SPIM (Software)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 10. Januar 2016 um 12:59 Uhr durch (Diskussion | Beiträge) (1 externer Link geändert (1 Toter Link)). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
SPIM
Basisdaten

Entwickler James Larus
Aktuelle Version 9.1
(Juli 2011[1])
Betriebssystem GNU/Linux, Mac OS X, Unix und Windows
Lizenz BSD-Lizenz
spimsimulator.sourceforge.net

SPIM ist ein Programm, das die MIPS32-Architektur für die Ausführung von Assemblercode simuliert. Durch den SPIM wird es ermöglicht, Assemblercode für MIPS-Prozessoren auch unter anderen Architekturen (z. B. unter x86-Prozessoren) zu testen bzw „auszuführen“ (keine 1:1-Ausführung auf dem Gastrechner). Der Quelltext ist frei herunterladbar und wird von einer freien Standard BSD-Lizenz abgedeckt.

Funktionsumfang

Es gibt für GNU/Linux, Mac OS X, Unix und Windows ein Konsolenprogramm (spim) und GUI-Versionen (PCSpim bei Windows, xspim bei den anderen), die u.a. direkt die Registerinhalte anzeigen.

Zum SPIM gehört ein rudimentäres Betriebssystem, das etwa einfache Methoden zur Ein- bzw. Ausgabe auf der Konsole mitliefert. Diese werden durch die (argumentfreie) syscall-Instruktion aufgerufen, die je nach Registerwerten agiert.

Begünstigt durch die freie Verfügbarkeit, gute Dokumentation, als auch eine leicht anwendbare Debugging-Methode über die grafische Oberfläche, die auf verschiedenen Betriebssystemen läuft, wird der SPIM an einigen Hochschulen zum Erlernen der Konzepte der Assemblersprache eingesetzt.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Changes to Spim. (HTML) Archiviert vom Original am 24. Juli 2011; abgerufen am 4. Januar 2016 (englisch).