San Daniele del Friuli

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San Daniele del Friuli
San Daniele del Friuli (Italien)
DEC
San Daniele del Friuli
Staat: Italien
Region: Friaul-Julisch Venetien
Provinz: Udine (UD)
Koordinaten: 46° 10′ N, 13° 1′ O46.15972222222213.011111111111252Koordinaten: 46° 9′ 35″ N, 13° 0′ 40″ O
Höhe: 252 m s.l.m.
Fläche: 34 km²
Einwohner: 8119 (2008)
Bevölkerungsdichte: 234 Einw./km²
Postleitzahl: 33038
Vorwahl: 0432
ISTAT-Nummer: 030099
Demonym: Sandanielesi
Schutzpatron: San Daniele
Website: San Daniele

San Daniele del Friuli oder kurz San Daniele (furlanisch Sant Denêl, deutsch veraltet: Sankt Daniel in Friaul) ist eine Kleinstadt mit 8119 Einwohnern[1] in der Provinz Udine auf 252 m ü. NN mit historischen Bauwerken aus dem 16.–18. Jahrhundert. Sie wurde 1976 durch ein Erdbeben weitgehend zerstört.

Die Stadt ist Mitglied der Cittaslow, einer 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur Entschleunigung und Erhöhung der Lebensqualität in Städten. Sie ist der Herkunftsort des weltberühmten San-Daniele-Schinkens.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Der Dom, San Michele Arcangelo

Das Zentrum von San Daniele liegt auf einer Anhöhe, die Colle Massimo heißt. Die Stadt ist gegliedert in die Stadtteile Altstadt, Borgo Pozzo, Borgo Sacco, Borgo Sopracastello, Chiamanis, Borgo Sottoagaro, Picaron, Borgo Nuovo, Zulins, Bronzacco, Soprapaludo, die Orte Villanova und Cimano sowie die Siedlung Aonedis.

An das Stadtgebiet grenzende Gemeinden sind Rive d’Arcano, Majano, Ragogna, Forgaria nel Friuli, Dignano, Osoppo und Pinzano.

Im Südosten liegt in einer Entfernung von 25 km die Provinzhauptstadt Udine und 114 km entfernt Triest, die Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien. Nach Venedig im Südwesten sind es 140 km.

[Bearbeiten] Kultur

Ins 15. Jahrhundert zurück reichen die Anfänge der Biblioteca Guarneriana, in die 1743 der Nachlaß von Giusto Fontanini (1666-1736), eines aus San Daniele stammenden Gelehrten, aufgenommen wurde. Der Bestand von 600 Handschriften, 84 Inkunabeln und 600 Frühdrucken findet auch in der internationalen Forschung Beachtung[2].

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Seit 1993 besteht eine Städtepartnerschaft mit Millstatt in Österreich, seit 1994 mit der elsässischen Gemeinde Altkirch in Frankreich. Seit 2008 besteht eine Städtepartnerschaft mit Hersbruck.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Der Jesuit und Kirchenhistoriker Daniele Farlati (1690–1773) wurde hier geboren.

[Bearbeiten] Literatur

  • Roberta Costantini, Fulvio Dell`Agnese, Micol Duca, Antonella Favaro, Monica Nicoli, Alessio Pasian: Friuli-Venezia Giulia. I luoghi dell`arte, S. 254-257; Bruno Fachin Editore, Triest; ISBN 88-85289-57-6

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ISTAT, Stand am 30. April 2008
  2. Seite der Bibliothek

[Bearbeiten] Weblinks

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