Rumo von Ramstein

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Rumo von Ramstein war Abt des Klosters St. Gallen von 1274 bis 1281.

Im Kloster St. Gallen war der Mönch Rumo, Mitglied der Adelsfamilie der Herren von Ramstein, unter seinem Abt Berchtold von Falkenstein (1244–1272) Kämmerer, Küster und Dekan gewesen, bis er 1274 nach dem Tod Heinrichs III. von Wartenberg (1272–1274), des unmittelbaren Nachfolgers Bertholds, gegen Ulrich VII. von Güttingen (1272–1277) zum Abt gewählt wurde und nach dem Tod Ulrichs allgemeine Anerkennung fand. Rumo veranstaltete einen wirtschaftlichen Ausverkauf der Abtei, Streitigkeiten mit den Appenzeller Klosteruntertanen und dem Klostervogt verschärften die Lage, so dass Rumo 1281 resignierte und gegen eine jährliche Pension von 100 Mark abgefunden wurde. Rumo starb irgendwann zwischen 1297 und 1303.

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg von Wildenstein, in: Helvetia Sacra III/1/2 (1986), S. 1305 f.
  • H. Harter: Adel und Burgen im oberen Kinziggebiet. Studien zur Besiedlung und hochmittelalterlichen Herrschaftsbildung im mittelalterlichen Schwarzwald. In: Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte. 37, Freiburg i.Br.-München 1992.
  • H. Harter: Adel auf Falkenstein und Schilteck. In: Schramberg. Herrschaft – Markflecken – Industriestadt. Hrsg. v. Museums- und Geschichtsverein Schramberg u.d. Großen Kreisstadt Schramberg, Schramberg 2004, S.55–82.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Heinrich von Wartenberg Abt von St. Gallen
1274–1281
Wilhelm von Montfort