Robert Foulis

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Robert Foulis (* 5. Mai 1796 in Glasgow, Schottland; † 26. Januar 1866 verarmt in Saint John, Neubraunschweig) war ein Erfinder. Er ist der Erfinder des dampfbetriebenen Nebelhorns, d.h. der Nebel-Dampfpfeife.

Nach einem Studium der Ingenieurswissenschaften zog er nach Belfast, Irland, wo er Elizabeth Leatham heiratete. Seine Frau gebar ihm eine Tochter, Euphemia, verstarb aber bei der Geburt 1817. Im Jahr 1818 ließ er seine Tochter bei seiner Tante zurück und übersiedelte nach Halifax, Kanada und arbeitete unter anderem als Landvermesser und bei der Konstruktion von Dampfschiffen, einer Hafenfähre und eines Leuchtturms.

1852 ließ er ein neues Beleuchtungsprinzip patentieren. Im gleichen Jahr trug er den Behörden seine Idee einer Dampfpfeife als Ersatz für die Nebelglocken vor, allerdings fand er keine Zustimmung. Ein Jahr später, 1853 stellte er den Leuchtturm von Partridge Island auf sein neues Lampensystem um.

1858 trug er seine Idee erneut vor, und der für die Leuchttürme Zuständige Isaac Woodward bat ihn um konkrete Pläne. Woodward übergab diese Pläne aber an Vernon Smith, einen Dampflok-Ingenieur, der sie nach geringen Veränderungen bei den Behörden einreichte. Schließlich baute Smith 1859 auf Partridge Island die erste Dampf-Nebelpfeife.

Foulis war verärgert und wütend und bemühte sich, als Erfinder der Dampfpfeife anerkannt zu werden. Das Ganze zog sich bis 1864 hin, als die Sache schließlich offiziell zu seinen Gunsten entschieden wurde.

Mittlerweile hatte aber schon der Amerikaner Celadon Daboll (Clarence Dobell?) 1851 ein Patent auf eine geringfügig anders konstruierte Dampfpfeife erhalten, so dass Foulis keinen finanziellen Gewinn aus seiner Erfindung mehr ziehen konnte.

Dieser Artikel basiert stark auf dem unten angeführten Artikel von Harold Wright.

Weblinks[Bearbeiten]