San Daniele del Friuli

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San Daniele del Friuli
Wappen
San Daniele del Friuli (Italien)
San Daniele del Friuli
Staat: Italien
Region: Friaul-Julisch Venetien
Provinz: Udine (UD)
Koordinaten: 46° 10′ N, 13° 1′ O46.15972222222213.011111111111252Koordinaten: 46° 9′ 35″ N, 13° 0′ 40″ O
Höhe: 252 m s.l.m.
Fläche: 34 km²
Einwohner: 8.161 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 240 Einw./km²
Stadtviertel Aonedis, Cimano, Soprapaludo, Villanova
Angrenzende Gemeinden Dignano, Forgaria nel Friuli, Majano, Osoppo, Pinzano al Tagliamento (PN), Ragogna, Rive d'Arcano, Spilimbergo (PN)
Postleitzahl: 33038
Vorwahl: 0432
ISTAT-Nummer: 030099
Volksbezeichnung: Sandanielesi
Schutzpatron: San Daniele
Website: San Daniele

San Daniele del Friuli oder kurz San Daniele (furlanisch Sant Denêl, deutsch: Sankt Daniel in Friaul) ist eine Kleinstadt mit 8161 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Udine auf 252 m ü. NN mit historischen Bauwerken aus dem 16.–18. Jahrhundert. Sie wurde 1976 durch ein Erdbeben weitgehend zerstört. Auch vom Erdbeben von 1348 sind schwere Schäden überliefert[2].

Die Stadt ist Mitglied der Cittaslow, einer 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur Entschleunigung und Erhöhung der Lebensqualität in Städten. Sie ist der Herkunftsort des weltberühmten San-Daniele-Schinkens.

Dom San Michele Arcangelo
Sicht auf San Daniele del Friuli

Geografie[Bearbeiten]

Das Zentrum von San Daniele liegt auf einer Anhöhe, die Colle Massimo heißt. Die Stadt ist gegliedert in die Stadtteile Altstadt, Borgo Pozzo, Borgo Sacco, Borgo Sopracastello, Chiamanis, Borgo Sottoagaro, Picaron, Borgo Nuovo, Zulins, Bronzacco, Soprapaludo, die Orte Villanova und Cimano sowie die Siedlung Aonedis.

An das Stadtgebiet grenzende Gemeinden sind Rive d’Arcano, Majano, Ragogna, Forgaria nel Friuli, Dignano, Osoppo und Pinzano.

Im Südosten liegt in einer Entfernung von 25 km die Provinzhauptstadt Udine und 114 km entfernt Triest, die Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien. Nach Venedig im Südwesten sind es 140 km.

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: In Rot ein silbernes durchgehendes Andreaskreuz.

Kultur[Bearbeiten]

Ins 15. Jahrhundert zurück reichen die Anfänge der Biblioteca Guarneriana, in die 1743 der Nachlass von Giusto Fontanini (1666–1736), eines aus San Daniele stammenden Gelehrten, aufgenommen wurde. Der Bestand von 600 Handschriften, 84 Inkunabeln und 600 Frühdrucken findet auch in der internationalen Forschung Beachtung[3].

Feste und Messen[Bearbeiten]

  • Aria di Festa (San-Daniele-Schinken-Fest, friaul. Fasìn la fieste al persut, alljährlich im Juni) [4]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1993 besteht eine Städtepartnerschaft mit Millstatt am See in Österreich, seit 1994 mit der elsässischen Gemeinde Altkirch in Frankreich und seit 2008 mit Hersbruck in der Metropolregion Nürnberg (Bayern).

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Roberta Costantini, Fulvio Dell'Agnese, Micol Duca, Antonella Favaro, Monica Nicoli, Alessio Pasian: Friuli-Venezia Giulia. I luoghi dell'arte, S. 254-257; Bruno Fachin Editore, Triest; ISBN 88-85289-57-6

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatChrista Hammerl: The earthquake of January 25th, 1348: discussion of sources#Conclutions. Abgerufen am 14. September 2009.
  3. Seite der Bibliothek
  4. Homepage Aria di Festa

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: San Daniele del Friuli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien