Rock, Paper, Shotgun

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rock, Paper, Shotgun
RPS-Logo
www.rockpapershotgun.com
Beschreibung Onlinemagazin für Computerspiele
Sprachen Englisch
Erschienen 2007

Rock, Paper, Shotgun ist ein aus Großbritannien betriebener Blog für PC-Spiele. Er wird von Nathan Grayson, Alec Meer, Jim Rossignol, Adam Smith, John Walker, und ehemals Kieron Gillen und Quintin Smith geschrieben und betreut.[1] Der Blog ging im Juli 2007 online[2] und ist seit 2010 ein Partner von Eurogamer.[3] Rock, Paper, Shotgun schreibt über kommende große Titel und kleinere Indie-Werke und erstellt Tests (Reviews), Vorschauen (Previews) und Interviews in Zusammenhang mit Computerspielen und der PC-Spieleindutrie.

Autoren[Bearbeiten]

Die Website hat derzeit sieben Hauptautoren:

  • Nathan Grayson, ein amerikanischer Videospiel-Journalist.[1]
  • Alec Meer, ein amerikanischer Journalist für Videospiele, der auch in The Independent publiziert.[4]
  • Jim Rossignol, Autor und Videospiel-Journalist.[1]
  • Adam Smith, Videospiel-Journalist, ist Autor bei Rock, Paper, Shotgun seit September 2011.[5]
  • John Walker, Videospiel-Journalist.[1]
  • Graham Smith, Videospiel-Journalist und vorher Redakteur bei dem britischen Magazin PC Gamer. Seit 2014 schreibt er für Rock, Paper, Shotgun.
  • Alice O'Connor, Videospiel-Journalistin, die ebenfalls seit 2014 dabei ist.

Kieron Gillen, einer der Mitgründer des Blogs, war ein regelmäßiger Autor bis zum 30, September 2010. An diesem Tag gab er bekannt, dass er nicht mehr an der täglichen redaktionellen Arbeit teilhaben werde und sich stattdessen mehr auf seine Arbeit mit Marvel Comics konzentrieren wolle. Allerdings würde er weiter als Geschäftsführer arbeiten und gelegentlich Kolumnen für die Seite verfassen.[6] Im Oktober 2010 wurde Gillen von Quintin Smith als neuer Autor ersetzt, [6] verließ die Firma aber ebenfalls im Juli 2011.[7]

Selten tragen auch andere Autoren zu Rock, Paper, Shotgun bei, darunter Tim Stone, Phill Cameron, Lewie Procter, Robert Florence, Richard Cobbett, Brendan Caldwell, Craig Pearson, Duncan Harris, Lewis Denby, Porpentine und Cara Ellison.

Inhalte[Bearbeiten]

Rock, Paper, Shotgun schreibt über kommende große Titel und kleinere Indie-Werke und erstellt Tests (Reviews), Vorschauen (Previews) und Interviews in Zusammenhang mit Computerspielen und der PC-Spieleindutrie.

Die Beiträge auf Rock, Paper, Shotgun sind in Kategorien unterteil, wobei einige häufiger veröffentlicht werden:

  • Diary: Die Eindrücke eines Spiels werden in Tagebuchform präsentiert, wobei sie oft aus der Perspektive von mehreren verschiedenen Autoren geschrieben sind. Oft wird dies in mehrere Teile untergliedert und erhält mehrere Aktualisierungen. Ein Beispiel ist Solium Infernum: The Complete Battle for Hell,[8] oder Diary Of A Nobutoki: Sengoku.[9]. Diese Artikel unterscheiden sich von Tests, da sie nicht versuchen, das Spiel objektiv zu bewerten, sondern stattdessen die subjektive Erfahrung der Autoren beschreiben.
  • The Fixer: Eine Kolumne, die sich mit dem Modifizieren von Spielen und dem Beheben von Fehlern beschäftigt und Anleitungen dazu bietet.
  • The Flare Path: Wöchentliche Neuigkeiten und Eindrücke über Simulationen und Kriegsspiele, geschrieben von Tim Stone.[10]
  • Kickstarter Katchup: Eine wöchentliche Zusammenfassung neuer PC-Spiele auf Kickstarter.[11]
  • RPS Bargain Bucket: Wöchentliche Zusammenfassung von günstigeren Angeboten für Spieledownloads von Download-Portalen.
  • The Sunday Papers: Eine wöchentliche Zusammenfassung von Neuigkeiten in Bezug auf Computerspiele.
  • Wot I Think: Ein Test eines bestimmten Spiels, wobei der Autor seine Gedanken beim ersten Durchspielen ausführt.
  • Live Free, Play Hard: Eine wöchentliche Aufführung von gratis Indie-Spielen, geschrieben von Porpentine, einem Game-Designer.[12]
  • Hard Choices: Eine Kolumne über neue PC-Hardware und Kaufempfehlungen, geschrieben von Jeremy Laird.[13]
  • Cardboard Children: Neuigkeiten und Tests von Gesellschafts- und Brettspielen, geschrieben von Robert Florence.[14]

