Nikkō

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Nikkō-shi
日光市
Nikkō
Geographische Lage in Japan
Nikkō (Japan)
Red pog.svg
Region: Kantō
Präfektur: Tochigi
Koordinaten: 36° 43′ N, 139° 42′ O36.72139.69833333333Koordinaten: 36° 43′ 12″ N, 139° 41′ 54″ O
Basisdaten
Fläche: 1.449,87 km²
Einwohner: 84.952
(1. Oktober 2014)
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 09206-1
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Nikkō
Rathaus
Adresse: Nikkō City Hall
1 Imaichi-Honchō
Nikkō-shi
Tochigi 321-1272
Webadresse: http://www.city.nikko.lg.jp
Lage Nikkōs in der Präfektur Tochigi
Lage Nikkōs in der Präfektur
Die berühmten drei Affen von Nikkō: nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) reden
Heilige Brücke

Nikkō (jap. 日光市, -shi, dt. Sonnenschein-Stadt) ist eine Stadt in Japan.

Geographie[Bearbeiten]

Nikkō liegt etwa 140 Kilometer nördlich von Tokio in den Bergen der Präfektur Tochigi. 2006 hatte die Stadt Nikkō geschätzte 93.568 Einwohner. Die Fläche von Nikkō beträgt durch Eingemeindungen mittlerweile 1.449,87 km².

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte von Nikko beginnt bereits 766 mit der Errichtung des Rinnō-ji-Tempels. Doch Stadt-Status erhielt es erst am 1. Februar 1954. Am 20. März 2006 wurden die Gemeinden Imaichi, Ashio, Fujiwara und Kuriyama eingemeindet. (für genauere Informationen siehe englische Wikipedia-Seite)

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Nikkō ist ein beliebtes Ausflugsziel für Japaner und ausländische Touristen, da sich hier viele historische Gebäude und Denkmäler befinden, beispielsweise das Mausoleum des ersten Shōgun Tokugawa Ieyasu (Nikkō Tōshōgū) oder der Nikkō Futarasan-Schrein, ein Shintō-Schrein aus dem Jahr 767. Beide Gebäude und der Rinnō-ji sind von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden.

An einem kleinen, eher unscheinbaren Gebäude - der Stall der heiligen Pferde des Nikkō Tōshōgū - befindet sich zudem als Fassadenschnitzerei das Wahrzeichen Nikkōs, die drei Affen, die nichts (Böses) sehen, hören und sagen. Inzwischen sind echte Japanmakaken, die in Nikkō als heilig verehrt werden, zu einem Problem geworden. Während sich die Tiere früher in den schneebedeckten japanischen Bergwäldern aufhielten, haben sie sich mittlerweile so stark vermehrt, dass sie auch in menschlicher Umgebung nach Nahrung suchen und Geschäftsleute und Touristen belästigen.

Die Berge westlich der Stadt sind Bestandteil des Nikkō-Nationalparks, in dem sich die Kegon-Fälle, Onsen, der Chuzenji-See und Wanderrouten befinden.

Sport[Bearbeiten]

Das Eishockeyteam Nikkō Kobe Ice Bucks (ALIH) hat seine Hauptspielstätte in der Nikkō Kirifuri Ice Arena, in der auch das Division-I-Turnier der Fraueneishockey-WM 2007 stattfand.

Verkehr[Bearbeiten]

  • Straße:
    • Nikkō-Utsunomiya-Autobahn
    • Nationalstraße 119,120,121,122,352,400,461
  • Zug:

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Nikkō – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien