara-san und Tōshō-gū getrennt und auf ihre gegenwärtigen Standorte verlegt.

1999 wurde der Tempel mit anderen religiösen Bauten in Nikkō von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

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36.754161139.602708Koordinaten: 36° 45′ 15″ N, 139° 36′ 10″ O