Bulletstorm/Fox News Kontroverse[Bearbeiten]

Am 8. Februar 2011 wurde das Spiel Bulletstorm von Fox News in einem News-Artikel von John Brandon verrissen[15]. Am 20. Februar 2011 wurde auch ein Fernsehbeitrag und ein weiterer Artikel veröffentlicht.[16]. Das Spiel wurde für seine vulgäre Ausdrucksweise, Brutalität (ein Beispiel ist das Skill-Shot-System des Spiels, in welchem Spieler etwa für das Treffen des Genitalbereichs des Gegners belohnt werden), und sexuellen Anspielungen heftig kritisiert. In der Nachrichtensendung war die Psychologin Carole Lieberman als Gast geladen, welche folgende Aussagen machte: "Video games have increasingly, and more brazenly, connected sex and violence in images, actions and words. This has the psychological impact of doubling the excitement, stimulation and incitement to copycat acts. The increase in rapes can be attributed, in large part, to the playing out of such scenes in video games." Deutsche Entsprechung: "Videospiele verbinden zunehmend und immer unverschämter Sex und Gewalt in Bildern, Handeln und Worten. Dies hat die psychologische Folge der Verdopplung der Erregung, des Anreizes und der Anregung von Nachahmung. Der Anstieg an Vergewaltigungen kann zu großen Teilen dem nachahmen solcher Szenen in Videospielen zugeordnet werden." Lieberman traf weitere Aussagen, darunter, dass das Spiel von neunjährigen Kindern gespielt wird, welche von der Gewalt und vulgären Ausdrucksweise ernsthaft traumatisiert werden können. Diese Behauptungen wurden von vielen Spiele-Seiten wie Rock, Paper, Shotgun als lächerlich betrachtet. Rock, Paper, Shotung hat daraufhin eine Serie von Artikeln veröffentlicht, welche die Behauptungen von Fox News widerlegen sollen[17]. Darin wurden Liebermans Aussagen betrachtet und festgestellt, dass nur eine der acht Quellen tatsächlich mit dem Thema zu tun hatte[18]. Fox News bestätigte, dass Rock, Paper, Shotgun sie kontaktiert hatte und veröffentlichte am 20. Februar 2011 einen Artikel, in welchem weitherin behauptet wurde, dass das Spiel eine Gefahr für Kinder ist.[16]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Staff: About Rock, Paper, Shotgun. Rock, Paper, Shotgun. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  2. Staff: The Website That Saved The World. Rock, Paper, Shotgun. 13. Juli 2007. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  3. Jim Rossignol: RPS Announces Partnership With Eurogamer. Rock Paper Shotgun. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  4. Alec Meer: Fix your life in a few short hours. And forget about showering, independent.co.uk. 27. März 2002. Abgerufen am 10. Juni 2014. 
  5. Hivemind Restored: Welcome Adam Smith. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  6. a b Kieron Gillen: Half-Life: On Turning 35 And Leaving RPS. In: Rock, Paper, Shotgun. 30. September 2010. Abgerufen am 10. Juni 2014: „As such, we’ve had plenty of time to bring Quinns in as the new regular writer.“
  7. Quintin Smith: Announcing: Quindependence Day. In: Rock, Paper, Shotgun. 4. Juli 2011. Abgerufen am 10. Juni 2014: „(...) I’m announcing that today, the fourth of July, or Quindependance day, will be my last day on the site.“
  8. Solium Infernum: The Complete Battle for Hell. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  9. Diary Of A Nobutoki: Sengoku. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  10. The Flare Path. Rock, Paper, Shotgun. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  11. Kickstarter Katchup. Rock, Paper, Shotgun. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  12. Live Free, Play Hard. Rock, Paper, Shotgun. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  13. Hard Choices. Rock, Paper, Shotgun. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  14. Cardboard Children. Rock, Paper, Shotgun. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  15. Is Bulletstorm the Worst Video Game in the World?. In: Fox News, 8. Februar 2011. 
  16. a b Bulletstorm: Censored in Germany, Coming to America. In: Fox News, 20. Februar 2011. 
  17. John Walker: Posts Tagged ‘Fox News’. In: Rock, Paper, Shotgun. Februar 2011. Abgerufen am 10. Juni 2014.
  18. John Walker: Bulletstormgate: Analysing The "Evidence". In: Rock, Paper, Shotgun. 15. Februar 2011. Abgerufen am 10. Juni 2014: „Of her eight examples, only one had anything to do with the claimed subject, and even then it was hidden in a couple of papers mentioned in the article’s references.“

Querverweise[Bearbeiten]